UdSSR vs. Rest der Welt: Kommentare zur 1. Runde

von Vlastimil Hort
31.03.2020 – Der gestrige Sieg der UdSSR-Auswahl gegen die Weltauswahl beim Match des Jahrhunderts war nur knapp. Die Weltauswahl hätte noch besser abschneiden können, ja müssen, meint Vlastimil Hort bei seinen Analysen der Partien.

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Vlastimil Hort: Match des Jahrhunderts – die 1. Runde

Die erste Runde endete nur mit einem knappen Resultat zu Gunsten des Favoriten. Das größte Interesse galt natürlich den beiden ersten Brettern.  

Weltmeister Spasski hatte eine Qualität geopfert und nach forciertem Verlauf endete die Partie im Remis-Hafen. Petrosjan wollte eigentlich nur ein Unentschieden. Wenn man allerdings zu viel Respekt hat, können die weißen Figuren auch keinen automatischen Ausgleich bringen. Leider hatte auch Portisch gute Gewinnchancen gegen Kortschnoi verpasst.

Ich war an diesem Tag sehr glücklich. Gegen „Polu“ und seine sizilianische Variante konnte ich gut ausweichen und meine bessere Technik brachte mir im Endspiel einen vollen Punkt.

Die alte russische Garde Geller, Taimanov und Botwinnik verhinderten jedoch die größte Überraschung…

Meine Anmerkungen:

Brett 1: Spasski-Larsen
Nimzowitsch

 

 

Nach der Partie sprach ich mit Larsen: „Hättest Du besser spielen können? Obwohl ein ewiger Optimist, antwortete Larsen mit: „Nein!“

21... f5 22.Sd6 f4 23.exf4 Dxd6 24.f5 Dd8 25.fxg6 Txf1+ 26.Kxf1 Df6+ 27.Df4

Weiß bekam für die Qualität zwar 2 Bauern, verlor aber die gesamte Initiative.

Ld7 28.Ke2 Tf8 29.Dxf6 gxf6 30.Kf3 Te8 31.Lf2 h5 32.h3 Kg7 33.g4 hxg4+ 34.hxg4 Th8 35.d6 Th1 36.Lf5 Lc6+ 37.Ke2 Th3 38.d7 Th8 39.Lg3 Td8 40.Lc7 Txd7

Remis

Brett 2: Fischer-Petrosjan
Caro-Kann


 

 

Nach 25 Sf3.

Weiß erreichte mit minimalen Mitteln das Maximum. Der schwarze Turm auf h8 ist aus dem Spiel und der schwarze König bleibt in der Mitte sehr verwundbar.

 

34. c4! dxc4 35. Lf5! Der Gewinnzug. 35…Tff7 36. Td1+ Tfd7.

Nicht 36…Sd7 einfach wegen 37.Tfe1 und Weiß gewinnt.

37.Lxd7 Txd7 38.Db8+ Ke7 39.Tde1+

1–0

Nach der Partie war Bobby sehr zufrieden, streckte sich und ging ….schlafen!

Bobby Fischer holt sich zwischendurch eine Erfrischung

Brett 3: Kortschnoj-Portisch
Spanisch

 

 

18. dxe5. Später bezeichnete Kortschnoi diesen Bauernabtausch als Fehler.

18... dxe5 19.b4 Lf8 20.Ted1 Db6 21.Db3 c5 22.axb5 axb5 23.bxc5 Lxc5 24.Dxb5 Lxf2+ 25.Kf1 Te7 26.Dxb6 Lxb6 27.La6 Lxa6+ 28.Txa6 Le3 29.Ke2 Lc5 30.g4

 

Es drohte 30…Sh5 mit schwarzem Vorteil.

