Biel: Spitzenreiter setzen sich ab

31.07.2012 – Die achte Runde des Bieler Großmeisterturniers brachte keine Änderungen an der Spitze der Tabelle, denn alle drei Führenden gewannen ihre Partien. Magnus Carlsen gewann zum zweiten Mal in drei Tagen gegen Viktor Bologan, der zum Wolga-Gambit griff und gleich in der Eröffnung einen Bauern opferte. Doch Carlsen neutralisierte das schwarze Gegenspiel und gewann die Partie schließlich in gegnerischer Zeitnot. Auch Wang Hao opferte mit Schwarz gegen Hikaru Nakamura früh einen Bauern und erhielt mehr als genug Kompensation dafür. Nakamuras König war gezwungen, lange in der Mitte zu bleiben und das gab den schwarzen Figuren genug Zeit, sich gut in Stellung zu bringen, um anschließend vernichtend ins weiße Lager einzudringen. Zu faszinierenden taktischen Motiven inklusive Damenopfer kam es auch in der Partie zwischen Etienne Bacrot und Anish Giri, in der Giri mit einem Konter eine gefährdete Stellung gewinnen konnte. Damit liegen Magnus Carlsen und Wang Hao weiter mit je 16 Punkten gemeinsam an der Spitze, einen Punkt dahinter folgt Anish Giri mit 15 Punkten.Turnierseite..., Fritz-Server testen und Mitglied werden...Ergebnisse, Bilder, Partien, Videos...

ChessBase 15 - Megapaket ChessBase 15 - Megapaket

Kombinieren Sie richtig! ChessBase 15 Programm + neue Mega Database 2019 mit 7,4 Mio. Partien und über 70.000 Meisteranalysen. Dazu ChessBase Magazin (DVD + Heft) und CB Premium Mitgliedschaft für ein Jahr!

Mehr...




Ergebnisse der 8. Runde:
M. Carlsen
1-0
V. Bologan
H. Nakamura
0-1
Wang Hao
E. Bacrot
0-1
A. Giri

Stand nach acht Runden

Traditionelle Tabelle



3-Punkte-Tabelle





Bilder
Fotos: Pascal Simon


Magnus Carlsen kurz nach seinem ersten Zug


Viktor Bologan steuert die Partie ins Fahrwasser des Wolga-Gambits.


Den Gegner gut im Blick: Hikaru Nakamura (links) und Wang Hao begrüßen sich.


Wang Hao schaut, wie Nakamura auf seine Eröffnungswahl reagiert.

Wang Hao kommentiert seine Partie gegen Hikaru Nakamura




Anish Giri rückt noch einmal das Brett zurecht...


... dann kommt sein Gegner Etienne Bacrot.


Die ersten Züge wurden schnell gemacht.


Bacrot entscheidet sich für den offenen Sizilianer.

Anish Giri bei der Analyse mit Klaus Bischoff







Discussion and Feedback Join the public discussion or submit your feedback to the editors


Diskutieren

Regeln für Leserkommentare

 
 

Noch kein Benutzer? Registrieren