Mikhalchishin Pawn structures

Heute auf schach.de

1.e4 e5 2.Sc3 Sf6 3.g3

– Dennis Breder zeigt Dienstags Eröffnungen auf playchess.com. Thema heute: In dieser Variante spielt Schwarz häufig d7-d5, wonach eine recht offene und interessante Stellung entsteht. Anderenfalls bereitet Weiß in Ruhe f2-f4 vor. Start: 21 Uhr! Alle Veranstaltungen im Kalender!

Neuheiten

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Jede Struktur hat ihre eigenen typischen Pläne, und die Kenntnis dieser Pläne hilft, sich in diesen Stellungen zurechtzufinden. Auf dieser DVD präsentiert der Mikhalchishin die geläufigsten Zentrumsstrukturen: Igel, Maroczy, Hängebauern und den Isolani.

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Ronan Bennett liest "Zugzwang" in Berlin

24.09.2007 – Zusammen mit dem Bloomsbury Verlag lud die Lasker-Gesllschaft vergangenen Donnerstag zu einer Lesung mit dem irischen Autor Ronan Bennett. In Zugzwang hat dieser seine Schachleidenschaft literarisch ausgelebt und das reale historische Schachturnier von St. Petersburg 1914 in eine fiktive Geschichte um politische Intrigen, Umsturzversuche und Terrorismus in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gepackt. Der Autor las selber eine kurze Passage in englisch und wurde vom Schauspieler Frank Arnold unterstützt, der zwei Passagen des Romans auf Deutsch las. Anschließend führten Prof. Ernst Strouhal und Frank Arnold mit dem Autor ein Gespräch über Motive des Werkes und seine Entstehungsgeschichte. Bericht und Bilder...
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Ronan Bennett in Berlin
Von André Schulz

Die Räume der Lasker-Gesellschaft in Stefan Hansens Dorland-Haus sind ohne Zweifel der schachkulturelle Mittelpunkt Berlins. Paul Werner Wagner und seine Helfer, allen voran die unermüdliche Susanna Poldauf, haben in den letzten Jahren eine Menge an interessanten Veranstaltungen selber organisert oder als Gastgeber hier untergebracht. Und wieviele Prominente -Schachspieler oder "normale" Menschen, jedoch mit Bezug zum Schach - sind bereits durch die geräumigen Hallen gewandelt. Mit etwas Glück ist man nur einen Handschlag von Emanuel Lasker selbst entfernt, denn auch der Historiker Isaak Linder hat die Veranstaltungen gelegentlich besucht und er hat Lasker 1935 in Moskau selbst noch die Hand geschüttelt. 

Vergangenen Donenrstag war der Autor Ronan Bennett zu Gast.


Ronan Bennett

Ronan Bennett ist vor allem in Großbritannien und den USA mit Drehbüchern und Romanen erfolgreich. Er schreibt in englischer Sparche - natürlich -, versteht sich selber aber als irischer Autor. Im Jahr 1956 wurde er im nordirischen Newtonabbey in einer katholischen Familie geboren und wuchs in Belfast auf.

In den Siebzigern, als er dort zur Schule ging, befand sich der nordirische Bürgerkrieg auf seinem Höhepunkt. Während sich die Republik Irland 1921 von England gelöst hatte, erhielten die nordirischen Provinzen wegen ihres hohen Anteils von protestantischen Einwanderern aus England und Schottland einen Sonderstatus. Spannungen zwischen den katholischen Iren und den protestantischen Engländern gab es schon seit dem 17. Jahrhundert. Nach der irischen Unabhängigkeit gewannen diese noch an Schärfe, denn die protestantischen Unionisten wünschten eine Orientierung nach England, während die katholischen Republikaner um den Anschluss an Irland kämpften.

Am 12. August 1969 eskalierte der Konflikt nach dem Sturm von Unionisten auf die katholischen Wohnviertel in Londonderry (heute Derry) zum offenen Bürgerkrieg. Mit Hilfe des Militärs konnte die Regierung in London den Konflikt zunächst beruhigen, doch die Polizeikräfte wurden im weiteren Verlauf immer mehr in die Kämpfe hineingezogen und selbst zur Zielscheibe für beide Seiten.

Durch eine ungeschickte Politik der Unterdrückung, die besonders die Katholiken traf, schürte die Londoner Regierung die Spannungen eher noch. Die IRA (Irish Republik Army) bekam regen Zulauf aus der Bevölkerung und finanzielle Unterstützung der Iren, die in den USA lebten.