30...Tb8 31.Ta2 Sf8 32.c4 S6d7 33.Kf1 f6 34.Sb1 Sb6 35.Sfd2 Td7 36.Tc1 Se6 37.La3 Td3 38.Tc3 Tbd8 39.Lxc5 Sxc5 40.Txd3 Txd3 41.Ta5 Sbd7 42.Ta3 Td4 43.Te3 Sb6 44.Ke2 Sxc4 45.Sxc4 Txc4 46.Sc3 Kg7

 

Nach 46…Kg7 war der Kommentar unseres Capitains Max Euwe „Es steht etwa zwischen Gewinn und Remis!“

47.Kf3 Se6 48.h4 Sd4+ 49.Kf2 Tb4 50.Sd1 Ta4 51.Kg3 h5 52.Sf2 Ta2

53.g5? Verlustzug. Kortschnoi befand sich zudem in großer Zeitnot.

53... fxg5 54.hxg5 h4+ 55.Kg2 Se6 56.Kf3 Sxg5+ 57.Kg4 Portisch dachte danach ungefähr 40 Minuten nach. Mit 57…Kh6 hätte er sofort gewinnen können. 

57... Sf7 58.Tf3 g5 Eine weitere Ungenauigkeit. 58…Te2 hätte auch sicher gewinnen können.

59.Kh5

 

59... Ta8? „Nach diesem Zug gab es keine Aussicht mehr auf Gewinn“, meinte nach der Partie der traurige Lajos. 59... Sd6 hätte nun immer noch einen leichten Punktgewinn bringen können.

60.Tb3 Th8+ 61.Kg4 Th6 62.Sh3 Tf6 63.Tb8 Td6

Jetzt befand Schwarz sich dazu noch in Zeitnot und dann kann Viktor gerade sehr „schrecklich“ sein!

64.Kh5 Th6+ 65.Kg4 Td6 66.Kh5 Kf6 67.Tb2 Kg7 68.Tb8

Weiß reklamierte die dreimalige Zugwiederholung. Er hatte Recht! Pech für die Mannschaft vom „Rest der Welt“!

Remis

Brett 4: Hort-Polugajewski
Sizilianisch

 

 

10. Da4. Nicht 10. Sxc6? wegen 10…Dxd2 Schwarz gewinnt

10.Da4 Dd5 11.Sdf3 Ld6 12.Lf4 De4+ Eigentlich hat Schwarz ein ausgeglichenes Endspiel erreicht.

13.Dxe4 Sxe4 14.Ld3 Sxe5 15.Lxe5 Lxe5 16.Sxe5 Sc5 „Polu“ bot mir Remis an, bekam aber einen Korb von mir.

17.Lc2 f6 18.Sc4 Ke7 19.0–0–0 Ld7 20.b4 Sa6 21.Sd6 b6 22.The1 g6? Nach der Partie stellte ich fest, dass 22…f6 mit nächstem Zug 23...f6-f5 besser gewesen wäre.

23.Lb3 Tad8 24.f4 Sc7 25.f5 gxf5 26.Sxf5+ Kf7 27.Td3 Nach der Partie meinte Polugajewski, dass 27. Td6 gewonnen hätte. Ich war nicht seiner Ansicht.

27... Lc8! Einziger Zug! 

28.Tg3 Se8 29.Sd4 Sc7 30.Sf5 Se8 31.Sd4 Sc7 32.Te4 Tdg8 33.Txg8 Txg8 34.Sf5 Weiß beginnt endlich zu drohen.

 

34...Td8 35.Tg4 Se8 36.Th4 h5 37.Txh5 Kg6 38.Sg3 Sg7 39.Th4 Lb7 40.Tg4+ Kf7 41.Se2 f5 42.Tc4 Se8 43.Td4 Td6 44.Sf4 Lc8 45.La4! Der Rest war nur noch Sache der Technik!

