Rudolf Spielmann: Lebensgeschichte als Zeitgeschichte

05.05.2005 – Am 5.Mai 1883 wurde Rudolf Spielmann in Wien als zweites von sechs Kindern einer jüdischen Familie geboren. Sein Mathematikstudium brach er zugunsten einer Kariere als Profischachspieler ab. Mit seinem dritten Platz beim Turnier von St. Petersburg 1909 begann sein Aufstieg in die Weltspitze. Durch seinen oftmals spekulativen Opferstil war er ein geistiger Vorläufer von Tal und Shirov und erzielte gegen die anderen Vertreter der Weltspitze hervorragende Ergebnisse. Als die Nazis die Macht in Mitteleuropa übernahmen, flüchtete Spielmann nach Schweden. Sein Bruder und eine seiner Schwestern starben im Konzentrationslager. Eine weitere Schwester überlebte, nahm sich jedoch später aufgrund von Depressionen das Leben. Spielmann arbeitete in Schweden an seiner Autobiografie, aus deren Erlös er seine Weiterreise nach England finanzieren wollte. Doch das Manuskript wurde ihm gestohlen und blieb bis heute verschwunden. Unter ungeklärten Umständen wurde er am 20. August 1942 in seinem Zimmer verhungert aufgefunden. Johannes Fischer skizziert Spielmanns tragische Lebensgeschichte auf der Basis von Michael Ehns Biografie "Rudolf Spielmann: Porträt eines Schachmeisters in Texten und Partien." Mehr...

Rudolf Spielmann: Lebensgeschichte als Zeitgeschichte
Von Johannes Fischer

Er war klein, dick, Zeit seines Lebens Junggeselle, trank gern Bier, kam aus Wien und gehörte mehrere Jahrzehnte zu den besten Schachspielern der Welt. Er fiel weder durch Eskapaden noch Verrücktheit auf, spielte weit über hundert Turniere und mehr als fünfzig Wettkämpfe, aber nie um die Weltmeisterschaft. Rudolf Spielmann war ein ganz normaler Spitzenspieler. Am 5. Mai feiert er Geburtstag. Eine gute Gelegenheit, einen Blick in Michael Ehns Rudolf Spielmann: Porträt eines Schachmeisters in Texten und Partien (Koblenz: H.-W. Fink, 1996) zu werfen. Der Band enthält Aufsätze und Partien von Spielmann sowie einen ausführlichen biographischen Teil mit Erinnerungen an den österreichischen Großmeister. Sie zeigen, wie die Lebensgeschichte des Schachspielers Spielmann die Geschichte seiner Zeit widerspiegelt.

Die Familie

Geboren wurde Rudolf Spielmann 1883 in Wien als zweites von sechs Kindern von Moriz Spielmann und Cäcilie Neustädtl. Moriz Spielmann stammte aus Nikolsburg, dem heutigen Mikulov, und war in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts nach Wien gekommen. Denn, so Ehn, "das Verfassungsgesetz von 1867 (Schaffung der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn) und der interkonfessionelle Ausgleich 1868 brachten die völlige Gleichberechtigung der Juden zumindest de jure. Aus allen Teilen der weitläufigen Monarchie, in denen sie nach wie vor benachteiligt waren ... strömten nun Juden in das Zentrum des Reiches, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und um der Not und dem Elend zu entkommen" (Ehn, S.79).

Sollte Moriz Spielmann hochfliegende Träume von einem Leben in der Hauptstadt gehabt haben, so erfüllten sie sich nicht. Er verdiente als Literaturkritiker, Journalist und Redakteur gerade genug, um seine Familie zu ernähren. Dennoch förderten Moriz und Cäcilie die künstlerischen Talente ihrer Kinder nach Kräften. Der Älteste, Leopold Spielmann, war ein musikalisches Wunderkind und durfte als Kind einmal sogar vor der kaiserlichen Familie auftreten. Rudolfs Schwestern Melanie, Jenny und Irma wurden Schauspielerinnen. Tragisch war das Schicksal Edgar Spielmanns, des jüngeren Bruders von Rudolf, der unter dem frühen Tod der Mutter litt und sich 1917 das Leben nahm. Auch Melanie starb bereits früh, 1927, mit 42 Jahren, an einer schweren Krankheit.

