A-Trainer Weiterbildung in Berlin

15.09.2010 – Am vergangenen Wochenende führte der Deutsche Schachbund in seinem Berliner Trainingszentrum eine Trainer-Weiterbildung durch, an der zwölf A-Trainer teilnahmen, darunter auch Großmeister wie Dr. Karsten Müller und Lothar Vogt. Neben verschieden Vorträgen fand das Thema Fehleranalyse besonderes Interesse. Hier wurden die Partien bestimmter Spieler durchleuchtet und statistisch ausgewertet, um Fehler und Schwächen zu identifizieren. Bundestrainer Uwe Bönsch berichtet. Zum Bericht...

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A-Trainerweiterbildung in der Trainerakademie Berlin
von GM Uwe Bönsch
Fotos:
Norbert Reichel


An der am vergangenen Wochenende durchgeführten Weiterbildung nahmen 12 A-Trainer des Deutschen Schachbundes teil. Alle zwei Jahre muss die A-Trainerlizenz durch die Teilnahme an einem Lehrgang aufgefrischt werden. Unter Leitung des Referenten für Ausbildung Joachim Gries und des Bundestrainers Uwe Bönsch standen schachliche Themen, der Erfahrungsaustausch, Informationen und praktische Übungen auf dem Programm.



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Es war bereits der zweite Lehrgang zur Weiterbildung von A-Trainern in diesem Jahr, an dem Herbert Bastian, Dr. Norbert Münch, Dr. Robert Offinger, Dr. Karsten Müller, Ulrich Haag, Siegfried Wölk, Norbert Reichel, Hans-Uwe Hinrichs, Lothar Vogt, Christian Bossert, Claus-Dieter Meyer und Miroslav Shvarts teilnehmen. Der erste Lehrgang mit 10 Teilnehmern fand Ende Mai diesen Jahres parallel zur Deutschen Jugendmeisterschaft statt. Auch künftig sind zwei Weiterbildungen pro Jahr vorgesehen.

Auf besonderes Interesse der Teilnehmer stieß eine Übung zur Fehleranalyse von Spielern. Unter Anleitung des Bundestrainers standen die Trainer vor der Aufgabe, in Gruppenarbeit die Partien eines Kaderspielers zu analysieren, sie statistisch auszuwerten und Fehler und Schwächen zu identifizieren. Darüber hinaus waren Empfehlungen fürs gezielte Training gefragt. In einem ausführlichen Vortrag gab Joachim Gries Informationen und Hinweise zur Vereinsfinanzierung in Sport und Politik. Da jeder Trainer auch in einem Verein verwurzelt ist, stehen auch immer wieder Fragen der Finanzierung auf der Tagesordnung. In einer Diskussionsstunde stand die aktuelle Entwicklung rund um die Nationalmannschaft auf dem Programm.

Die schachlichen Themen, die Lothar Vogt, Miroslav Shvarts und Herbert Bastian   beisteuerten, waren für alle eine Bereicherung. GM Vogt berichtete aus seinem reichen Erfahrungsschatz zur theoretischen Vorbereitung und spielerischen Weiterentwicklung durch die Arbeit mit den eigenen Partien, IM Shvarts  ließ nochmals die Vorbereitung von Elisabeth Pähtz während des ZMD Opens 2002 Revue passieren und IM Herbert Bastian stellte interessante Läufermanöver in den verschiedenen Partiephasen vor. Mit einem Vortrag zu neuen Entwicklungen im Computerschach rundete Dr. Robert Offinger ein spannendes Weiterbildungswochenende ab.

 

 

 

 


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