Ein echter Markenname
Das jährliche Schachturnier in Wijk aan Zee, oft als „Wimbledon des Schachs“ bezeichnet, markiert traditionell den Jahresauftakt für die Scha-Elite. Die 87. Ausgabe der Veranstaltung hat gerade begonnen und bietet trotz der Abwesenheit von Magnus Carlsen ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Unter den Teilnehmern befinden sich der frischgebackene Weltmeister Gukesh Dommaraju, die Nummer zwei und vier der Weltrangliste, Fabiano Caruana und Arjun Erigaisi, sowie Titelverteidiger Wei Yi.
Bemerkenswert ist, dass fünf der 14 Teilnehmer des Tata Steel Masters aus Indien stammen. Ein bedeutender Name fehlt jedoch: Vishy Anand. Der legendäre indische Großmeister, der zuletzt 2020 in Wijk aan Zee gespielt hat, hat sich im Alter von 55 Jahren vom Wettkampfschach halb zurückgezogen hat.
Als Viswanathan Anand auf der europäischen Schachbühne erschien, hatte er in Indien schon einige Erfolge erzielt, die indischen Jugendmeisterschaften und als Jugendlicher auch die Landesmeisterschaften der Erwachsenen gewonnen. Mit gerade einmal 14 Jahren wurde Anand 1984 für die Schacholympiade in die indische Nationalmannschaft berufen. 1987 wurde er Juniorenweltmeister, 1988 verlieh die die FIDE dem 19-jährigen den Titel eines Großmeisters.
Indiens Aufstieg zur Schachmacht ist unverkennbar und wird durch Gukeshs Weltmeisterschaftssieg und das Doppelgold der Nationalmannschaft bei der Olympiade im letzten Jahr unterstrichen. Die jungen Stars treten in Wijk aan Zee nun das Erbe ihres Idols Anand an. Anands fünf Turniersiege, die zweithöchste Zahl hinter Carlsens acht Siege, sind ein Beweis für seine Beständigkeit und Brillanz. Bis 2017 wurde bei diesem Turnier im Falle eines Gleichstands der Sieg geteilt. Anand teilte sich den Titel dreimal und gewann ihn zweimal alleine.
Seinen ersten Triumph in Wijk feierte Anand 1989 bei seinem Debüt beim Hoogovens Chess Tournament, so der ursprüngliche Name der Veranstaltung. Damals war er 19 Jahre alt und mit einer Elo von 2515 der drittniedrigste Spieler im Feld. Anand teilte sich den ersten Platz mit drei der Favoriten (alle über 2600) und läutete damit die Ankunft eines Wunderkindes auf der Weltbühne ein. Seine darauffolgenden Siege erstreckten sich über die verschiedenen Phasen des Turniers, einschließlich eines geteilten Titels mit Vladimir Kramnik im Jahr 1998 während der letzten Jahre der Hoogovens-Ära. In der Corus-Ära (2000-2010) holte Anand 2003 und 2004 jeweils den Gesamtsieg und teilte sich 2006 den ersten Platz mit Veselin Topalov.
In der Tata Steel-Ära, die 2011 begann, konnte Anand seine Siegesserie zwar nicht ausbauen, aber er beeindruckte weiterhin mit starken Leistungen. Er sicherte sich 2011 den zweiten Platz und teilte sich 2013 den dritten Platz, während er bei seiner (bisher) letzten Teilnahme 2020, kurz vor dem Ausbruch der Covid-Pandemie, bemerkenswerte Siege gegen die aufstrebenden Stars Alireza Firouzja und Jeffery Xiong errang. Wenn wir auf Anands fünf Siege in Wijk aan Zee zurückblicken, feiern wir seine bemerkenswerten Leistungen bei einem der prestigeträchtigsten Schachturniere der Geschichte.

Vishy Anand gegen Viktor Kortschnoi mit den schwarzen Figuren beim Hoogovens-Turnier 1990 | Foto: Fotoburo De Boer
In diesem Videokurs untersuchen Experten die Partien von Viktor Kortschnoi. Lassen Sie sich von ihnen zeigen, welche Eröffnungen Kortschnoi wählte, wo seine Stärken im Mittelspiel lagen oder wie er seine Gegner im Endspiel überspielte.

