Presseerklärung:
Gemeinsam ist man stärker
Bericht zur Tagung von Jörg Schulz...

Die
Präsidenten Kurt Gretener (Schweiz), Prof. Dr. Kurt Jungwirth (Österreich),
Prof. Dr. Hans-J. Hochgräfe
Zur
Eröffnung der Senioren-Weltmeisterschaften in Gmunden / Oberösterreich trafen
sich die Spitzen der drei Schachverbände aus Österreich, Schweiz und Deutschland
und nahmen den Faden aus Bad Wiessee wieder auf, wo man sich am Rande des
Bundeskongresses erstmals zu Gesprächen traf.

Sich gegenseitig informieren, von einander lernen und gemeinsam nach außen
gegenüber FIDE und ECU auftreten, das ist das Ziel dieser Treffen.
Den Deutschen Schachbund vertraten der Vizepräsident Prof. Dr. H.-J. Hochgräfe
und der DSJ-Geschäftsführer J. Schulz. Österreich und die Schweiz waren
ebenfalls hochkarätig vertreten, die Präsidenten und Generalsekretäre waren
anwesend.

Die
Vertreter der Schweiz: Generalssekretär André Lombard, Präsident Kurt Gretener
Ein
Hauptpunkt der Beratungen war der Kinder-, Jugend- und Schulschachbereich. Hier
konnten DSB und DSJ einiges präsentieren, wie die aktuelle Schulschachstudie aus
Trier, die Jugendzeitung JugendSchach oder die nagelneue "Chessy Schachschule".
Es kann sein, das dieses Lehrmaterial in Kürze auch in Österreich und der
Schweiz Anwendung findet.

Die Vertreter des DSB: Vizepräsident Prof. Dr. H.-J. Hochgräfe,
DSJ-Geschäftsfürher J. Schulz
Ein anderer Schwerpunkt war die Erarbeitung gemeinsamer Positionen gegenüber der
ECU. So beantragt Deutschland für die drei Länder eine Reduzierung der
Teilnehmerfelder bei den Europameisterschaften und Österreich wiederum eine
Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit der ECU.
Das grenzüberschreitende Internet soll genutzt werden für gemeinsame
Vergleichskämpfe und Meisterschaften, hauptsächlich im Jugendbereich.
Die Teilnehmer bedankten sich beim Präsidenten Prof. Dr. K. Jungwirth für die
hervorragende Organisation und Gastfreundschaft. Für das nächste Jahr sprach der
Schweizer Präsident K. Gretener eine Einladung nach St. Gallen aus.
Jörg Schulz
Fotos von Robert Zsifkovits Vizepräsident Österreich