Petition: Förderung von Schach als Leistungssport

30.05.2014 – Am 7.12.2013 bestätigte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Schach einstimmig als förderungswürdigen Sport. Dennoch strich das Bundesministerium des Innern (BMI) nach Ablauf der aktuellen Förderperiode dem Schach die Unterstützung. Wer jedoch meint, Schach sollte durch das Bundesministerium des Innern weiter gefördert werden, kann das jetzt dem Deutschen Bundestag sagen. Online, mit der Petition 52203. Zur Petition...

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Deutscher Bundestag (Foto: Lichtblick/Achim Melde)

 

Sport - Förderung von Schach als Leistungssport vom 13.05.2014

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen…

Schach weiterhin als Leistungssport ("Nicht Olympische Sportförderung“) zu fördern.

Begründung

Laut Pressemitteilung des Deutschen Schachbundes (DSB) vom 07.05.2014 hat das Bundesinnenministerium einen Bescheid erlassen, der dem Schachsport grundsätzlich die Förderfähigkeit wegen angeblicher "nicht vorliegender eigenmotorischer Aktivität“ abspricht. Dies obwohl der Schachsport alle sonstigen Voraussetzung zur Förderung erfüllt und von der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) am 07.12.2013 einstimmig als förderungswürdiger Sport bestätigt wurde.

Die Kürzung der Fördermittel ist eine willkürliche und in der Sache völlig unbegründete Diskriminierung des Schachsports.

Wer selbst schon einmal 6 Stunden an einer Partie gesessen ist, weiß dass auch Schach zu spielen eine Anstrengung bedeutet.

Zur Petition auf der Bundestagsseite...
Was Spitzenspieler sagen (Themenseite des DSB)...
Mehr Bewegung bitte...
Die "DDRisierung" des deutschen Sports...

 

 


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DressA DressA 05.06.2014 12:42
Weil sie hoffentlich im Gegensatz zu anderen schlau genug sind zu wissen, dass man niemals auch nur ansatzweise 50.000 Unterschriften bekommt. Wieso sollten sie also zu einer absehbaren Niederlage aufrufen?
Klaus Wockenfuß Klaus Wockenfuß 02.06.2014 04:55
Warum möchte der DSB nicht zur Mitzeichnung der Petition aufrufen?
nilshero nilshero 31.05.2014 12:51
Der Text der Petition hätte zuerst öffentlich zur Diskussion gestellt werden sollen (dann wären die von Herrn Marseille zurecht bemängelten Rechtschreibfehler auch aufgefallen).

Dem Text hätten Verweise auf Studien hinzugefügt werden können, welche dem Schach positive Wirkungen bescheinigen. Siehe beispielsweise hier: http://www.aerzteblatt.de/archiv/79349

Jetzt, nach diesem vorschnellen Vorgehen (nicht typisch für Schachspieler) ist der Zug abgefahren.

Trotzdem habe ich mitgezeichnet. Erst knapp 400 Mitzeichner? Da geht mehr, Schachfreunde!
SEAKone SEAKone 30.05.2014 09:42
Danke Hr. Andre Schulz + CB-Team :)

SCHACH MUSS SPORT BLEIBEN. (Punkt!!!)
wollidieaxt wollidieaxt 30.05.2014 07:28
Kleinkariert, wie Sie es schon selber vorweggenommen haben. Es kommt auf die Inhalte an.

Die Diskussion, ob Schach Sport ist oder nicht habe ich noch in Erinnerung im Verein. Uns viel damals auf, dass eine Versicherung wegen Sportverletzungen erforderlich war. Keiner hat dies für nõtig gefunden. Also was ersparrt jeder Verein pro Jahr ohne diese Versichung, wenn Schach kein Sport ist?

Wie gesagt, ist lange her, nur der Umrechnungsfaktor der Sorthilfe beträgt pro Jahr ca. 58 Euro umgerechnet auf jeden Verein.
Lt Marseille Lt Marseille 30.05.2014 04:59
Hallo, liebe Schachfreunde in Deutschland,

ich verfolge die Diskussion über die gestrichenen Fördergelder selbstverständlich mit dem gleichen Ansinnen eines jeden von uns, nämlich die besagten Gelder wieder bewilligt zu erhalten. Doch einige der Schriftstücke, die ich dazu bisher gesehen habe, beunruhigten mich doch sehr, nun aber, nachdem ich die Begründung zu der Petition an den Deutschen Bundestag gelesen habe, kann ich leider nicht mehr an mich halten:
Ich frage mich ernsthaft, wer diese Begründung geschrieben hat. Herr Bastian, Sie sind doch Lehrer: Ist es niemandem aufgefallen, dass dort in wenigen Sätzen 2 Fehler im Gebrauche der deutschen Sprache zu finden sind?
( Zur Erhellung: Es muss heißen "Voraussetzungen"; also Plural; und hinter dem "weiß" im letzten Satz hat ein Komma zu stehen).
Solche Böcke waren schon im ersten offiziellen Schreiben des DSB an die Vereine zu finden. Mögen die Leser dieses meinen Beitrages das als kleinkariert erachten, aber das Schach tut sich keinen Gefallen, wenn noch nicht einmal hochgradig offizielle Schreiben seiner Funktionäre solches enthalten.

Bei aller Wertschätzung für alle Beteiligten - etwas mehr Sorgfalt sollte sein. Viele Grüße,


Lothar Karwatt
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