Aeroflot Open: Die ersten Runden
Nach drei Runden haben zwölf Spieler 2,5 Punkte:
Akopian, Korotylev, Malakhov, Popov, Dyachkov, Naiditsch, Eljanov, Petrosian,
Alekeev, Kuzubov, Vachier-Lagrave and Fressinet. Große Überraschungen
gab es bisher nicht. Shakhriyar Mamedyarov gewann
gestern eine Partie, nachdem er zuvor 22 Partien nacheinander ohne Sieg
geblieben ist. Er sah danach sehr zufrieden aus. Kiril Georgiev, der Gewinner
des Gibtele.com-Masters, erholte sich von seiner Erstrundenniederlage mit
zwei Siegen in Folge. Gestern schlug er auf spektakuläre Weise Al-Modiakhi in
einem Drachen. Die am höchsten gesetzte Spielerin im Turnier, Alexandra
Kosteniuk gewann gegen Murtas Kazhgaleev und hat
nun zwei Punkte, genau so viel wie der einzige der früheren Gewinner des
Turniers, der diesmal mitspielt, Viktor Bologan.
Es scheint, dass der Ukrainer Pavel Eljanov, demnächst weit nach vorne kommen
wird. Er ist gut ausgebildet und in seinem Spiel sehr stabil, stets
hervorragend vorbereitet und außerdem in allen Phasen der Partie zuhause.
Zudem ist er immer sehr ruhig und gefasst. Die ukrainische Gruppe ist
beeindruckend - Areshchenko, Efimenko, Eljanov
und selbst der junge Kuzbov schlagen sich gut.
Im A1-turnier ahebn die beiden IMs Krapivkin und Hoffmann nach drei Runden 100% und über 40 Großmeister hinter sich gelassen. Wie das Corus-B-Turnier ist auch die Aeroflot B-Gruppe für sich gesehen ein großartiger Wettbewerb. Um sich davon zu überzeugen, reicht es, ein paar Namen zu nennen: Gagunashvili (der in einem der frühreren Auflagen Grischuk mit dem Evans-Gambit geschlagen hatte), Weltmeisterin Stefanova, der brillante Analytiker Sergey Ivanov, der erfahrene Psakhis und die lebende und spielende Legende Svsshnikov, etc.
Der einzige Nachteil des diesjährigen Aeroflot Opens ist die zeitgleiche Austragung mit den Olympischen Winterspielen. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Magnus Carlsen hier nicht zu sehen ist. Norweger mögen Skispringen mehr als Schach. Die Russen indes lieben das Eiskunstlaufen, und hier finden die Entscheidungen erst nach Ende des Opens statt, also...
Die Bilder des ersten Tages:

Vera Nikolayevnya Tikhomirova, Großmutter des russischen Schachs, ist Teilnehmerin der C-Gruppe.

In der C-Gruppe gibt es die buntesten Paarungen.

Anvar Tourdyev, Sieger des Moskauer Konservatoriumsmeisterschaften, Gewinner des Moskau Opens (Unter 2200-Gruppe) und ChessBase-Mitarbeiter.

Anna Sharevich aus Weißrussland: Miss Aeroflot
Open?

Großmeister Baadur Jobava aus Georgien.

Ratingfavorit Shakh Mamedyarov trifft Evgeny Atarov.

Teilnehmerinnen des B-Turniers: Anna Burtasova (li.) und Vera Nebolsina (re.). FM Carmen Voicu aus Rumänien in der Mitte.

Arkadij Naiditsch, bester deutscher Teilnehmer.

Tatiana Kosintseva spielt gegen Alex Shabalov.

Der rothaarige Bu

El Khalif hat bisher nur Remisen eingefahren.

Zahar Efimenko aus der Ukraine.

Alexey Dreev verlor in der ersten Runde gegen Valery Popov, der eine Figur für Angriffe opferte und im ... Endspiel gewann.

Almira Skripchenko

Evgeny Najer wieder von seiner Krankheit erholt, wegen der er im Russischen Superfinale nicht teilnehmen konnte.

Alexander Huzman, 2/3 bisher.

Robert Kempinski

Semyon Isaakovich Dvoirys
Die Bilder des zweiten Tages:

Spieler des C-Turniers

Eine Werbetafel wirbt für ein Fitness-Studio

Das Internet-Café des Hotels.

Die Turnierräume des Aeroflot Open sind im 3. Stock.

Die Kosintseva-Schwestern beim Frühstück.

Noch ein Fußball-Fan

Russische Souvenirs

Die beiden sprechen keine gemeinsame Sprache, aber die Partieanalyse dauerte über eine halbe Stunde.

Alexandra

Dmitry Jakovenko

Der gefährliche Angriffspieler Pavel Smirnov.

Alex Shabalov aus den USA.

Der Inder Sandipan Chunda.

Emanuel Berg aus Schweden.

Zviad Izoria aus Georgia kassierte $50,000 beim HB Global Chess Challenge in den USA im letzten Jahr.

Dreev gegen Tatiana Kosintseva.

Lebende und spielende Legende Evgeny Sveshnikov.

Der Amerikaner Alexander Ivanov.

Vladimir Malakhov wählt Lindt Schokolade.

Wie üblich, ist die armenische Diaspora uf dem Aeroflot Open breit vertrete.
Hier Vladimir Akopian und Sergey
Movsesian während der zweiten Runde.

Vlad Tkachiev, wie wir ihn kennen und mögen,
Diesmal spielt er nicht mit.