Schachkarriere

Schach lernte Rudolf mit vier oder fünf Jahren von seinem Vater. Nach der Schule entschied er sich gegen ein Studium der Mathematik und für ein Leben als Schachspieler. In der Weltspitze etablierte sich er beim Turnier in St. Petersburg 1909 durch einen mit Duras geteilten dritten Platz hinter Lasker und Rubinstein. 1912 gewann er in Abbazio ein Thematurnier, in dem das angenommene Königsgambit Pflicht war. Diese Eröffnung lag Spielmann, der sich in offenen, taktisch komplizierten, Stellungen besonders wohl fühlte, und der Sieg in diesem Turnier trug ihm den Beinamen "der letzte Ritter des Königsgambits" ein.

Während des Ersten Weltkrieges diente Spielmann in der k.u.k. Armee und nach dem Krieg nahm er sein Leben als Berufsschachspieler wieder auf. Allerdings stellte er seinen Stil um, und versuchte sein Positionsspiel zu verbessern, denn obwohl er mit seinem riskanten Angriffsspiel jeden schlagen konnte, führte seine Liebe zum Risiko doch immer wieder zu schlechten Turnierergebnissen. Diese Arbeit zahlte sich bald aus und zwischen 1925 und 1930 feierte Spielmann seine größten Erfolge: Bei dem Turnier auf dem Semmering 1926 wurde er Erster vor Aljechin, Vidmar und Nimzowitsch, in Berlin 1928 Dritter hinter Capablanca und Nimzowitsch und in Karlsbad 1929 geteilter Zweiter zusammen mit Capablanca, hinter Nimzowitsch, aber vor Rubinstein, Euwe, Vidmar und Bogoljubow.

In den dreißiger Jahren wurde deutlich, dass Spielmann den Zenit seiner Laufbahn überschritten hatte. Seine Ergebnisse wurden schlechter und er verlor etliche Aufsehen erregende Partien gegen die nachkommende jüngere Generation. Besonders fatal war dabei eine nur 12-zügige Niederlage gegen Botwinnik beim Moskauer Turnier 1935, in der Spielmann einer fehlerhaften theoretischen Empfehlung folgte, früh mit seiner Dame auf Bauernraub ging und nach nur 12 Zügen aufgeben musste. Die Kürze der Partie und der Umstand, dass sich Schwarz gleich zwei elementare Eröffnungssünden zu Schulden kommen ließ, nämlich auf Bauernraub zu spielen und einer theoretischen Empfehlung blind zu folgen, sorgten dafür, dass zahlreiche Lehrbücher und Anthologien diese Partie wieder und wieder abdruckten. Für viele Schachspieler war dies wahrscheinlich die erste Begegnung mit Spielmann.

1935 erschien allerdings auch Spielmanns Buch Richtig Opfern!, die erste systematische Abhandlung der unterschiedlichen Arten von Opfern im Schach und zugleich Spielmanns Darlegung seines Credos als Angriffsspieler.

Verfolgung durch die Nazis

Ein ruhiger Lebensabend als Schachautor und Spieler aber war Spielmann nicht vergönnt. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 machte ihn zum Flüchtling. Nachdem er zuerst in Holland Schutz gesucht hatte, ging er von dort aus in die Tschechoslowakei, wohin auch seine Familie geflohen war. Er lebte als Staatenloser ohne gültigen Pass "in einer schäbigen ... Pension (eine Art Obdachlosenheim)" (Ehn, S.84) in Prag. Mittellos und den drohenden Einmarsch der Nationalsozialisten vor Augen, richtete er am 10. Dezember 1938 einen verzweifelten Appell an Ludwig Collijn, einen schwedischen Schachfan und Mäzen: 

