Master Class Garry Kasparov

Heute auf schach.de

ChessBase TV Austria: Hebelspiele bei der Olympiade

– Der ÖSB sendet heute um 17 Uhr die nächste Ausgabe von Chessbase TV Austria auf Schach.de. Moderation: IM Harald Schneider-Zinner. Zu Gast: Kineke Mulder. Thema: Thema: Hebelspiele bei der Olympiade. Mehr Infos!

Neuheiten

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Der richtige Abtausch

Lernen Sie die Kunst des richtigen Abtauschs! Lassen Sie sich von Großmeisterin Elisabeth Pähtz zeigen, wie Sie durch den Abtausch gleichwertigen Materials eine strategische Gewinnstellung generieren oder einen Vorteil sicher verwerten.

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Master Class Band 7: Garry Kasparov

Auf dieser DVD geht ein Expertenteam Kasparovs Spiel auf den Grund. In über 8 Stunden Videospielzeit beleuchten die Autoren Rogozenko, Marin, Reeh und Müller vier wesentliche Aspekte von Kasparovs Spielkunst: Eröffnung, Strategie, Taktik und Endspiel.

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ChessBase Magazin Extra 173

Ein solides Konzept gegen Benoni: Lernen Sie von GM Pert, wie man mit der Fianchetto-Variante zum Erfolg kommt (Video). Klassiker auf dem Prüfstand: Robert Ris zeigt Fischer-Kholmov (1965) im Videoformat. Dazu 44.889 aktuelle Partien.

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Pawn structures you should know

Jede Struktur hat ihre eigenen typischen Pläne, und die Kenntnis dieser Pläne hilft, sich in diesen Stellungen zurechtzufinden. Auf dieser DVD präsentiert der Mikhalchishin die geläufigsten Zentrumsstrukturen: Igel, Maroczy, Hängebauern und den Isolani.

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Trompowsky for the attacking player

Zapfen Sie Ihr Kreativzentrum an. Trompowsky (1.d4 Sf6 2.Lg5) ist eine Eröffnung außerhalb der konventionellen Schachweisheit. Stellen Sie Herausforderungen und zwingen Sie Ihren Gegner, frühzeitig Probleme zu lösen.

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The 4...Nf6 Caro-Kann

Auf dieser DVD untersucht Nigel Davies das Bronstein-Larsen-System (5.Sxf6+ gxf6) wie auch das Tartakower-System (5.Sxf6+ exf6) und zeigt, wie der f-Doppelbauer, der ja in beiden Abspielen entsteht, Schwarz zahlreiche aggressive Pläne und Ideen gibt.

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Reise nach Brissago

27.09.2004 – Mit seinem Sieg in der ersten Partie erwischte Kramnik bei der WM in Brissago einen Auftakt nach Maß. Gestern erholten sich die beiden Spieler mit einem kurzen Remis. Morgen wird ab 15 Uhr die dritte Partie gespielt und live auf der WM-Seite von Dannemann übertragen. Für alle, die nicht nach Brissago kommen können, bietet TV ChessBase Impressionen und Live-Atmosphäre. Wir zeigen Bilder vom Lago Maggiore und senden unmittelbar im Anschluss an die Partei die Pressekonferenz der Spieler live. (TV ChessBase: Pressekonferenz... , an den Spieltagen, im Anschluss an die Partie) Wer noch kommen will - so geht's. Offizielle Wettkampfseite...Bilder und Videos aus Brissago...
Eröffnungslexikon 2016

Eröffnungslexikon 2016

Der Mut zur Lücke führt im Schach oft schon nach wenigen Zügen ins Desaster. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen. Das ChessBase Eröffnungslexikon bietet Ihnen ein wirksames Mittel gegen die Formen des Halbwissens und für den Aufbau eines lückenlosen und schlagkräftigen Repertoires.

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Reise nach Brissago


Die Orte am Lago Maggiore sind malerisch gelegen, aber nicht ganz leicht zugänglich, besonders wenn man aus dem Norden kommt. Heute assoziiert man besonders mit Ascona und Locarno mondäne Hotels und internationalen Flair. Brissago, am Westufer des Sees der südlichste Schweizer Ort, stand immer etwas im Schatten, wird aber dank der Aktivitäten des Centro Dannemanns bald aus diesem heraus treten. Schon vor der Schachweltmeisterschaft gab es zahlreiche Aktivitäten, im Anschluss folgt eine Dali-Ausstellung.

