Aeroflot: Geld, Ruhm, Normen

16.02.2012 – Das Aeroflot-Open ist eins der stärksten offenen Turniere des Jahres und lockt mit üppigem Preisfonds zahlreiche starke Großmeister an. Doch es geht nicht nur um Geld. So winkt dem Sieger des A-Turniers zudem noch eine Einladung zum Großmeisterturnier in Dortmund und damit die Chance, sein Können gegen die Weltspitze unter Beweis zu stellen. Jungen Talenten bietet das starke Feld beim Aeroflot-Open eine gute Gelegenheit, IM- oder GM-Normen zu erzielen oder sich mit einem guten Ergebnis einen Namen zu verschaffen. Das gelang dieses Jahr einer Reihe von Spielern.Turnierseite..., Russischer Schachverband...Mehr...

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Am Ende gab die Wertung den Ausschlag. Nach neun Runden lagen Mateusz Bartel, Anton Korobov und Pavel Eljanov beim Aeroflot Open 2012 mit je 6,5 Punkten gleichauf. Der Turniersieg, 20.000  und die Qualifikation für die Spitzengruppe des Dortmunder Sparkassen Chess-Meetings im Sommer gingen jedoch an den Wertungsbesten Mateusz Bartel, der meinte, dies sei der größte Erfolg seines Lebens.


Der strahlende Sieger Mateusz Bartel (Foto: Chess-News)


Anton Korobov (Foto: Calle Erlandsson)

Der ukrainische GM Anton Korobov lag lange Zeit gut im Rennen, aber verlor in Runde sieben eine wichtige Partie gegen Pavel Eljanov. So reichte es am Ende "nur" zum zweiten Platz.


Pavel Eljanov (Foto: Calle Erlandsson)

Mit seinem dritten Platz beim Aeroflot-Open startet Eljanov gut ins Jahr 2012, was er wahrscheinlich gerne gesehen hat, denn das zurückliegende Jahr lief weniger gut für den Ukrainer. Im Januar 2011 lag er mit einer Elo-Zahl von 2724 noch weit über der magischen Grenze von 2700, aber im Laufe des Jahres büsste er in einem Turnier nach dem anderen Punkte ein und ging so in Moskau mit einer Zahl von 2690 Elo-Punkten an den Start.



Fabiano Caruana (Foto: Calle Erlandsson)

Mit einer Elo-Zahl von 2736 war Fabiano Caruana die Nummer zwei der Setzliste, am Ende landete er mit 6 aus 9 und einer Elo-Performance von 2772 auf dem sechsten Platz.


Schiedsrichter Geurt Gijssen weiß, worauf es beim Schach ankommt. (Foto: Calle Erlandsson)

Landeten im A-Turnier drei Spieler punktgleich an der Spitze, so dominierte im B-Turnier ein einziger Spiel: GM Emre Can aus der Türkei. Er startete mit 6 aus 6 und sicherte sich dann mit drei Remis den ersten Platz und 10.000 Euro.


Emre Can


Der 17-jährige IM Andrey Stukopin aus Russland holte eine GM-Norm.


Wei Yi (hier bei einem Mannschaftskampf in China)

Das C-Turnier gewann der Russe Sergey Gilev, aber für Aufsehen sorgte ein anderer: der erst 12-jährige Chinese Wei Yi, der gegen vier Großmeister, vier Internationale Meister und einen FM eine Performance von 2551 erzielte, was ihm eine IM-Norm einbrachte.


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