Lieber Herr Collijn,

ich habe schon lange nichts mehr von Ihnen gehört, hoffe aber, dass Sie sich des besten Wohlbefindens erfreuen. – Ich hoffe auch, dass Sie für mich so viel Interesse bewahrt haben, um einen kurzen Bericht über meine Lage entgegenzunehmen. Dieselbe ist mehr als traurig, denn ich wurde nicht nur aus Österreich, meiner geliebten Heimat, für immer vertrieben, sondern es wurde mir obendrein meine Reisefreiheit genommen. Fast alle Schachländer der Welt haben sich hermetisch gegen Emigranten und Flüchtlinge abgeschlossen, niemand lässt mich mehr mit meinem wertlos gewordenen Österreichischen Pass hinein. ... Nur die Hoffnung, dass ich schliesslich doch wieder ein Schachengagement und ein Asyl finden werde, hält mich aufrecht. Wäre es nicht möglich dass Sie sich meiner ebenso wie seinerzeit im Jahre 1919 annehmen und mir irgend ein Schachengagement in Stockholm oder sonstwo in Schweden verschaffen? ... Ich möchte Schweden nur als Übergangsland benützen, um mich moralisch und schachlich aufzurichten .... Vielleicht könnte ich dann nach England oder Amerika auswandern. Ich bitte Sie vielmals, lassen Sie mich nicht im Stich und verhelfen Sie mir zu einem menschenwürdigen Dasein. Ich wäre mit den denkbar bescheidensten Bedingungen einverstanden, wenn ich mich nur irgendwie betätigen könnte. ... Die Hauptsache bleibt, dass ich aus dieser Hölle von Mitteleuropa endlich herauskomme. Der Antisemitismus macht sich auch schon in Prag breit und raubt mir jede Lebensmöglichkeit. Nochmals flehe ich Sie bei unserer 30-jährigen Bekanntschaft an, sich meiner anzunehmen und mir möglichst gleich zu antworten, damit ich weiss, ob ich noch hoffen darf. ...

Herzliche Grüsse von Ihrem stets dankbaren und ergebenen

Rudolf Spielmann

(Ehn, S. 71-72)

Collijn erwies sich als großzügiger Helfer und verhalf Spielmann zur Ausreise nach Schweden. Spielmanns Bruder und seine Schwestern hatten weniger Glück. Leopold war zwar eine Stelle am Konservatorium in Toronto angeboten worden, aber für den Zwischenstopp in England brauchte er jemanden, der mit einer Summe von 100 Pfund für ihn bürgte. Doch niemand war dazu bereit. Nachdem seine Frau Gertrud ihn ein Jahr in ihrer Wohnung versteckt gehalten hatte, wurde Leopold 1939 von der SS verhaftet und ins Konzentrationslager Theresienstadt gebracht, wo er 1941 starb. Nur den beiden Töchtern von Leopold und Gertrud Spielmann, Lily und Ilse, gelang mit Hilfe einer Quäkerfamilie unter abenteuerlichen Umständen die Flucht aus der Tschechoslowakei. Bis Kriegsende lebten sie in England bei einem "Guardian", der sich bereit erklärt hatte, die elternlosen Kinder aufzunehmen.

Aber Rudolfs Schwestern Jenny und Irma fielen den Nationalsozialisten zum Opfer. Sie waren 1934 nach Holland geflohen, wurden jedoch nach dem Einmarsch der Deutschen verhaftet und ins Konzentrationslager gebracht. Irma wurde dort ermordet, während Jenny das Lager überlebte, aber nach ihrer Befreiung an schweren Depressionen litt und 1964 Selbstmord beging.

