02.10.2019 – Ist das Marshall-Gambit doch nicht unverwundbar? In der dritten Finalpartie gelang Teimour Radjabov heute ein Sieg mit der Spanischen Partie gegen Dings Marshall-Gambit. Radjabov glich damit aus. Yu Yangyi und Maxime Vachier-Lagrave spielten im Kampf um Platz drei auch die dritte Partie remis.| Fotos: Kirill Merkuryev (FIDE)
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Marshall-Gambit doch nicht unverwundbar
Mit seinem Sieg in der 2. Matchpartie hat Ding Liren seinen Finalgegner Teimour Radjabov in Zugzwang gebracht. Beide Spieler sind zwar schon für das Kandidatenturnier qualifiziert. Aber es steht ja noch die genaue Verteilung der Preisgelder zur Disposition, es geht um Elopunkte und natürlich geht es auch um die Ehre. Nachdem der Weltklassespieler Radjabov mit seiner Elozahl sogar zeitweise bis unter 2700 gefallen war, hat das einstige Wunderkind jetzt wieder viel Ehrgeiz entwickelt.
Radjabov-Ding
Wie in der ersten Partie ließ sich Teimour Radjabov auf die Spanische Marshallvariante ein. Viele starke Spieler weichen dieser lieben aus, denn man muss die Theorie gut kennen, um nicht Matt gesetzt zu werden und kann anderseits bei bestem schwarzen Spiel kaum auf mehr als Remis hoffen.
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Anders als in der ersten Partie gab es diesmal aber kein schnelles Remis in einer theoretisch bestens bekannten Variante. Mit 16.Le3 wich Radjabov von der 1. Matchpartie ab. (Dort geschah 16.Sbd2). Mit seinem Zug 21. Dxf5 (statt erst 21.axb5) verließ Redjabov den vorgezeichneten Weg zweier Vorgängerpartien, die Karjakin und So gegen Ding gespielt hatten.
Der aserische Spitzenspieler entwickelte in der Folge etwas Initiative und gewann nach einer kleinen Kombination einen Bauern. Im Endspiel mit Turm und Läufer auf beiden Seiten und einer Bauernmehrheit am Königsflügel hatte Radjabov guten Grund weiterzuspielen. Ding musste ums Remis kämpfen, doch angesichts der Materialverteilung und des nur geringen materiellen Nachteils schien dies keine unlösbare Aufgabe zu sein. Doch dann glitt dem Chinesen die Partie sehr schnell aus den Händen.
Nach 39.Td5 spielte Schwarz hier den "natürlichen" Zug 39...Ke6, wurde aber nach 40.Ke4 zum Rückzug gezwungen. Die Partie dauerte nur noch wenige Züge. Besser war 39...Kf6 und nach 40.Ke4 Te6.
Video-Analyse von IM Georgios Souleidis
Im kleinen Finale waren die bisherigen Partien beide ohne Sieger geblieben. Heute war Yu wieder der Führer der weißen Steine und hatte es nach 1.d4 wieder mit der Grünfeld-Verteidigung zu tun.
Vachier-Lagrave und Yu
Yu wählte die alte Hauptvariante in der Abtauschvariate, probierte hier mit 9.d5 (statt 9.Le3) einen sehr selten gespielten Zug aus. In der Folge erreichte Weiß eine recht gute Position. Vachier Lagrave verteidigte sich jedoch aufmerksam und so kam nicht mehr als Remis heraus.
Hier folgte 25.Td1 Tc1. Ob 25.Da3 tatsächlich mehr verspricht, ist eher fraglich.
Morgen kann Maxime Vachier-Lagrave mit den weißen Steinen noch einmal angreifen. Ansonsten sieht man sich am Freitag im Stichkampf.
Schiedsrichter Ashot Vardapetyan und Kema Goryaeva, die lange Jahre das FIDE-Büro in Elista geführt hat
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