45... Txd4 46.Lxe8+ Kxe8 47.cxd4 Ke7 48.Kd2 Kf6 49.Sd3 Kg5 50.Ke3 La6 51.Sf4 Lc4 52.a3 a5 53.g3 Kg4 54.Kf2 Kg5 55.h4+ Kf6 56.Ke3 axb4 57.axb4 e5 58.Sd3 exd4+ 59.Kxd4 b5 60.Sf4 Lf1 61.Kd5 Lc4+ 62.Kd6 Lb3 63.Sd5+ Kg6 64.Ke5 Lc2 65.Se7+ Kh5 66.Sxf5 1–0

Brett 5: Geller-Gligoric
Spanisch

 

19. dxc5! Geller war ein sehr schlauer Stratege. Die weißen Felder benutzte er als Angriffs-Treppchen gegen den schwarzen Monarchen.

19...dxc5 20.c4 b4 21.a4 Dc7 22.Sf5 Sb8 23.Sxe5 Txe5 24.Lxe5 Dxe5 25.f4 De6 26.e5 Se8 27.Sh4 Sc6 28.Dd3 

 

28... g6 29.f5 gxf5 30.Sxf5 Und wieder droht Matt, in drei Zügen.

30... Dg6 31.De2 Dg5 32.h4 Df4 33.g3 Dxe5 34.Dg4+ Dg7 35.Sxg7 Sf6 36.Df4 Lxg7 37.Dc7 Tb8 38.Td6 Sg4 39.Txc6 Ld4+ 40.Kf1 1–0


Brett 6: Reshevsky-Smyslov
Reti

 

15…0-0. Nicht Bauernraub! 15…Sxc2? 16. Dc4 und Weiß gewinnt.

16.Sb3 Le7 17.Le4 Lxe4 18.Dxe4 Tfd8 19.Ld2 Lf8 20.Tfd1 Sb6 21.a4 Td5 22.a5 In Betracht kam auch 25…Sc5=

22... Sd7 23.Lc3 Td8 24.Txd5 cxd5 25.De3 a6 26.Ld4 Tc8 Nicht 26…Dxc2 wegen 27. Tc1 De4 28. Tc7 und Weiß steht klar besser. 29…Sa4?! Vorsichtiger wäre 29…Sd7.

27.c3 Dc6 28.Sc1 Sc5 29.b4 Sa4 30.Sd3 Db5 Mit dem Zug bot Smyslov Remis an und Reshevsky akzeptierte. Er wollte in der ersten Runde nichts riskieren, obwohl er wusste, dass er klar besser stand. Remis.

 


Brett 7: Taimanov-Uhlmann
Königsindischer Angriff

 

 

8…cxd4? Ein kleiner Fehler. Schwarz bekommt dadurch ein ziemlich schlechtes Endspiel.

9.Dxd4 Dxd4 10.cxd4 Sc6 11.Lb5 Ld7 12.Sf3 Lg7 13.0–0 e6 14.Tab1 0–0 15.Sd2 f5 16.Sb3 b6 17.Tfc1 Tac8 18.La6 Tce8 19.Lb7 Weiß hat hier schon einen soliden Vorteil.

19... Sd8 20.Tc7 Tf7 21.La6 La4 22.Tbc1 Lf8 23.T1c4 Txc7 24.Txc7 Sc6 25.Lc4 Lg7 26.Tc8 Txc8 27.Lxe6+ Kf8 28.Lxc8 Sb4 29.Sc1 Kf7 30.Lg3 Lf8 31.Lb7 Genauer und besser wäre 31. Lb8 a5. 32. Lb7! Weiß steht besser.

32... Ke6 32.Lb8 Kd7 33.Lf3 Lb5 34.Ld1 a5 35.a4 Lc4 36.g4 b5 37.gxf5 gxf5 38.Le5 Sc6 39.Lh8 La3 40.axb5 Lxc1 41.bxc6+ Kxc6 42.La4+ Kd5 

 

42…Kd5? Ein grober Fehler. Richtig wäre 42…Lb5 43. Lc2 a4 und der Bauer auf a ist für Weiß eine große Gefahr, zum Beispiel 44. Lxf5 a3 45. Lxh7 Lc4 46. Lb1 a2 und Schwarz steht eher besser.

