Anand-Kramnik: Siebte Partie remis

von ChessBase
23.10.2008 – Die heutige siebte Partie endete remis. Nach dem Wechsel des Farbrhythmus hatte Anand heute zum zweiten Mal hintereinander den Anzugsvorteil und eröffnete wie in allen anderen Weißpartien zuvor in diesem Wettkampf mit 1.d4. Kramnik wählte die supersolide Slawische Verteidigung, auf die Anand mit der ruhigen Hauptvariante reagierte. Bald wurden die Damen getauscht und in dem entstandenen Endspiel forcierte Kramnik mit einem Bauernopfer den Abtausch aller Figuren und das Remis im Bauernendspiel. Anand führt mit 5:2. Turnierseite... Analysen bei Spiegel-online...Mehr...

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Fotos: Wolfgang Rzychon, Frederic Friedel

Zum Beginn der zweiten Hälfte des Wettkampfes um die Schachweltmeisterschaft zwischen Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik wurde der Farbrhythmus gewechselt. Anand, der den Wettkampf mit den schwarzen Steinen begonnen hatte, spielte nun mit Weiß, obwohl er auch in der letzten Partie den Anzugsvorteil hatte. Bisher hat sich dieser aber in diesem Wettkampf noch nicht ausgewirkt, denn zwei der drei Siege wurde mit Schwarz erzielt.

Nach zwei Niederlagen in Folge war es für Kramnik heute wichtig, wieder Sicherheit zu bekommen. Er wählte die als ausgesprochen solide geltende Slawische Verteidigung. Anand folgte der ruhigen Hauptvariante, die schon im Wettkampf zwischen Kramnik und Topalov vor zwei Jahren zweimal auf dem Brett stand, u.a. in der spektakulären zweiten Partie. Anders als Topalov forcierte Anand heute aber angesichts des Wettkampfstandes die Ereignisse nicht und ließ den Übergang in ein völlig ausgeglichenes Endspiel zu, in dem beide Seiten ein Turmpaar besaßen, Kramnik einen Springer und Anand einen Läufer. Im weiteren Verlauf forcierte Kramnik mit einem Bauernopfer das Remis, da alle Figuren getauscht wurden und keine der beiden Seiten für den König eine Einbruchsmöglichkeit besaß.

 

 

 

 


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