2.Lehmanns Cup in Berlin

02.09.2005 – Vergangenes Wochenende veranstaltete die Lehmanns Fachbuchhandlung in berlin-Charlottenburg zum zweiten Mal den Lehmanns-Tem Cup. Kinder bis 11 Jahren traten in Zweiermannschaften gegeneinander an. Trotz des großen Angebots an Turnieren an diesem Tag, der vom Deutschen Schachbund zum "Tag des Schachs" ausgerufen worden war, fanden sich sehr viele Kinder in Charlottenburg ein und kämpften um Pokal und Preise. Das Interesse war so groß, dass das Feld von 24 auf 30 ausgestockt werden musste. Als Weltpremiere wurde von Co-Autor Björn Lengwenus das neuen Fritz&Fertig Schachbuch vorgestellt. Rainer Woisin berichtet. Lehmanns Fachbuchhandlung...Mehr...

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2. Lehmanns Team Cup 2005 in Berlin
mit Weltpremiere: Buchvorstellung "Fritz&Fertig - Wie geht Schach " und Signierstunde mit Björn Lengewenus

Wann veranstaltet man als Buchhändler ein Schachturnier? Zum Beispiel am Tag des Schachs! Lehmanns Fachbuchhandlung in (Berlin-Charlottenburg) kollidierte mit dieser nahe liegenden Terminwahl für das 2.Kinderschachturnier frontal mit den Berliner Jugendeinzelmeisterschaften.



Pech für die besten Vereinsjugendlichen! Gute Chance für alle anderen, bei diesem Spaßturnier auch einmal einen schönen Preis abzusahnen. Aber gibt es denn außerhalb der Schachvereine überhaupt Kinder, die ein Schachturnier spielen wollen? Matthias Renner, Marketingleiter bei Lehmans, hatte da keine Sorgen und schmiss die PR-Maschine an: Selten wurde ein Kinderturnier so prominent angekündigt. Nach den Fotoberichten in der Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, TIP und Zitty konnte sich Lehmanns nicht vor Anmeldungen retten, aber leider, leider war nur Platz für 12 Mannschaften, am Ende konnten immerhin 15 Teams mitspielen. Matthias Renner: "Für die nächsten 3 Jahre sind wir ausgebucht!"

Die 30 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren hatten wieder Ihren Spaß in Lehmanns Fachbuchhandlung zwischen Pschyrembel Klinischen Wörterbüchern und Hauffes Ratgeber für Bauschäden und Baumängel und setzten mit ihren phantasievollen Mannschaftsnamen klangvolle Gegenpole: Schachtiger, Lumalus, Blitzlichter, Roter Zahn oder Spaßmacher.

Moderator Björn Lengwenus, hauptamtlich Lehrer an einer Hamburger Haupt- und Realschule mit Schüler aus 11 Nationen in einer Klasse, hatte viel Freude mit diesen 30 fröhlichen Berliner Kindern, die einfach nur Spaß am Schach haben, bereitwillig Interviews gaben und immer fair zueinander waren.


Autogrammstunde


Björn interviewt Dennis


Maria


Björn zeigt wie es geht

Nach den Kämpfen in den Vorgruppen, den Zwischenfinals kam es am Ende zum Showdown zwischen den Powerboys (Julian und Max) und Lumalus (Maria und Lukas). An Spannung war es kaum zu überbieten und Björn kommentierte die Partien mitreißend im Stile eines Hörfunk-Fußballreporters.


Das Finale: Powerboys gegen Lumalos

Erst bei der dritten Wiederholdung (mit inzwischen nur noch 3 min Bedenkzeit) konnten Julian und Max gewinnen. Der Sieg gegen König Schwarz an der Leinwand zusammen mit allen Kindern, Eltern und Trainern war dann nur noch Formsache.  


Finale gegen König Schwarz

Als kleiner Clou fand noch eine Weltpremiere statt: das Fritz&Fertig-Buch "Wie geht Schach" (offizieller Erscheinungstermin ist der 9. September) wurde druckfrisch aus der Druckerei im Allgäu herangeschafft, damit Björn Lengwenus im Rahmen des Turniers sein Buch vorstellen und für seine Fans signieren lassen konnte.


Björn Lengwenus und Franziska Pioch von Terzio

Um den Verkauf des Buches zu forcieren wurde aber nicht der Vorschlag aufgegriffen, die Preisverleihung und Siegerehrung erst nach der Verkauf wirklich aller Bücher beginnen zu lassen. So kam es trotz dieses fiesen Gerüchts unverzüglich nach dem Finale gegen König Schwarz zur großen Preisverleihung, wo traditionell alle Teilnehmer mit Urkunden und tollen Sachpreise von Terzio und ChessBase bedacht wurden. Ein schöner Tag des Schachs!  


Die Pokale


Platte Nase vor der Preisvitrine


Energische Preisberatung

Endergebnis:


Tabelle groß...


Sieger: die Powerboys

Finale:

Lumalos 1 - 1 Powerboys (10 min)

Lumalos 1 - 1 Powerboys (5 min)

Lumalos 0 - 2 Powerboys (3 min)

 

Zwischenfinale:

Überläufer 0 : 2 Powerboys

Lumalus 2 : 0 Die kleinen Coolen

Die Zwei 1 -1 Blitzlichter

Die Unheimlichen 2:0 Rois d'échecs

Schachtiger 0 : 2 Drachen

Roter Zahn 0 : 2 Spaßmacher

Grüner Turm 1 : 1 Superhirne

Rahon 2:0 König Bunt

 

Vorgruppe Schwarz

1. Überläufer (Max Grenz, Nils Giering) 11 Pkt.

2. Die kleinen Coolen (Dennis Kuckuck, Ilkay Cobun) 10 Pkt.

3.-4. Rois d' échecs (Tom Koch, Leon Krause) 9 Pkt.

3.-4. Die Zwei (Konstantin Arndt, Amir-Can Gülbol) 9 Pkt.

5. Schachtiger (Jacob Fengler, Erik Rul) 8 Pkt.

6. Roter Zahn (Niko Rothe, Leonhard Zahn) 6 Pkt.

7. Grüner Turm (Simon und Samuel Lindner) 3 Pkt.

8. König Bunt (Fritz & Fertig) 0 Pkt.

 

Vorgruppe Rot

1. Lumalus (Maria Geise, Lukas Pannier) 13 Pkt.

2. Powerboys (Julian Marczinek, Max Künpfel) 10 Pkt.

3. -4. Blitzlichter (Kian Raulin, Jonas Gunsmann) 8 Pkt.

3.-4. Die Unheimlichen ( Thomas Giersch, Alexander Kutschadsky) 8 Pkt.

5. Drachen (Huaning Yang, Vincent Kather) 7 Pkt.

6. Spaßmacher (Robert Skopnik, Johannes Gäde) 6 Pkt.

7. Superhirne (Conrad Fengler, Jeremy Höhne) 4 Pkt.

8. Rahon (Lorenzo und Julien) 0 Pkt.


Dennis die kleinen Coolen




Lumalos


Powerboy Max


Schachtiger Erik


Schachtiger Jacob Erik


Superhirn Conrad Fengler


Superhirne Jeremy und Conrad


Superhirn Jeremy Höhne am Zug


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