23.02.2026 – Das 15. Krystyna-Hołuj-Radzikowska-Gedenkturnier endete mit einem hart umkämpften Mannschaftswettkampf zwischen Polen und dem Rest der Welt. Nach fünf Runden klassischer Partien sicherten sich die Gastgeberinnen den Gesamtsieg in einem Match, das bis zum letzten Tag äußerst knapp verlief. Das Turnier ehrte die neunfache polnische Meisterin Krystyna Hołuj-Radzikowska und unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Festivals für das europäische Frauenschach. | Foto: Offizielle Website
19.02.2026 – Zum 15. Großmeisterinnen-Schachfestival – dem Krystyna-Hołuj-Radzikowska-Gedenkturnier – sind führende Schachspielerinnen zu einem Mannschaftswettkampf zwischen Polen und dem Rest der Welt nach Polen eingeladen worden. Nach drei Runden führen die Gastgeberinnen knapp, während die Österreicherin Olga Badelka die Einzelwertung anführt. Das Turnier ehrt die neunfache polnische Meisterin Krystyna Hołuj-Radzikowska und verbindet hochkarätigen Wettkampf mit einem umfangreichen Festivalprogramm. | Bilder: Offizielle Website
18.02.2026 – Der US-amerikanische Großmeister Awonder Liang reiste nach Sharjah, um gegen Saleh Salem im „Battle of the Minds“ anzutreten. Dahinter verbirgt sich ein Wettkampf über zwölf Partien, der vom 7. bis 12. Februar stattfand. Das Match, das Schnellschach, klassisches Schach und Blitzschach kombinierte, blieb bis zum Schluss spannend. Ein früher Vorsprung im Schnellschach ermöglichte Liang schließlich einen knappen 8,5:7,5-Sieg. | Fotos: Lennart Ootes / Saint Louis Chess Club
18.02.2026 – Ein Wettkampf über zwölf Partien zwischen Ediz Gürel und Jorden van Foreest fand vom 11. bis 17. Februar in Ankara unter der Schirmherrschaft des türkischen Schachverbandes und des Ministeriums für Jugend und Sport statt. Die Begegnung kombinierte klassisches und Freestyleschach mit unterschiedlichen Zeitkontrollen – eine echte Probe für die Vielseitigkeit der Spieler. Van Foreest erwies sich als der Stärkere und dominierte den klassischen Teil. Er gewann das Match insgesamt souverän.
16.02.2026 – Magnus Carlsen ist wieder einmal Weltmeister. Mit einem 2,5:1,5 Sieg gegen Fabiano Caruana sicherte er sich am Sonntag den Sieg bei der FIDE Freestyle Weltmeisterschaft in Weissenhaus und kommt so auf insgesamt 21 Weltmeistertitel. Aber das Finale hätte auch anders ausgehen können, denn in der dritten Partie des Wettkampfs stand Caruana klar auf Gewinn, aber verlor am Ende doch noch. Im Spiel um Platz drei setzte sich Nodirbek Abdusattorov gegen Vincent Keymer durch und qualifizierte sich damit wie die beiden Finalisten für die Freestyle Chess World Championship 2027. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
13.02.2026 – Von den Anfängen in Kanjiza und den Chess Classic in Mainz bis hin zu den offiziell anerkannten FIDE-Weltmeisterschaften 2019 und 2022 hat der Weltmeistertitel im Chess960 einen ungleichmäßigen und interessanten Weg beschritten. Dieser Überblick beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und skizziert Formate, Qualifikationssysteme und Schlüsselpartien, die die Entwicklung des Freestyle-Schachs auf Weltmeisterschaftsniveau geprägt haben. | Titelbild: Peter Svidler bei den Chess Classic in Mainz – mit einer Freestyle-Startstellung mit Läufern auf der a-Linie. | Foto: Frederic Friedel
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13.02.2026 – Die FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft 2026 findet vom 13. bis 15. Februar im Schloss Weissenhaus statt. Es ist die erste Weltmeisterschaft in diesem Format, die in Zusammenarbeit zwischen der FIDE und einem privaten Veranstalter organisiert wird. Acht Spieler, darunter Magnus Carlsen, Vincent Keymer und Fabiano Caruana, haben sich über die Grand Slam Tour 2025 und Online-Wettbewerbe qualifiziert. Parallel zum Hauptturnier wird ein Showkampf der Frauen ausgetragen. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
12.02.2026 – Jonathan Hawkins nahm einen ungewöhnlichen Weg an die Spitze des englischen Schachs. Als Vereinsspieler mit einer Elo-Zahl von etwa 1800 in seinen späten Teenagerjahren, schaffte er den Sprung zum Großmeister und zweifachen britischen Meister. Er war auch Autor von „Amateur to IM“, einem Buch, das von vielen ambitionierten Spielern gelesen wurde. Später widmete er sich intensiv dem Coaching und arbeitete mit aufstrebenden Talenten wie Bodhana Sivanandan. Er erkrankte an einem neuroendokrinen Karzinom und starb am 22. Dezember 2025 im Alter von 42 Jahren, nur wenige Monate nach seiner Diagnose. | Foto: English Chess Federation / John Upham
