Nach Siegen gegen Mukhiddin Madaminov und Nikolas Theodorou gewann Vokhidov auch gegen Nepomniachtchi. Einmal mehr sorgte dabei Nepomniachtchis hohes Tempo für Verblüffung: Nach 35 Zügen hatte er noch etwas mehr als eine Stunde auf der Uhr, während Vokhidov nur noch rund 14 Minuten zur Verfügung standen.

Ian Nepomniachtchi | Foto: Turnierseite
Der zweite Sieg der Runde gelang Mukhiddin Madaminov, der mit Schwarz gegen Shakhriyar Mamedyarov gewann. Mamedyarov stand zwischenzeitlich besser und hatte in einem Schwerfigurenendspiel einen Mehrbauern, aber übersah dann, dass Madaminov die weiße Dame auf vollem Brett fangen konnte.
Damit kommt Madaminov auf drei Siege und zwei Niederlagen und bleibt der einzige Spieler ohne Remis.
Wie ein Video von ChessBase India zeigt, war Mamedyarov nach der Partie sichtlich verärgert.
Die übrigen drei Partien endeten remis. Das Spitzenduell zwischen Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi brachte keinen Sieger hervor. Auch Nodirbek Yakubboev und Nikolas Theodorou teilten nach ausgeglichenem Partieverlauf nach 33 Zügen den Punkt.
Hans Niemann stand gegen Vidit Gujrathi zeitweise klar schlechter und war nahe an einer Niederlage, konnte sich aber noch ins Remis retten.
Vier Runden vor Schluss führt Vokhidov mit 3,5 Punkten aus fünf Partien. Abdusattorov, Erigaisi und Madaminov folgen mit jeweils 3 Punkten auf den Plätzen 2 bis 4.