Ein verlorenes Manuskript

Rudolf Spielmann war zwar Anfang 1939 die Flucht nach Schweden gelungen, doch willkommen war er nicht. Schweden bereitete sich zu dieser Zeit auf eine Invasion der Deutschen vor und viele Schweden suchten bereits im Voraus die möglichen Wünsche der Deutschen zu erfüllen. Spielmanns schwere Lage spitzte sich weiter zu, als sein Förderer Ludvig Collijn kurz nach Spielmanns Ankunft starb. So versuchte Spielmann alles, um Geld für seine geplante Weiterfahrt nach England oder Amerika aufzutreiben. Besondere Hoffnungen setzte er dabei auf die Veröffentlichung seiner Biographie, deren Manuskript jedoch verschollen ist. Und um dieses Manuskript ranken sich zahlreiche Verdächtigungen und Mutmaßungen. Ehn schreibt dazu: 

Nun folgte jenes dunkle Kapitel, das sich aus der Sicht seiner [Spielmanns] nächsten Verwandten Gertrud und Helmuth, die unmittelbar nach dem Krieg nach Stockholm kamen, um Nachforschungen anzustellen und dort zu leben, anders anhörte, als aus den Schilderungen seiner schwedischen Gastgeber. Diese Autobiographie soll ein Auftragswerk gewesen sein. Rudolf Spielmann wurde versprochen, daß er für seine Manuskripte und sein Lebenswerk die Mittel bekommen sollte, die er benötigte, um nach Amerika auswandern zu können. ... Spielmann schrieb unermüdlich, gab all seine Notizen und das Manuskript seinen bis heute unbekannten Auftraggebern und wurde von ihnen vertröstet bzw. hörte schließlich nichts mehr von ihnen. Bis heute bleibt es ein Rätsel, was mit seinem Nachlaß passiert ist, an wen und wohin er verkauft wurde, obwohl viele Spuren in die USA zu führen scheinen. (S.86)

Dass das Manuskript in die USA gekommen ist, deutet u.a. ein Austausch auf der Webseite www.chesshistory.com an. Dort fragte Gerald Braunberger am 15. Juni 2002:

According to the well-known book by Fink/Ehn, Rudolf Spielmann wrote his memoirs during his final stay in Sweden (1939-1942). The manuscript was not published then, but it seems that the manuscript found its way to the US during or after the Second World War. My questions are: What happened to the manuscript, who owns it nowadays, and are there any plans for a publication?

und erhielt von Werner Berger drei Tage später, am 18. Juni 2002 folgende Antwort:

"My foremost present project is to publish a chess diary of Rudolf Spielmann's from his early years, translated into English, with 69 of his games from the period 1900-1905 with the brief introductions he had written for them. The final manuscript for this book is now being typed, and I hope that within a year it will be available as the third volume in my Caissa Limited Editions series."

Source: Dale A. Brandreth: "Some Reminiscences of a Chess Book Collection" in: BONUS SOCIUS. Jubileumuitgave voor Meindert Niemeijer ter gelegenheid van zijn 75ste verjaardag. Koninklijke Bibliotheek, ´s-Gravenhage 1977, pp. 47-53.

Dieser Ankündigung von Dale Brandreth zum Trotz wurde das "chess diary" jedoch nie veröffentlicht und das Rätsel um das Manuskript der Spielmann-Autobiographie blieb ungelöst. Tatsächlich scheint Spielmann um die Früchte seiner Arbeit betrogen worden zu sein, was, so Ehn, "sein Ende sehr beschleunigt haben dürfte. Die vermeintliche Okkupation der Deutschen vor Augen, seines einzigen Besitzes und damit all seiner Fluchtmöglichkeiten beraubt, soll sich der Wiener Großmeister nach Angaben seiner nächsten Verwandten in dieser aussichtslosen Lage in sein Zimmer eingeschlossen haben und nach einiger Zeit buchstäblich verhungert aufgefunden worden sein" (S.86). In einer Fußnote ergänzt Ehn jedoch: "Nach der schwedischen Version litt Rudolf Spielmann an einer Art Parkinsonscher Krankheit, die sich zuletzt stark verschlimmerte. ... Die offizielle Todesursache lautete auf 'Hypertonie und Cardiosclerosis'" (S.91).

