Analysen der 5. Runde

09.12.2011 – In einer harmlos aussehenden Position entwickelte Levon Aronian in seiner Partie gegen Magnus Carlsen mit 15.e4 viel Gift und machte sich den Umstand zunutzte, dass Carlsens Figuren für einen Moment unkoordiniert herum standen. "In der Partie dachte ich, dass dieses e4/d5-Ding nicht funktioniert. Ich war etwas naiv," kommentierte Magnus Carlsen Aronians Idee. Die Partie zwischen Hikaru Nakamura und David Howell wirkte wie ein Spiel auf ein Tor. Der US-Amerikaner zeigte in der Pressekonferenz eine Fülle von taktischen Ideen, die auch noch in der Partie steckten. Ausgesprochen lehrreich ist erneut der Kommentar von Vladimir Kramnik zu seiner Partie gegen Michael Adams. Der Ex-Weltmeister lässt die Zuhörer mit seinen Einschätzungen an seinem tiefen Schachverständnis teilhaben. Auch in der Partie zwischen Viswanathan Anand und Nigel Short gab es eine Menge versteckter Taktik. Der Engländer war mit einem vorgeschobenen Springer auf Tricks aus, doch mit 35...Tc8 hielt der Weltmeister alles unter Kontrolle. "Das war die Stelle, wo die Partie verloren ging," kommentierte Short. "Als ich Tc8 sah, dachte ich, was zur Hölle mache ich hier eigentlich." Pascal Simon hat die Kommentare aufgezeichnet. Zu den Analysen...

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Chris Ward und Lawrence Trent


Kramnik-Adams

Nakamura.Howell



Aronian - Carlsen



Short- Anand



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