3.LGA-Open in Nürnberg

08.09.2006 – Zum dritten Mal tritt die technische Dienstleistungsgruppe LGA mit Sitz in Nürnberger als Sponsor für ein Offenes Schachturnier, dem LGA-Premien 2006,  auf. Der Preisfonds von über 10.000 Euro hat eine Reihe von Titelträgern in die Frankenmetropole gelockt. Mit insgesamt 150 Spielern sind alle Startplätze vergeben. Das größte Kontinggent stellt der SC Noris-Tarrasch mit 25 Spielern. Zu den Favoriten auf den ersten Preis zählen David Baramidze, Alexander Graf und Lubomir Ftachnik. Heute war Eröffnung und Turnierbeginn. Turnierseite...Mehr...

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Startschuss zum 3. LGA Premium Cup
Von Jochen Galsterer


Pünktlich um 19 Uhr fiel gestern der Startschuss zur dritten Auflage des LGA Premium Cups in der Frankenmetropole Nürnberg. Hans-Jürgen Zeitler von der LGA begrüßte die Schachspieler und stellte kurz das Turnier vor. So verbesserte sich das Teilnehmerfeld gegenüber dem Vorjahr sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht. Mit über 30 Titelträgern zählt der Premium Cup zu einem der führenden Open-Turniere im deutschen Schachsommer. Der Preisfonds wurde noch einmal kräftig angehoben auf über 10.000 Euro. In der großzügigen Anlage der LGA sei alles auf Schach eingestellt. Der Turnierleiter Michael Bezold informierte über die turniertechnischen Details, u.a. dass die Bedenkzeit 2h/40 Züge und eine halbe Stunde für den Rest der Partie beträgt. Und dann ging es auch schon los.


LGA Mitarbeiter und Leiter für Finanzen und Controlling Hans-Jürgen Zeitler
zieht ein Resümee der vorangegangen Turniere und stellt die LGA vor.


Einige der Zuschauer, u.a. GM David Baramidze, GM Gennadij Ginsburg, GM Michael Prusikin
(bereits zum 3. Mal dabei), IM Hannes Rau, GM Vitaly Kunin (Gewinner des letzten LGA Premium Cup und damals noch IM)


In der ersten Runde gab es bereits einige Überraschungen …

Erfahrungsgemäß hält die erste Gruppe in der Auftaktrunde bei Open Turnieren die zweite ziemlich in Schach. Nicht so beim LGA-Turnier, in der sich die Außenseiter heftig zur Wehr setzten. So erwischte es gleich den stärksten deutschen IM Rainer Buhmann, der gegen Thomas Werner gerade noch ins Remis entwischte. Zunächst zeigte er fair play: Sein Gegner kam erst ca. eine halbe Stunde später, was er der Turnierleitung auch mitteilte. Buhmann wollte nicht mit Zeitvorteil beginnen. Später überspielte ihn sein Gegner und Buhmann bekam nur deshalb Remis, weil er einfach mal ein Unentschieden anbot, das Werner ob des gewaltigen Elo-Vorsprungs freudig akzeptierte. In der Analyse zeigte der Badener, wie der Weiße den Sack hätte zumachen können. Gleich ein Brett weiter musste auch der Tegernseer Bundesligaspieler Stefan Bromberger zähneknirschend ins Remis einwilligen.
Die anderen Favoriten agierten souverän und sicherten sich den vollen Punkt.


Dominik Nöttling, bereits zum 3. Mal dabei und immer noch jüngster Spieler im Teilnehmerfeld.


Die LGA und der Schachsport

Das Nürnberger Unternehmen LGA mit rund 850 Mitarbeitern erbringt weltweit ausgerichtete Prüf-, Beratungs- und Zertifizierungsdienstleistungen und ist bereits zum dritten Mal Organisator des Premium Cups. Sorgfältigkeit, Effizienz und Genauigkeit werden in der LGA und auch beim Schach groß geschrieben. Deshalb hat sich die LGA entschieden, den Schachsport zu fördern. Aber auch für andere Sportarten setzt sich die LGA ein: so findet in diesem Jahr zum zweiten Mal der LGA Indoor Marathon statt.

Weitere Informationen unter www.lga.de oder http://schach.lga.de



 

 

 

 

 



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