Tata Steel Chess India: Nakamura gewinnt Schnellturnier

von Johannes Fischer
12.11.2018 – Hikaru Nakamura steht in dem Ruf, beim Schnell- und Blitzschach noch ein bisschen besser zu sein als im klassischen Schach mit längerer Bedenkzeit. Beim Tata Steel Chess India Turnier wurde der US-Amerikaner diesem Ruf einmal mehr gerecht. Er gewann das Schnellturnier ungeschlagen mit 6 aus 9. | Foto: Amruta Mokal

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Ein starker Zwischenspurt

Seinen Turniersieg verdankt Nakamura dabei vor allem einem starken Zwischenspurt. Am ersten Tag des Schnellturniers spielte er in allen drei Runden Remis, doch am zweiten Tag erhöhte er die Schlagzahl und gewann alle seine drei Partien. An Tag drei folgten dann wieder drei Remispartien, aber die reichten aus, um das Turnier mit 6 aus 9 zu gewinnen. Mit einem halben Punkt Rückstand teilten sich Levon Aronian und Pentala Harikrishna die Plätze zwei und drei, und damit konnte Pentala Harikrishna als einziger der fünf indischen Teilnehmer in der oberen Hälfte der Tabelle landen.

Nach dem Schnellturnier haben die Teilnehmer einen Tag Pause, am 13. und 14. November wird dann geblitzt, an jedem Tag 9 Runden. Im Schnellturnier durfte Nihal Sarin gegen die besten Spieler der Welt Erfahrung sammeln und holte 3 Punkte aus 9 Partien (sechs Remis, drei Niederlagen), im Blitzturnier darf Rameshbabu Praggnanandhaa zeigen, wie er gegen die Weltklasse besteht.

Nihal Sarin | Foto: Amruta Mokal

Tabelle

 

Partien

 

Turnierseite


Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".

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