Nach über 35 Jahren und 4000 Toten wurde der Konflikt schließlich nach zähen Verhandlungen der beiteiligten Gruppen mehr oder weniger beigelegt. Am 28. Juli 2005 erklärte die IRA die Einstellung der Kämpfe. Viele irische Künstler haben sich zumeist anklagend mit dem Bürgerkrieg beschäftigt, der für die Menschen in Nordirland tägliche, blutige Realität war, der man sich nicht entziehen konnte. Exemplarisch für die Stimmung in der Bevölkerung Nordirlands seien hier die populär gewordenen Lieder von U2 zum Blutsonntag ("Sunday, bloody sunday")

U2: Sunday, bloody sunday

Yes...

I cant believe the news today
Oh, I cant close my eyes and make it go away
How long...
How long must we sing this song?
How long? how long...

cause tonight...we can be as one
Tonight...

Broken bottles under childrens feet
Bodies strewn across the dead end street
But I wont heed the battle call
It puts my back up
Puts my back up against the wall

Sunday, bloody sunday
Sunday, bloody sunday
Sunday, bloody sunday (sunday bloody sunday...)
(allright lets go!)


 
 

And the battles just begun
Theres many lost, but tell me who has won
The trench is dug within our hearts
And mothers, children, brothers, sisters torn apart

Sunday, bloody sunday
Sunday, bloody sunday

How long...
How long must we sing this song?
How long? how long...

cause tonight...we can be as one
Tonight...
Tonight...

Sunday, bloody sunday (tonight)
Tonight
Sunday, bloody sunday (tonight)
(come get some!)



 

Wipe the tears from your eyes
Wipe your tears away
Wipe your tears away
I wipe your tears away
(sunday, bloody sunday)
I wipe your blood shot eyes
(sunday, bloody sunday)

Sunday, bloody sunday (sunday, bloody sunday)
Sunday, bloody sunday (sunday, bloody sunday)
(here I come!)

And its true we are immune
When fact is fiction and tv reality
And today the millions cry
We eat and drink while tomorrow they die

The real battle yet begun (sunday, bloody sunday)
To claim the victory jesus won (sunday, bloody sunday)
On...

Sunday bloody sunday
Sunday bloody sunday...

oder "Zombie" von den Cranberries genannt.

Cranberries: Zombie

Another head hangs lowly, child is slowly taken
And the violence causes silence
Cranberries Who are we mistaken

But you see it's not me, it's not my family
Zombie In your head, in your head they are fighting

With their tanks, and their bombs
Songtexte And their bombs, and their guns
In your head, in your head they are cryin'

In your head, in your head
Zombie, Zombie, Zombie, e, e
Lyrics What's in your head, in your head
Zombie, Zombie, Zombie, e, e, e, o

Another mother's breaking, heart is taking over
When the violence causes silence
Liedertexte We must be mistaken

It's the same old theme since 1916
Liedertext In your head, in your head they're still fightin'

With their tanks, and their bombs
Alle And their bombs, and their guns
In your head, in your head they are dyin'
Cranberries
In your head, in your head
Zombie, Zombie, Zombie, e, e
Zombie What's in your head, in your head
Zombie, Zombie, Zombie, e, e, e, o, o, o, o, o, o, o

Das ist die Zeit, in der Ronan Bennett in Belfast seine Kindheit und Jugend verlebte. Die Lebensumstände, umgeben von unverschuldeter Gewalt, prägten seine Persönlichkeit und auch die Themen für seine Romane.

Anlass für den Besuch Bennetts in Berlin war das Erscheinen seines neuen Romans "Zugzwang", der gleichzeitig in englischer und deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Der deutsche Verlag Bloomsbury Berlin wandte sich zur Durchführung eines Leseabends an die Lasker-Gesellschaft. Gemeinsam stellte man am vergangenen Donnerstag ein spannendes und interessantes Schach- und Literaturprogramm auf die Beine.


Das charmantes Organisations-Komitee:  Anna von Hahn vom Bloomsbury Verlag und Susanna Poldauf von der Lasker-Gesellschaft


Karin Seyffarth (GCI) und Katinka Nürnberg (Bloomsbury)

Zugzwang ist nicht wirklich ein Schachroman. Es ist ein politischer Roman, in dem Schach nur am Rande vorkommt. Allerdings ständig. So spielen viele der Figuren im Roman Schach und können wie selbstverständlich Züge zu einer Fernpartie vorschlagen, die in der Wohnung des Roman"helden" Dr. Otto Spethman auf einem Schachbrett aufgebaut ist. Viele der Figuren haben zudem Namen, die dem Schachfreund irgendwie bekannt vorkommen, z.B. Gulko (wird leider gleich am Anfang erschossen), Dautov, Grischuk usw. 