Vishy Anand während Runde 7 des Tata Steel Masters 2019 | Foto: Alina l'Ami
1989: Was für ein Debüt
Anand gab 1989 ein beeindruckendes Debüt beim Hoogovens Chess Tournament, als er mit 7½/13 Punkten den ersten Platz mit Predrag Nikolić, Zoltan Ribli und Gyula Sax teilte. Mit 19 Jahren war er der am drittniedrigsten eingestufte Teilnehmer nach Elo, besiegte aber vier höher eingestufte Spieler: Kiril Georgiev, Tony Miles, Joel Benjamin und Ivan Sokolov.
Das Turnier endete damit, dass alle vier Co-Champions ihre Endrundenpartien remis spielten. Anand sicherte sich seinen Platz an der Spitze mit einem 31-Züge-Sieg gegen Joel Benjamin in Runde 12, der ihm den Anschluss an die Spitzengruppe sicherte. Seine Partien gegen die Co-Champions Nikolić, Ribli und Sax endeten remis.

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1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.c4 Nf6 5.Nc3 Nc6 6.Nf3 Be6 7.c5 g6 8.Bb5 Bg7 9.Ne5 Bd7 10.Bxc6 bxc6 11.0-0 0-0 12.Re1 Be8 13.h3 Kh8 14.Bf4 Ng8 15.b4 f6 16.Nf3 Qd7 17.a4 a6 18.Bh2 g5 19.Qe2 h5 20.Qe6 Qxe6 21.Rxe6 Bh6 22.Nd2 Bd7 23.Ree1 g4 24.Nb3 e6 25.hxg4 hxg4 26.Re2 Ne7 27.Bd6 Rfe8 28.Bxe7 Rxe7 29.b5 axb5 30.axb5 Rxa1+ 31.Nxa1 cxb5 32.Nxd5 Rf7 33.Nb6 e5 34.d5 Bf5 35.Ra2 Bf8 36.Nb3 Rb7 37.Ra6 Kg7 38.d6 Rf7 39.Na5 b4 40.Nbc4 Bd3 41.Rb6 Ra7 42.c6 Ra8 43.c7 Bf5 44.Rb8 Ra6 45.Ne3 Be6 46.Re8 1–0
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Anand,V | 2515 | Miles,A | 2520 | 1–0 | 1989 | B13 | Hoogovens | 1 |
Anand,V | 2515 | Sokolov,I | 2580 | 1–0 | 1989 | C73 | Hoogovens | 9 |
Anand,V | 2515 | Benjamin,J | 2545 | 1–0 | 1989 | B63 | Hoogovens | 12 |
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1998: Duell mit Kramnik
Bis 1998 hatte sich Vishy Anand vom „Lightning Kid“ der 1980er Jahre zu einem universellen Spieler entwickelt, mit hervorragender Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit. Beim Hoogovens-Schachturnier ging Anand als zweitbester Spieler nach Elo hinter Vladimir Kramnik ins Rennen und gehörte zu den Favoriten auf den Sieg.
Mit dieser DVD kann man am Vorbild eines der besten Spieler der Schachgeschichte und mit den Erläuterungen der Autoren (Pelletier, Marin, Müller und Reeh) lernen, wie man Partien strategisch erfolgreich anlegt, seinen Gegner auf diese Weise permanent unte
Im Verlauf der Einzelrunde erzielte er 8½/13 Punkte und lag damit gleichauf mit Kramnik auf dem ersten Platz. Anand erzielte fünf Siege und erlitt eine Niederlage, als er in Runde 6 gegen die 21-jährige Judit Polgar verlor. In der direkten Begegnung zwischen den späteren Siegern einigten sich Anand (mit Weiß) und Kramnik in einer Theorievariante der Sizilianischen Verteidigung auf ein 30-Züge-Remis.