43.Lc2 Ke6 44.Kg2 La3 45.Le5 Lf8 46.Lc7 Ld5+ 

 

46…Ld5+ in dieser hoffnungslosen Lage für Uhlmann wurde die Partie abgebrochen. Die restlichen Züge hätte Schwarz sich eigentlich sparen können.

47.f3 Lb4 48.Kg3 Kf6 49.Le5+ Kg6 50.Kf4 Le6 51.La4 Lf8 52.e4 Lh6+ 53.Kg3 fxe4 54.fxe4 Ld2 55.d5 Le1+ 56.Kf3 Lh3 57.Le8+ Kh6 58.Lf6 1-0


Brett 8: Matulovic-Botwinnik
Pirc

 

7. Lg5. Eigentlich Matulovics Patent! Mit diesem Zug gewann er 1969 in Athen eine berühmte Partie gegen Hübner.

7... h6 8.Lh4 e5 9.dxe5 dxe5 10.Sbd2 Dc7 Botwinnik hatte sich gut vorbereitet und entgegnete besser als Hübner, der in Athen 10…Sbd7 gewählt hatte.

11.Sc4 Sh5 12.Lg3 Sf4 13.Lxf4 exf4 14.0–0–0 Nach der großen Rochade kommt Weiß nicht sehr gut aus der Eröffnung heraus. Der beste Zug zur Abschätzung der ganzen Variante wäre 10. e5!? gewesen.

14... Lg4 15.e5 Sd7 16.De4 Tad8 17.Dxf4 Lxf3 18.Dxf3 b5 19.Se3 Sxe5 20.Dg3 a5 21.a3 Kh7 22.Sg4 h5 23.Sxe5 Lxe5 24.Df3 Kg7 25.The1 Lf6 26.c3 c5 27.Txd8 Txd8 28.g3 c4 29.Lc2 b4 30.axb4 axb4 31.cxb4 Db6 32.Td1 Dxb4 33.Txd8 Dxb2+ 34.Kd1 Lxd8 35.Dd5 Df6 36.Ke2 

 

36. Ke2? Nach Matulovics späterer Meinung, sein Verlustzug. Richtig wäre 36. f4! 36... Ke2 war ein Tempoverlust.

36... Lb6 37.f4 Dc3 38.De4 Ld4 39.f5 In Zeitnot verlor Weiß die Orientierung.

39... gxf5 40.Dxf5 De3+ 41.Kf1 Hier wurde die Partie abgebrochen. Matulovic war bekannt dafür, dass er noch total verlorene Stellungen bis zum bitteren Ende spielte.

41...Dg1+ 42.Ke2 Dxh2+ 43.Kd1 Dg1+ 44.Ke2 De3+ 45.Kf1 Dxg3 46.Dh7+ Kf8 0–1

 

Brett 9: Tal-Najdorf
Sizilianisch

 

6... a6 Don Miguel war bereits vor der ersten Partie sehr nervös und hatte Angst in der Sizilianischen Partie ein Matt zu bekommen!

7.Ld3 Sf6 8.0–0 Se5 9.h3 Lc5 10.Kh1 Warum nicht 10. De2!?

10... d6 11.f4 Sed7 12.Df3 b5 13.Sb3 Lb7 Die schwarzen Figuren stehen ideal.

14.a4 b4 15.Se2 Lxe3 Hier hätte Schwarz mit dem Abtausch noch warten können. Das Spiel stand ausgeglichen. Tal hatte aus der Eröffnung keinen Vorteil erzielt.

16.Dxe3 Sc5 17.Sg3 Tc8 18.De2 0–0 19.Sxc5 Dxc5 20.Tad1 a5 Nach der Partie bezeichnete Najdorf diesen Zug als kleinen Fehler, besser wäre 20…d5 gewesen. „Ich wollte die Partie aber unbedingt gewinnen“, gestand Don Miguel im Nachhinein.

21.e5 dxe5 22.fxe5 Sd5 Es ging nicht 22…Sd7 wegen 23. Lxh7 Kxh7 24. Txd7 und die Schwäche f7 entscheidet zu Gunsten von Weiß.