Doch auch der Roman selbst ist in seiner Struktur dem Muster einer Schachpartie nachgebildet, in der am Ende Zugzwang herrscht, genau wie in Spethmans Partie. Jeder Zug verliert die Partie oder im Roman: in einer bestimmten Situation, hervorgerufen durch die Lebensumstände, führt jede Entscheidung in irgendeiner Form zum Verlust.

Zugzwang spielt im Jahr 1914, vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Terroristen, aber auch Intriganten am Hofe, arbeiten am Sturz des Zaren. Eine wichtige, wenn auch unbeabsichtigte Rolle, spielt der Schachgroßmeister Avrom Rozental, Favorit eines Großmeisterturniers, das gerade in St. Petersburg stattfindet. Sein Sieg im Turnier ist für einen Anschlag auf den Zaren aus bestimmten Gründen von besonderer Bedeutung. Daraus entwickelt sich ein spannender Thriller, übrigens in erstklassiger Übersetzung, wie Prof. Ernst Strouhal betonte.

"Zugzwang" bietet Schachspielern einen spannenden Einstieg in die Welt der Literatur und Literaturfreunden einen leichtfüßigen Zugang in die Abgründe des Schachs.

Nach den Begrüßungsworten durch die Programmleiterin des Bloomsbury Verlages Dorothee Grisebach und Gastgeber Paul Werner Wagner für die Lasker-Gesellschaft...


Programmleiterin Bloomsbury Berlin Dorothee Grisebach


Paul Werner Wagner

... las Ronan Bennett ein kurzes Stück aus seinem Werk in englischer Sprache.

Ronan Bennett liest aus "Zugzwang" ...

Der Schauspieler Farnk Arnold übernahm danach mit zwei längeren Ausschnitten in deutscher Sprache. Zusammen mit Professor Ernst Strouhal, u.a. Autor des Buches 8x8, führten die beiden im Anschluss ein Gespräch über den Roman, seine Entwicklung, das Ausmaß des biografischen Anteils, Schach und Literatur im Allgemeinen, Einzelheiten aus der Schachgeschichte sowie vieles mehr und schlugen mit interessanten Details die zahlreich erschienenen Gäste etwa zwei Stunden in ihren Bann. 


Frank Arnold und Susanna Poldauf


Professor Ernst Strouhal aus Wien


Frank Arnold


Professor Holländer mit Gattin


Zuhörer


Anna von Hahn und Lasker schauen ebenfalls zu

So erfuhren sie definitiv, was alle schon vermutet hatten, dass nämlich mit Avrom Rozental natürlich Akiba (Akiva) Rubinstein gemeint ist. Bennett erläuterte, dass Rozental im ersten Entwurf auch noch Rubinstein hieß, so wie die anderen Teilnehmer des historischen Turniers St. Petersburg 1914 auch ihre Namen behalten haben.

Dann hätte sich Bennett sich aber mehr und mehr Freiheiten gegenüber der Person Rubinsteins herausgenommen, so dass er sich entschloss, den Namen zu ändern.



Seitdem er Kmochs "Rubinstein gewinnt" gelesen habe, sei er von dem Charakter des polnischen Großmeisters fasziniert gewesen, erklärte Bennett. Nach einem Zug habe sich der schon krankhaft schüchterne Meister am liebsten hinter Blumenküblen versteckt, um sich unsichtbar zu machen.

Alle seine bisherigen Romane würden sich mit dem Schicksal von Individuen beschäftigen, so Bennett, die durch äußere Einflüsse, den Lauf der Dinge, unverschuldet, in schwierige, oft ausweglose Situationen gerieten. Dies würde zumeist durch den Willen anderer, sehr starker Charaktere, verursacht. In dieser Hinsicht habe ein Mann, bester Schachspieler seiner Zeit, der sich hinter Blumenkübeln zu verstecken pflegt, sein besonders Interresse geweckt.

In der gewalttätigen Athmosphäre seiner Heimtstadt hat Ronan Bennent sich als Jugendlicher an Demonstrationen beteiligt und wurde verhaftet.

"Es klingt hier und heute, In Berlin im Jahr 2007, völlig absurd, aber damals war dies in Belfast fast normal und es konnte jedem widerfahren".

Meist traf es Jugendliche, die ohne Jury von Schnellgerichten verurteilt wurden. Bennett saß mit vielen anderen in Untersuchungshaft. Sein Gefängnis war eher ein Kriegsgefangenenlager, bestehend aus Hütten mit dünnen Wänden.

"Einer der Gefangenen war 24 Jahre. Für die anderen galt er als alt". 

Unter den Gefängnisinsassen gab es große Solidarität und keinerlei Gewalt.

