Rechtes gegen linkes Alsterufer

07.04.2004 – Fast 2000 Schüler trafen sich vergangenen Mittwoch im Hamburger Congress Centrum (CCH) zum wohl größten Schachturnier der Welt. Drei Turniere,  der Schulschach-Wettkampf", das Turnier der Traditionsschulen und das Ehemaligen-Turnier wurden gespielt. Einen lustigen Punkt der Rahmenveranstaltung bildete eine Partie zwischen dem HSV- Handballprofi Andrej Siniak und dem Siebenjährigen Ino Ernst, die der 31-jährige Ukrainer für sich entscheiden konnte. Artikel im Hamburger Abendblatt...Bericht und Fotos...

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Rechtes gegen Linkes Alsterufer
Text: André Schulz
Fotos: Mahias Feist, Thomas Polajnar, André Schulz


Das CCH am Hamburger Dammtor-Bahnhof.


Sammelpunkte


Schachbrett unter dem Arm

Vergangenen Mittwoch fand im Congress Centrum Hamburg (CCH) das wohl größte Traditionsschachturnier der Welt statt. Die Hamburger Schüler trafen sich, um im Wettkampf "Rechtes gegen linkes Alsterufer herauszufinden, welches Seite besser Schach spielen kann. Um den Wettkampf herum gab es eine Menge unterhaltsamer Rahmenveranstaltungen und zusammen mit dem Schachserver von ChessBase wurde das Turnier im Internet zu einem Wettkampf "Rechts gegen Links von Hamburg" ausgeweitet.

Im letzten Jahr ächzte der große Saal im CCH unter der Teilnehmerzahl von 2600 Schülern, die außerdem die Vorräume und die Empore besetzt hatten, diesmal waren es knapp 2000 Schüler, die sich zum Traditionswettkampf "Rechtes gegen Linkes Alsterufer" trafen. Finanziell unterstützt wird das Turnier vom Airport Hamburg.


Der Vertreter des Airport Hamburg Dr. Immelmann: "Schach ist ebenso international und Völker verbindend wie der Hamburger Airport. Deshalb unterstützen wir dieses tolle Veranstaltung 'Rechtes gegen Linkes Alsterufer'."


Hauptorganisator Norbert Fortmann


Volles Haus im CCH


Conferencier Björn Lengwenus


Bob Hanning verglich Schach und Handball: In Beidem muss man sich gründlich vorbereiten


Wo Schach ist, ist auch Christian Zickelbein

Ein lustiger Wettkampf war die Partie "Groß gegen Klein" zwischen Ino Ernst  von der Grundschule Hinsbleek und dem HSV-Handballprofi Andrej Siniak (31) aus der Ukraine. Auf die Frage, wie lange sie schon Schach spielten, antwortete Ino, "seit einem Jahr" und  Andrej Siniak, "seit heute".


Bob Hanning, Björn Lengwenus und Andrej Siniak

Diese Aussage des Handballprofis klang im Nachhinein als ziemliches Understatement, denn Siniak knöpfte seinem jungen Gegner zuerst die Dame ab und setzte ihn dann, zu seiner eigenen Freude, bald Matt. Man muss allerdings bedenken, dass die Kinder in der Ukraine (und in Russland auch) mit einer Grundspielstärke von Elo 2200 auf die Welt kommen und rasch Elo 2400 haben, wenn sie nur ab und zu mal spielen.  Als wahrscheinlicht stimmte die Antwort von Siniak sogar. Begleitet wurde Siniak vom Trainer des HSV Bob Hanning. Beide mussten nach der Partie stundenlang Autogramme geben.




...und Matt.


Zum Unterhaltungs-Angebot gehörten drei Simultanvorstellungen. An den Tischen liefen sich u.a Wolfgang Pajeken die Hacken wund.
Die deutsche Schachjugend hatte einen Informationsstand aufgebaut. Außerdem gab es Verkaufsstände von Mephisto und dem Schachhaus Mädler. ChessBase zeigte Fritz&Fertig, das in der Amazon- Verkaufshitparade in der Rubrik Software inzwischen Platz zwei erklommen hat.