12.02.2026 – Montevideo war Gastgeber des 9. Ciudad de Montevideo Open, des Antel Cups, der im Rahmen des jährlichen Schachfestivals ausgetragen wurde. 79 Spieler nahmen teil, darunter 27 Titelträger. Der an Nummer zwei gesetzte GM Brandon Jacobson aus den USA (im Bild rechts) sicherte sich mit 7,5 aus 9 den alleinigen Turniersieg. Er blieb in allen neun Runden ungeschlagen. Ausschlaggebend war sein Sieg in Runde sechs gegen den topgesetzten Johan-Sebastian Christiansen (im Bild links). Christiansen und der 22-malige uruguayische Landesmeister Bernardo Roselli landeten auf den Plätzen zwei und drei. | Foto: Antel Cup
06.02.2026 – Baadur Jobava und Nino Batsiashvili haben in Tiflis die georgischen Meisterschaften 2026 gewonnen – für beide war es der fünfte Gewinn der Landesmeisterschaft. Jobava übernahm im offenen Wettbewerb früh die Führung und blieb während des gesamten Turniers ungeschlagen. Batsiashvili setzte sich im Frauenturnier mit einer entscheidenden Siegesserie zur Turniermitte durch. | Fotos: Georgischer Schachverband
05.02.2026 – Am Wochenende endet die Speed Chess Championship in London mit großem Finale: Bislang wurde online gespielt, der Turniersieger wird jedoch live vor Publikum ermittelt. Vier Spieler sind noch im Rennen: Magnus Carlsen, Denis Lazavik, Hikaru Nakamura und Alireza Firouzja. Das Speed Chess Format ändert sich jedoch nicht: Die vier Finalteilnehmer spielen im K.-o.-System drei Stunden dauernde Blitz-Wettkämpfe mit unterschiedlichen Bedenkzeiten: 90 Minuten 5+1, 30 Minuten 3+1, 30 Minuten 1+1. Der Spieler, der am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt den Wettkampf. | Foto: Maria Emelianova / chess.com
05.02.2026 – Die Löwenthal-Variante der Sizilianischen Verteidigung stößt in theoretischen Diskussionen oft auf Vorsicht. Die detaillierten Untersuchungen von Nico Zwirs legen aber nahe, dass diese Variante durchaus einen größeren praktischen Wert besitzt, als ihr Ruf vermuten lässt. Der Autor kombiniert offensive Angriffsvarianten mit überlegteren und positionell soliden Alternativen. Er bietet damit ein Schwarz-Repertoire mit flexiblen und spielbaren Stellungen. Wichtig ist ihm, das Spiel von den ausanalysierten Hauptvarianten der Sizilianischen Verteidigung wegzulenken.
04.02.2026 – Die Offene Israelische Meisterschaft 2026 wurde vom 19. bis 27. Januar in Akko ausgetragen, und 103 Spieler aus dem ganzen Land traten in einem neunrundigen Turnier nach Schweizer System gegeneinander an. Den Titel gewann der 19-jährige Großmeister Yahli Sokolovsky, der mit 7,5 aus 9 das erste Mal Israelischer Meister wurde. IM Yeshaayahu Tzidkiya und GM Evgeny Alekseev (Bild, mitte und links) belegten mit einem halben Punkt Rückstand die Plätze zwei und drei. | Foto: Galina Pankratova
03.02.2026 – Das stark besetzte Muscat Nights International Open in Omans Hauptstadt endete nach neun Runden mit sechs punktgleichen Spielern an der Spitze - sie alle holten 6,5 Punkte aus 9 Partien. Der Turniersieg ging nach Wertung an den indischen Großmeister Leon Luke Mendonca, der ungeschlagen blieb. | Foto: Oman Chess Committee
25.01.2026 – Eine der Aufsteigerinnen des Jahres 2025 ist die 20-jährige Chinesin Song Yuxin. Mit 2384 Elo lag sie Anfang 2025 auf Platz 62 der Frauenweltrangliste, ein Jahr später war sie mit 2454 Punkten bereits die Nummer 22. Bei den Juniorinnen liegt sie hinter Divya Deshmukh auf Platz 2. 2025 war auch ein sehr aktives Jahr für Song Yuxin: Sie spielte 118 klassische Partien und kommt mit 42 Siegen, 61 Remis und 15 Niederlagen auf eine positive Bilanz. | Foto: FIDE / Michal Walusza
22.01.2026 – Zu den vielen Highlights des Tata Steels Turniers in Wijk aan Zee gehören die Interviews nach der Runde, in denen Fiona Steil-Antoni mit den Spielern und Spielerinnen über ihre Partien spricht - einfühlsam, engagiert, gut gelaunt. Man lernt ein wenig über Schach und erfährt viel über die Gedanken- und Gefühlswelt von Spitzenspielern. Drei typische Beispiele… | Foto: Tata Steel Chess
20.01.2026 – Das Argentinische Olympische Komitee hat den „Olympic Beach“ ins Leben gerufen. Im Vorfeld der Südamerikaspiele 2026 in Santa Fe ist dies ein landesweites Sommerprogramm, das organisierten Sport und olympische Werte an Argentiniens Küsten- und Flussuferorte bringt. Die Initiative läuft den ganzen Januar über an acht Standorten. Sie kombiniert kostenlose Sportaktivitäten, Jugendprojekte, Umweltschutzaktionen und vom Verband organisierte Veranstaltungen. Dazu gehört auch die Integration von Schach in das olympische Programm an den öffentlichen Stränden. | Foto: Argentinischer Schachverband
15.01.2026 – Vier Spieler haben im Online-Qualifikationsturnier für die Freestyle-Schach-Weltmeisterschaft noch die Chance, um den letzten Qualifikationsplatz zu kämpfen. Nach neun Runden Blitz (10+2) erreichten Nodirbek Abdusattorov, Pranav Venkatesh (im Bild), Grigoriy Oparin und Amin Tabatabaei jeweils 7 von 9 möglichen Punkten und sicherten sich damit die Teilnahme an der K.-o.-Runde am Donnerstag. | Foto: Fujairah Superstars / Anna Shtourman
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