Arabian Style

08.04.2005 – Wer von Dubai einmal in das Nachemirat Sharij will, fragt am besten Mr. Ravi. Dieser arbeitet schon seit 10 Jahren für den Dubai Chess and Culture Club und spielt auch bei der Organisation des Dubai Opens eine wichtige Rolle. Allerdings sollte man sich gut anschnallen, am besten auch die Augen zu machen und für Herzkranke ist so eine Fahrt sowieso nichts. Denn Mr. Ravi fährt wie ein Verrückter. Und nicht nur er macht das, alle tun es hier. "Arabian Style," erklärte Mr. Ravi. Beim Open hat Kachishvili mit vier Punkten die Führung übernommen. Auch von Akopian gibt es Neuigkeiten. Er wurde bei der Einreise aus Versehen verhaftet. Andreas Albers weiß mehr. Offizielle Seite mit Livepartien...Meer und Schach...

ChessBase 14 Download ChessBase 14 Download

ChessBase 14 ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

Mehr...


4.-13. April 2005

Offizielle Seite mit Livepartien...

Mit Mr. Ravi nach Sharjah
Von Andreas Albers

Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben. Heute morgen war ich mit meinem indischen Kollegen Mr.Ravi verabredet, er wollte mir unbedingt Sharjah zeigen. Mr.Ravi lebt und arbeitet seit 10 Jahren für den Dubai Chess and Culture Club und ist auch beim Turnier eine wichtige Person.

An diesem Morgen hat ihn ein Meeting aufgehalten, aber dann soll es doch noch losgehen. Auf dem Weg zum Nachbaremirat, ca. 30 Kilometer von Dubai entfernt, bekomme ich erstmal einige Schweißausbrüche.



Nicht nur Ravi fährt wie ein Wahnsinniger, alle hier tun das.



"Thats arabien style, normaly I dont drive so, but now we have not so much time.", na dann.


Arabian Style



In einem Stau schert man auf die Abbiegespur, fährt bis zur Ampel und kehrt dann unter heftigem Hupen wieder auf die eigentliche Fahrbahn zurück, das ist normal.


Nun geht nichts mehr


Nun ist der Weg frei


Und wieder in den Stau

In Sharjah haben wir leider wirklich nicht mehr viel Zeit, aber auch die Sightseeing-Tour aus dem Auto lohnt sich. Eine ganze Reihe der grünverglasten Hochäuser glänzen in der Sonne, der Goldsouk strahlt blendend weiß.


Der Goldsouk

Und direkt am Ortseingang begrüßt einen ein Wiese mit dem Blumenschriftzug "Welcome, you are in Sharjah".


Sandsturm über Sharjah




Na, ja. Hat wahrscheinlich keinen Preis bekommen, beim letzten Architekurwettbewerb.




Auch hier: viele Baustellen


Die hab ich irgendwo schon mal gesehen


Sharjah city


Palmen am Wegrand




Ein blauer Turm


Ein kunstvoller Springbrunnen


Moschee


Moschee


Die Altstadt von Sharjah


Auf der einen Seite das Meer...


auf der anderen Seite...


Al Taawun Mal



Wie Dubai direkt am Meer gelegen,. gibt es auch in Sharjah eine strahlend blaue Lagune mit hellweißem Strand.








Badende Touristen sieht man aber nicht, einfach nur wunderschöne Landschaft. Das öffentliche Baden ist in islamischen Ländern nicht üblich und so gibt es lediglich Beachclubs für die Touristen, die können allerdings mit jedem Badevergnügen der Welt konkurrieren.

Nach lediglich einer Stunde ist unser kleiner Ausflug schon wieder beendet, aber gelohnt hat es sich trotzdem. Allerdings bin ich auch ganz froh, als ich mit weichen Knien wieder vor dem Hotel aussteigen darf.

 

Im Turnier hat sich erstmal Georgi Kacheishvili an die Spitze gesetzt. Gut vorbereitet hatte er gegen seinen Landsmann Merab Gagunashvili bald einen deutlichen Zeitvorteil und konnte diesen auch auf dem Brett ausweiten.


Kacheishvili wartet auf sein Opfer


Gagunashvili gruebelt

Morgen gibt es damit zum ersten Mal keine neuen Gesichter auf der Buehne, denn auch der zweite Spieler hat schon oben gespielt. Nach seinem Auftaktremis hat Alexandar Motylev alle Partien gewonnen und ist nun wieder voll im Rennen.

Gemeinsam mit Motylev haben auch der sympathische Chinese Zhang Zhong und Alexander Alexandrov, der den Überraschungsmann der ersten Runden Zhou Jianchao bezwingen konnte, 3,5/4.


Überraschungsmann Zhou Jianchao

Dahinter eine große Gruppe mit 3 Punkten. Die Deutschen Spieler sind beide noch nicht wirklich zufrieden. Stefan Schmid ließ sich heute von dem jungen Araber Saeed Ishaq überlisten, dasselbe gelang dem Autor gegen den Khalil Al Housa aus Palästina. Gut spielen tun beide nicht, aber es gibt auch Turniere bei denen anderes wichtiger ist.


Zahar Efimenko


Wu Wenjin


Miroshinenko

 

 

 

 

 


Themen: Dubai Open 2005
Discussion and Feedback Join the public discussion or submit your feedback to the editors


Diskutieren

Regeln für Leserkommentare

 
 

Noch kein Benutzer? Registrieren