Jugendtrainer Wolfgang Pajeken im Simultan


Hauke Reddmann



Der Stand der Deutschen Scahchjugend, die mit vielen T-Shirts und der Kampagne "Fair geht vor" auftraten. In der Mitte Jörg Schulz.


Fair play- Plakat der Schachjugend


Fritz&Fertig bei ChessBase

Zu Beginn und zum Abschluss der Veranstaltung trat die Big Band der Schachjugend auf und sorgte für Stimmung.


Die Band "Schwarz oder Weiß" der Deutschen Schachjugend.


Valerie Grenzhäuser


Daniela König


Martin Wojdyla vom der Schachjugend Big Band


Backgrund-Singer


Der Start-Countdown mit Sportamtschef Schuhlke

Sieger wurden zwei Mannschaften
des Gymnasiums Uhlenhorst Barmbek. Sie gewannen den Hauptpreis und den Preis für die beste Mädchenmannschaft. Den Preis für die beste Haupt- und Realschule gewann die Haupt- und Real Hinschenfelde


Die Siegerpokale

Am Nachmittag gab es ein Turnier der Traditionsschulen an 30 Brettern, an der sieben Schulen teilnahmen:

Das Gymnasium Bornbrok, die Haupt und Real Oppelner Straße, die Wichernschule, das Gymnasium Grothmoor, das Matthias Claudius Gymnasium und das Gymnasium Uhlenhort Barmbek. Letzter konnte auch hier den ersten Preis davon tragen.

Abends wurde schließlich das Turnier der Ehemaligen gespielt, an dem auch Vereine und Betriebsmannschaften teilnehmen konnten. Es gewann die Mannschaft der HASPA (u.a. mit Frank Lamprecht). Insgesamt hatten sich 80 Mannschaften beteiligt. Die Fritz- und Fertig-Mannschaft (Mathias Feist, Björn Lengwenus, Jörg Hilbert, Thomas Polajnar war stolz, dass sie vier von fünf Runden vor der ChessBase Betriebsmannschaft (Matthias Wüllenweber, Wolfgang Haar, Lutz Nebe, Jeroen van den Belt) lag, obwohl zwei der Spieler noch nie an einem Turnier teilgenommen hatten. Fritz&Fertig- Zeichner und Texter Jörg Hilbert (macht auch Ritter Rost) klärte seine Gegner auf, dass er um Entschuldigung bitte, wenn er sich mit dem Remis anbieten und aufgeben noch nicht auskenne. Es seien seine ersten Partien gegen Menschen. Thomas Polajnar fand es ungewohnt mit Schwarz zu spielen. Gegen König Schwarz hat man immer Weiß. Außerdem vermisste er die Zug Zurück-Taste.


Matthias Wüllenweber (li.) und Wolfgang Haar repräsentierten die ChessBase Betriebsmannschaft.


Matthias Feist im Fritz&Fertig T-Shirt.


Fritz6Fertig Zeichner und Texter Jörg Hilbert


Thomas Polajner hat die Szenen des Spiels animiert


Matthias Feist denkt. Kiebitze: Björn Lengwenus und Jörg Hilbert


Vorne Links: Jörg Hilbert


Noch mehr Bilder...


Die Kollegen vom TV




Das schönste Lächeln im CCH


Morgens einfach ein Griff in die Steckdose und die Frisur sitzt.




Beim Grunge-Fan hatte es der Chor der Schachjugend nicht leicht.












Der Saal war entgegen des Anscheins gut geheizt.




Eins von vielen Mädchen-Teams.


Coole Kappe


"Hilfe! Wir werden fotografiert."


Hä?


Jedes Jahr dabei: Nele Hammer vom Gymnasium Uhlenhorst Barmbek


Freak










Pauli-Fan mit Retter-Kappe

 

 

 


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