Der vergessene Vorläufer Tals

Die Nachwelt vergaß Spielmann bald. Die nachrückenden Meister wie z.B. Botwinnik oder Keres veröffentlichten in ihren Partiesammlungen ihre Siege gegen Spielmann und dessen Liebe zum Angriff galt, anders als die kühn vorgetragenen Thesen der Erneuerer wie Nimzowitsch, Réti und Tartakower, bald als altmodisch und wurde belächelt. So schreibt Réti in Die Meister des Schachbretts:

[Spielmann] sucht das Heil des Schachspiels in der Rückkehr zum Stil der alten Meister ... . Spielmann ist der letzte Barde des Gambitspiels und wollte insbesondere das Königsgambit zu neuem Leben erwecken. Heute kann man Spielmanns Wollen und Wirken bereits vom historischen Standpunkt aus betrachten. Er hat zu seinem Unternehmen alle Gaben mitgebracht: Nicht nur größtes Kombinationstalent und Phantasie, sondern auch ein Sichauskennen, ein Zuhausesein in komplizierten Stellungen .... Daher ist es selbstverständlich, daß er große Erfolge erzielen konnte. In seinem eigentlichen Wollen aber hat er Schiffbruch gelitten. Seine besten Resultate erzielte er gegen schwächere Gegner, welche in komplizierten Stellungen den Kopf verloren. Seine Gewinnpartien alten Stils sind sehr interessant, aber nicht überzeugend und deshalb konnte er auch nicht Schule machen. (Richard Réti, Die Meister des Schachbretts, Zürich: Edition Olms 1983, Nachdruck der Ausgabe von 1930, 1931, S. 236-237.).

Ein herablassendes Urteil und wie so vieles, was Réti über seine Kollegen schreibt, falsch. Das zeigen schon die Zahlen. Spielmann erzielte im Laufe seiner Karriere gegen die besten Spieler der damaligen Zeit durchaus achtbare Ergebnisse: Gegen Capablanca z.B. +2,=8,-2, gegen Aljechin, +2,=10,-4, gegen Rubinstein +12,=8,-15, gegen Lasker +0,=3,-1 und gegen seinen Kritiker Réti immerhin +12,=14,-14. Nur gegen Nimzowitsch gelang Spielmann selten etwas; hier lautet die Bilanz +4,=12,-12.

Und was Spielmanns "Gewinnpartien alten Stils" angeht, so wurde Spielmanns Tradition mutiger, intuitiver Opfer, die nicht immer analytisch korrekt waren, aber den Gegner vor praktische Probleme stellten, bald fortgesetzt. Und zwar von niemand anderem als Mikhail Tal und später von Alexei Shirov. Leider führt hier der Titel von Spielmanns Buch Richtig Opfern ein wenig in die Irre. Hatte Tal denn nicht gezeigt, dass die schönsten Opfer nicht "richtig", sondern intuitiv waren und sich einer klaren Einschätzung entzogen? Dass, wie er es formulierte, im Schach 2+2 auch einmal 5 sein kann? Aber es waren genau diese intuitiven Opfer, die Spielmann am Herzen lagen, und die er "wirkliche Opfer" nannte. Und wenn er schreibt "im höheren Sinne [sind] auch viele Opfer als korrekt zu bezeichnen, die einer nachträglichen Untersuchung nicht standhalten können" (Rudolf Spielmann, Richtig Opfern!, S. 26.), so meint man Tal sprechen zu hören.

Aber Spielmann predigte nicht nur, er praktizierte auch. Und wären die nachfolgenden Partien nicht bereits gespielt worden, als Tal noch gar nicht auf der Welt war, so würde man sie vielleicht als typische Tal-Partien bezeichnen. Sie alle belegen Spielmanns geniales Gespür für den Angriff.

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