23.Se4 De3 24.Dh5 Weiß beginnt besser zu stehen. Um Matt-Drohungen zu parieren muss Najdorf das schlechtere Endspiel akzeptieren.

24... Dh6 25.Dxh6 gxh6 26.Tf3 Eigentlich hätte man annehmen können, dass die zertrümmerte schwarze Bauernstruktur Exweltmeister Tal den Sieg bringen musste.

26... Tc7 27.Tdf1 Se7 28.Tg3+ Kh8 29.Sd6 Tals Sekundanten waren damit unzufrieden. Besser hätte er 29. mit Sf6 fortsetzen sollen.

29... Sc6 30.Te3 Kg7 31.Tf4 Se7

 

32.Lb5 Am nächsten Tag traf ich unerwartet Tal beim Frühstück. „Vlastimil, ich hätte mit 32. Txf7 den Bauer ruhig nehmen können. Aber ich hatte Angst, dass meine Technik nicht zum Sieg reichen würde“, gestand er mir unglücklich. Es ist halt so, Micha gibt lieber ein Matt!

32... Sg6 33.Td4 Ld5  „Ein ausgezeichneter Zug von mir“, lobte sich Najdorf nach der Partie selbst. „Falls 34. Se8+? so 34…Txe8 35. Lxe8 Txc2 und ich hätte auf Gewinn gestanden“, meinte er stolz in der Analyse.

34.c4 bxc3 35.bxc3 Tc5 Das Endspiel ist ausgeglichen.

36.Se8+ Kh8 37.Sf6 Tfc8 38.c4 Lxc4 39.Se4 Lxb5 40.Sxc5 Txc5 41.axb5

Die Gegner einigten sich auf ein Unentschieden

„Nach eventuellem 41…Txd5 42. Tde4, hätte ich sogar besser gestanden“,
sagte Najdorf nach der Partie überheblich. Tal war sehr diplomatisch  „Warum hast du dann die Partie nicht weitergespielt?“ Don Miguel lachte und schwieg.

Remis

Brett 10: Ivkov-Keres

Spanisch

 

6…Sge7 Ein ungewöhnlicher Zug. Schwarz bekommt zwar eine sichere
Stellung, aber passiv.

6... Sge7 7.d4 Sg6 8.Sbd2 Le7 9.Te1 0–0 10.Sf1 exd4 Weiß bekommt jetzt einen minimalen Vorteil.

11.cxd4 Lf6 12.Se3 Te8 13.Lc2 Sh4 14.Sxh4 Lxh4 15.Sd5 Se7 16.Sc3 Weiß hat immer mehr Raum.

16... Sg6 17.g3 Lf6 18.Le3 Nach der Partie bezeichnete Ivkov diesen Zug als sehr ungenau. Besser wäre sofort 18. f4 gewesen.

18... c5 19.f4 Leider zu spät

19... cxd4 20.Lxd4 Lc6 21.Lb3 Sf8 22.Lxf6 Dxf6 23.Sd5 Dd8 24.Dh5 Sd7 25.Tad1 Sc5 26.Lc2 g6 27.Dg5 Dxg5 28.fxg5 Lxd5 29.Txd5 Te6 30.b4 Sd7 31.Lb3

Nach 31. Ted1 hätte Schwarz eine Verteidigung mit 31… Tc8 32. Lb3 Txe4 usw.

31... Se5 32.Tc1 Genauer wäre Ted1, aber der schwarze Springer auf e5 würde das Spiel ausgleichen.

32... Sc6 33.b5 axb5 34.Txb5 Te7 35.Td1 Ta5 36.Txa5 Sxa5 37.Ld5 Tc7 38.Tb1 Kf8 39.Tb5 Sc6 40.Tb6 Ke7 Remis

Partien zum Nachspielen

 

 



Ehemaliger Weltklasse-Spieler, WM-Kandidat, vielfacher Autor und bekannter TV Schachmoderator.