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1.Nf3 c5 2.c4 Nf6 3.Nc3 e6 4.g3 b6 5.Bg2 Bb7 6.0-0 Be7 7.Re1 d5 8.cxd5 exd5 9.d4 0-0 10.Bf4 Nbd7 11.dxc5 Bxc5 12.Nd4 Ne4 13.Nxe4 dxe4 14.Qd2 Nf6 15.Red1 Qd5 16.b4 Be7 17.Qb2 Ng4 18.f3 Nf6 19.Rac1 Rfd8 20.Bc7 Rd7 21.Bh3 Rxc7 22.Rxc7 Bd6 23.Rcc1 Be5 24.Bg2 exf3 25.Bxf3 Qd7 26.Qd2 h5 27.Nc6 Qxd2 28.Rxd2 Bxc6 29.Bxc6 Rc8 30.b5 h4 31.Rcd1 hxg3 32.Rd8+ Rxd8 33.Rxd8+ Kh7 34.hxg3 Bxg3 35.Ra8 Bd6 36.Rxa7 Kg6 37.a4 Ng4 38.Be8 Ne5 39.a5 Bc5+ 40.Kh1 bxa5 41.Ra6+ Kf5 42.b6 1–0
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Anand,V | 2770 | Van Wely,L | 2605 | 1–0 | 1998 | E17 | Hoogovens | 2 |
Anand,V | 2770 | Topalov,V | 2740 | 1–0 | 1998 | C78 | Hoogovens | 5 |
Polgar,J | 2670 | Anand,V | 2770 | 1–0 | 1998 | B90 | Hoogovens | 6 |
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2003: Alleiniger Sieger
Im Jahr 2003 holte Anand seinen ersten Alleinsieg in Wijk und blieb mit 8½/13 Punkten ungeschlagen. Mit vier Siegen und neun Unentschieden war dies das einzige Mal, dass Anand das Turnier gewann, ohne eine einzige Partie zu verlieren. Judit Polgar, die Anand 1998 besiegt hatte, belegte den zweiten Platz, ebenfalls ungeschlagen und mit nur einem halben Punkt Rückstand.
Ein entscheidender Moment in Anands Kampagne kam in Runde 10, als er Alexei Shirov mit Schwarz besiegte. In einer zweischneidigen Caro-Kann-Verteidigung meisterte Anand die Komplexität der Stellung und sicherte sich einen wichtigen Sieg.

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1.e4 e5 2.Nf3 Nf6 3.Nxe5 d6 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nf6 9.h3 Nb4 10.Be2 dxc4 11.Bxc4 0-0 12.Nc3 c6 13.Re1 Nbd5 14.Qb3 Nb6 15.Bd3 Be6 16.Qc2 h6 17.Rxe6 fxe6 18.Qe2 Qd7 19.Bd2 Bd6 20.Ne4 Nbd5 21.Nxd6 Qxd6 22.Re1 Rad8 23.a3 Rfe8 24.Bb1 c5 25.Ne5 cxd4 26.Qd3 Ne3 27.Nf3 Ned5 28.Bxh6 Nf4 29.Bxf4 Qxf4 30.Ba2 Rd6 31.h4 Qh6 32.Bc4 Qh7 33.Qb3 d3 34.Rd1 d2 35.Qb4 Red8 36.Ng5 Qc2 37.Bb3 Qc6 38.g3 Qb6 39.Nxe6 Qxb4 40.axb4 Rc8 41.Kf1 Kh8 42.Ng5 Rd4 43.Nf7+ Kh7 44.Ng5+ Kh6 45.Nf7+ Kg6 46.Ne5+ Kh7 47.Nf3 Rxb4 48.Nxd2 Rd8 49.Bc2+ Kh8 50.b3 Rbd4 51.Ke1 b5 52.Nb1 Re8+ 53.Kf1 Rxd1+ 54.Bxd1 Ne4 55.Bc2 a5 56.Na3 Nd2+ 57.Kg2 Rb8 58.g4 b4 59.Nb1 Nxb1 60.Bxb1 Rc8 61.Bf5 Rc3 0–1
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Topalov,V | 2743 | Anand,V | 2753 | 0–1 | 2003 | C42 | Corus | 2 |
Anand,V | 2753 | Karpov,A | 2688 | 1–0 | 2003 | B12 | Corus | 5 |
Shirov,A | 2723 | Anand,V | 2753 | 0–1 | 2003 | B12 | Corus | 10 |
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2004: Zweiter Sieg in Folge
Im folgenden Jahr wiederholte Anand seinen Erfolg und gewann das Turnier mit der gleichen Punktzahl von 8½/13. Wiederum als zweithöchstbewerteter Spieler hinter Vladimir Kramnik angetreten, sah sich Anand starker Konkurrenz von Peter Leko und Michael Adams gegenüber, die mit nur einem halben Punkt Rückstand den zweiten Platz belegten.
Anand war nach 11 Runden mit 5 Siegen ungeschlagen, erlitt aber in Runde 12 einen Rückschlag, als er mit Schwarz gegen Veselin Topalov verlor. Diese Niederlage ermöglichte es Leko und Adams, in die letzte Runde einzuziehen. Während Anand seine Partie gegen Ivan Sokolov mit Weiß remis hielt, konnten seine engsten Konkurrenten mit Schwarz in ihren jeweiligen Partien nur ein Remis erreichen.

