Svidler und Gunina sind russische Meister

14.10.2013 – Nach einer aufregenden Schlussrunde zog Ian Nepomniachtchi mit einem glücklichen Sieg über Vladimir Kramnik mit Peter Svidler in der Tabelle gleich und erzwang einen Stichkampf. Diesen entschied der St. Petersburger dann aber klar für sich und holte seinen siebten Titel. Valentina Gunina gewann die Meisterschaft der Frauen. Partien, Tabelle, die Bilder des Tages...

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Svidler und Gunina gewinnen russische Meisterschaft 

Spannende Schlussrunde im Superfinale der Russischen Meisterschaft.

Spitzenreiter Peter Svidler spielte mit Schwarz gegen Sergey Karjakin. Die beiden Verfolger Ian Nepomniachtchi und Vladimir Kramnik traten gegeneinander an.

Karjakin und Svidler folgten dann einer langen Variante der Grünfeld-Verteidigung in der Schwarz im Mittelspiel eine Qualität gegen einen Bauern opfert und eine sehr sichere Stellung erlangt. Svidler hatte diese Variante früher schon einmal auf dem Brett, kannte sie sicher sehr gut und hatte keine großen Probleme. Allerdings mühte sich Karjakin noch lange um den Sieg. Im 50. Zug endete die Partie dennoch mit der Punkteteilung.

So hatten Kramnik und Nepomniachtchi im Falle eines Sieges die Chance mit dem Tabellenführer noch gleichzuziehen und einen Stichkampf zu erzwingen. Nepomniachtchi legte die Partie scharf an und Kramnik hielt dagegen.

Auch nach dem Übergang ins Endspiel war die Partie sehr umkämpft. Schließlich erlangte Kramnik im Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm und Läufer Vorteil.

Nepomniachtchi und Kramnik sind noch nicht fertig

Nachdem er diesen im Bemühen ein remisträchtiges Turmendspiel zu vermeiden vergeben hatte, geriet der 14. Weltmeister schließlich noch in Verluststellung und musste im 77. Zug aufgeben.

"Wer hatte einmal Pizza Salame gigante bestellet!"

Im folgenden Stichkampf mit Schnellschachbedenkzeit gewann Svidler beide Partien gegen Nepomniachtchi.

"Warum hat er denn nicht einfach so gespielt?"

Nepomniachtchi gegen Kramnik

 

 

 

Alle Partien:

Stichkampf:

Die erste Stichkampfpartie 

Kleine gemeinsame nervöse Runde in der Pause

Die zweite Stichkampfpartie

 

Stichkampfpartien:

 

Der neue Meister gibt Autogramme

Frauenmeisterschaft:

Auch bei der Meisterschaft der Frauen kam noch einmal Spannung auf, denn Alexandra Kosteniuk war bis auf einen halben Punkt an Valentina Gunina heran gerückt und traf in der letzten Runde auf die Spitzenreiterin. Im Falle eines Sieges wäre also Kosteniuk Meisterin geworden. Gunina hielt dem Anfangsdruck der früheren Weltmeisterin jedoch stand und kam im Endspiel schließlich selber in Vorteil, begnügte sich aber mit der zur Meisterschaft reichenden Punkteteilung.

 

Valentina Gunina Gunina und Kosteniuk

Symmetrische Kopfstellung Typische Fußposition Tatiana Kosintseva spielte unter ihren Möglichkeiten

Alle Partien:

 

 

Pressekonferenz

Interview mit Gunina...

... und Svidler

Siegerehrung:

Aussichtsratsvorsitzender Ilya Levitov

Pogonina, Kosteniuk, Gunina

 

 

Die drei Medaillengewinner

Die Siegerinnen des Frauenturniers

Die beiden Meister

 

Fotos: Eteri Kublashvili (Turnierseite)

 

Turnierseite des russischen Verbandes. ..


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