Es ist noch nicht so lange her, dass der Tessin von bitterer Armut geprägt war. Diese war so groß, dass manche Familien ihre Kinder in den Wintermonaten an "Padroni" vermieteten, die diese dann rücksichtslos ausbeuteten. (s.
Benito Mazzi: Hunger, Ruß und Kälte. Der große Roman der Schornsteinfeger.  oder Lisa Tetzner: Die schwarzen Brüder). Es gab große Auswanderungswellen im vorletzten Jahrhundert. Einige Tessiner waren zum Beispiel in Amerika erfolgreich und kehrten reich zurück. (s. Tobias Engelsing: Die Erfindung des Tessin. in Die Zeit-online).

Um 1900, als Henri Odekoven und Ida Herrman den Monte Verità kauften und dort ihre Kolonie gründeten, waren die Orte am Lago Maggiore eher Durchgangsstation für Reisende, die ins "richtige" Italien wollten. Die Dinge änderten sich, als 1913 mit dem Bau einer Eisenbahnlinie über den St. Gotthard begonnen wurde. Nun wurden die auch die entlegenen Winkel am Fuße der Südalpen verkehrstechnisch an den Rest der Welt angeschlossen und es war leichter hierher zu gelangen.

Fast 100 Jahre später kann man einfachsten zunächst mit dem Flugzeug anreisen. Wer es sich zutraut. mit der italienischen Bahn zu fahren (Fahrkarten gibt es im Tabakladen. Dort hängt auch der Fahrplan.) fliegt nach Mailand und setzt dort seinen Weg nördlich fort.


Blick auf Zürich

Eine andere Anreise ist der Weg über Zürich, von dort weiter mit einem anderen Flieger nach Lugano oder mit der berühmten Schweizer Bahn. Seien Sie pünktlich am Bahnsteig, die Schweizer Bahn wird es zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter nämlich sein. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass der Weltuntergang unmittelbar bevor steht, wenn die Schweizer Bahn einmal nicht pünktlich sein wird.



Wer mit dem Zug von Zürich an den Lago Maggiore fährt, muss einige Male umsteigen. Umsteigen gehört in der Schweiz beim Reisen dazu, denn es gibt zahlreiche Strecken mit ganz unterschiedlichen Spurweiten.




Zum Schluss der Bus nach Brissago


Typische Straße am See, so...


...oder so.


Oder auch so.


Ascona mit Hinweis auf die Weltmeisterschaft


Hotel mit Blick auf den Lago


Zimmer mit Aussicht


Lago


Lago mit Brissago-Inseln


Lago


In der Ferne das Centro Dannemann


... Zoom.


Spaziergang durch die Gärten, doch Vorsicht:


Hier lauern gefährliche Reptilien!


Das Centro Dannemann, gegenüber Italien


Der Innenhof des Centro

Im Anschluss an die Schachweltmeisterschaften findet im Centro Dannemann die Dali-Ausstellung statt. Es gibt tatsächlich eine Verbindung zwischen Dali und Schach, allerdings eine sehr flüchtige. Der Künstlerkollege Marcel Duchamp, der ein begeisterter Schachspieler war und u.a. für die französische Mannschaft auf der Schacholympiade 1924 gespielt hatte, verbrachte in seinen späteren Jahren die drei Sommermonate in dem spanischen Badeort Cadaquéz und traf sich dort häufig mit Enrique Irazoqui im Café Meliton zum Schach spielen. Salvador Dalí lebte ebenfalls in Cadaquéz und kam eines Tages in der üblichen schrägen Aufmachung, nämlich mit einem Omelett als Mütze auf dem Kopf, im Café vorbei, um Duchamp zu treffen und ihn im Schach heraus zufordern. Doch dieser war bereits geflüchtet, als er vom unerwünschten Besuch erfuhr.


Der See am frühen Morgen

André Schulz
Fotos: Frederic Friedel, Benjamin Bartels

 


Die Dannemann-Schachweltmeisterschaft
24.9.-18.10.2004
Offizielle Wettkampfseite...
 


TV ChessBase bei der Dannemann-Weltmeisterschaft in Brissago:

Aufzeichnungen:

Zusammenschnitt der gestrigen Eröffnungspressekonferenz...

Impressionen aus Brissago und Bilder von der ersten Partie...

Interview mit GM Artur Jussupov...

Impressionen aus Brissago und Bilder von der zweiten Partie...

 

Live-Pressekonferenz:

TV ChessBase aus Brissago...
(nur unmittelbar im Anschluss an die Partien)

Alle Videos im wmv-Format. Sie benötigen einen aktuellen Windows Media Player zum Abspielen und eine guten Internetanschluss (DSL) zum Streamen.
 

 






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