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1.e4 e5 2.Nf3 Nf6 3.Nxe5 d6 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Bd6 7.0-0 0-0 8.Re1 Bf5 9.c4 c6 10.cxd5 cxd5 11.Nc3 Nxc3 12.bxc3 Bxd3 13.Qxd3 Nd7 14.Qf5 Nb6 15.Ng5 g6 16.Qh3 h5 17.g4 Qd7 18.gxh5 Qxh3 19.Nxh3 Rfe8 20.Bf4 Bxf4 21.Nxf4 g5 22.Nh3 Na4 23.Rac1 Rxe1+ 24.Rxe1 Nxc3 25.Re7 Kg7 26.Rc7 Ne2+ 27.Kf1 Nxd4 28.Nxg5 Kh6 29.Nxf7+ Kxh5 30.Rxb7 Nf3 31.Rb5 Kg6 32.Rxd5 Nxh2+ 33.Kg2 Kxf7 34.Kxh2 Ke6 35.Ra5 Kd6 36.f4 Rg8 37.f5 Ke7 38.Rxa7+ Kf6 39.Ra5 Rg4 40.a4 Rb4 41.Kg3 Rc4 42.Kf3 Rh4 43.Ke3 Rg4 44.Kd3 Rf4 45.Ra8 Kg7 46.Ra7+ Kf6 47.Ra5 Rh4 48.Kc3 Rf4 49.Kd3 Rh4 50.Ra8 Kxf5 51.a5 Kg6 52.a6 Kg7 53.Ra7+ Kf6 54.Kc3 Re4 55.Rh7 Ra4 56.a7 1–0
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Viswanathan Anand | 2766 | Alexey Shirov | 2736 | 1–0 | 2004 | C42 | Corus Group A | 6 |
Viswanathan Anand | 2766 | Jan Timman | 2578 | 1–0 | 2004 | B67 | Corus Group A | 11 |
Veselin Topalov | 2735 | Viswanathan Anand | 2766 | 1–0 | 2004 | B80 | Corus Group A | 12 |
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2006: Topalov am zum Schluss eingeholt
Bei seinem letzten Turniersieg in Wijk 2006 teilte sich Anand den ersten Platz mit Topalov, wobei beide mit beeindruckenden 9/13 Punkten abschlossen. Die beiden Elo-besten Spieler im Feld, Topalov (2801) und Anand (2792), erzielten jeweils sechs Siege und erlitten eine Niederlage. Ihr direktes Aufeinandertreffen in der vorletzten Runde endete mit einem Remis, wobei Topalov mit Weiß spielte.
Vor der letzten Runde hatte Topalov einen halben Punkt Vorsprung vor Anand. Während Topalov seine Partie mit Schwarz gegen Leko remis hielt, holte der indische Star seinen Kollegen an der Tabellenspitze ein, indem er Boris Gelfand mit den weißen Steinen besiegte.

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1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be3 e5 7.Nb3 Be6 8.f3 Be7 9.Qd2 0-0 10.0-0-0 Nbd7 11.g4 b5 12.g5 b4 13.Ne2 Ne8 14.f4 a5 15.f5 a4 16.Nbd4 exd4 17.Nxd4 b3 18.Kb1 bxc2+ 19.Nxc2 Bb3 20.axb3 axb3 21.Na3 Ne5 22.h4 Ra5 23.Qc3 Qa8 24.Bg2 Nc7 25.Qxc7 Rc8 26.Qxe7 Nc4 27.g6 hxg6 28.fxg6 Nxa3+ 29.bxa3 Rxa3 30.gxf7+ Kh7 31.f8N+ Rxf8 32.Qxf8 Ra1+ 33.Kb2 Ra2+ 34.Kc3 Qa5+ 35.Kd3 Qb5+ 36.Kd4 Ra4+ 37.Kc3 Qc4+ 0–1
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Sergey Karjakin | - | Viswanathan Anand | - | 0–1 | 2006 | B90 | Corus Group A | 1 |
Vassily Ivanchuk | - | Viswanathan Anand | - | 0–1 | 2006 | A35 | Corus Group A | 3 |
Viswanathan Anand | 2792 | Peter Leko | 2740 | 1–0 | 2006 | B90 | Corus Group A | 5 |
Viswanathan Anand | - | Boris Gelfand | - | 1–0 | 2006 | B90 | Corus Group A | 13 |
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