"Ich habe dort gelernt, welche Bedeutung es für schwache Individuen haben kann, wenn sie miteinader solidarisch sind."

Im Gefängnis bekam Bennett von seinem Anwalt ein Schachbuch geschenkt und fand damit den schon sprichwörtlich literarischen Einstieg ins Schach:

"Das Nachspielen der Partien war für mich so, als hätte ich einen Roman gelesen oder eine Symphonie gehört."


Schach, Bennett

Nach der Lesung und dem anschließenden von Frank Arnold in Deutsch und Englisch vermittelten Gespräch, bei dem Ernst Strouhal sich als ausgezeichneter Kenner von Literatur mit Schachbezug erwies, stand Ronan Bennett natürlich gerne zum Signieren seines Buches bereit.


Dorland-Chef Stefan Hansen und Ronan Bennett


Rainer Woisin (ChessBase) holt sich seine Widmung




Dr. Ann-Catherine Geuder (Bloomsbury) sorgt für Signiernachschub

Zum Ausklang des Abends gab es schließlich noch den Filmtrailer zu sehen, den der Verlag für das Buch angefertigt hat. Natürlich hatte der bisherige Verlauf des Abends auch reichlich Anlass zum Gedankenaustausch geboten.


Lange Filmnacht in der Technik-Ecke des Laskermuseums


Beste Unterhaltung für groß und klein: Carsten Sommerfeld und Dr. Ann-Catherine Geuder von Bloomsbury Berlin


Anna von Hahn und Frank Arnold


Männerrunde: Saremba (li.), Wagner, Weischede, Hansen


Andreas Saremba von der Lasker-Gesellschaft in glänzender Laune


Der Deutsche Schachbund, vertreten durch Jörg Schulz


Der Schauspieler Bernd Ludwig las kürzlich bei der Schachveranstaltung im Jüdischen Museum


Wolfgang Crom, Leiter Kartographischen Abteilung der Staatsbibiothek, im Gespräch mit Susanna Poldauf

Wie sehr Bennett übrigens vom Schachvirus befallen wurde, mag folgende Anekdote verdeutlichen, die er ebenfalls an diesem Abend zum besten gab:

An einem bestimmten Tag war klar, dass einer seiner Roman in mehrere Sprachen übersetzt werden und in den jeweiligen Ländern erscheinen würde. Ein großer Erfolg. Am gleichen Abend spielte Bennett, der als eine seiner großen Rückschäge im Leben empfindet, ein nur sehr mittelmäßiger Schachspieler zu sein, in einem Simultan mit, das der englische Großmeister Daniel King gab. Von 25 Gegnern erreichte Bennett als einziger Remis.

Am nächsten morgen rief seine Agentin an:

"Ronan - was für ein Erfolg!"

"Ja...", antwortete Bennett überglücklich, "... ich wählte die Französische Verteidigung. Dann habe ich vereinfacht und so viele Figuren getauscht, dass er nicht mehr gewinnen konnte!"

"Ronan...? Ich weiß gar nicht wovon du redest...

 


Kurzbeschreibung
St. Petersburg, März 1914. An einem stürmischen Morgen wird der Zeitungsredakteur O. V. Gulko vor den Augen einer entsetzten Menge ermordet. Alles deutet darauf hin, dass die Täter zur Kampforganisation der Sozialrevolutionäre gehören, und die Frage, warum ausgerechnet Gulko niedergestochen wurde, beschäftigt ganz St. Petersburg. Fünf Tage später erhält der Psychoanalytiker Dr. Otto Spethmann Besuch von der Polizei. Es hat einen zweiten Mord gegeben, und man verdächtigt ausgerechnet ihn, darin verwickelt zu sein - ihn und seine rebellische Tochter Catherine. Sorge bereiten ihm auch zwei neue Patienten: Anna Petrovna, eine wunderschöne Frau aus der gehobenen Gesellschaft, die von Albträumen geplagt wird - und in die er sich unpassenderweise verliebt. Und Avrom Rozental, ein genialer Schachspieler, der kurz vor seinem wichtigsten Wettkampf, dem Großmeisterturnier, die Nerven zu verlieren droht. Sie alle werden in ein Netz aus Intrigen, Verrat und Mord verwickelt. Und es ist an Spethmann, jeden Schachzug genau zu planen ...

Zugzwang, 352 Seiten, Bloomsbury, ISBN-10: 3827006813, ISBN-13: 978-3827006813

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Links:

Videos des Bloomsbury Verlags...

Emanuel-Lasker-Gesellschaft...

Interview mit Ronan Bennett...

Schachkolumne mit Ronan Bennett und Daniel King im Guardian...

 

 

 

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