Bilbao: Heute letzte Runde

15.10.2010 – "Ich wusste schon gar nicht mehr, wie es ist, wenn man eine Partie gewinnt," beschreibt Carlsen seine Gefühle nach dem gestrigen Sieg gegen Shirov. Mit der vorbereiteten Neuerung Sb5 brachte der Norweger seinen Gegner zum Nachdenken. Bei knapper werdender Bedenkzeit entglitt dem Spanier die Partie. Am Ende stand eine Endspiel, in dem Carlsen mit Dame und einem Tripelbauer auf der f-Linie gegen Turm, Springer und Freibauer alle technischen Probleme leicht lösen konnte. Kramnik führt, spielt heute aber mit Schwarz gegen Shirov. Anand könnte mit einem Sieg über Carlsen evtl. noch Turniersieger werden. Klaus Bischoff kommentiert aus dem Chesstigers Trainingscenter in Bad Soden live auf dem Fritzserver pünktlich zum Partiebeginn um 16.30 Uhr. Gestern Nachmittag wurde zudem ein Vortrag zum Thema Anzugsvorteil bei Stichkämpfen im Schach und beim Elfmeterschießen im Fußball präsentiert. Die Bilder des Tages...

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Die Bilder des Tages

Fotos: Nadja Wittmann

Besuch von Kirsan Ilyumzhinov mit Berik Balgabaev


Kirsan Ilyumzhinov trifft ein und wird von Juan Fernandez empfangen


Umarmung mit Leontxo Garcia


Pressekonferenz mit dem FIDE-Präsidenten


Der alte und neue FIDE-Präsident


Ilyumzhinov spricht über die Zukunft des Schachs




Faik Gasamov und Berik Balgabaev


Ilyumzhinov, Ochoa, Fernandez




Der erste Zug




Auch hier wird die Partie vom Präsidenten eröffnet












Gemeinsame Analyse der Partie






Der 14. und der 15. Weltmeister auf dem Weg zur Pressekonferenz


Kramnik und Anand bei Leontxo Garcia (live im Fritzserver)


Gestern Nachmittag präsentierte Ignacio Palacios-Huerta (Catedrático de Economía de la London School of Economics y Doctor en Economía por la Universidad de Chicago) eine Untersuchung zu der Frage, inwieweit der Weißvorteil in der ersten Partie eine Stichkampfes bzw. das Recht des ersten Schusses beim Elfmeterschießen das Ergebnis des Stechens beeinflusst.





Ignacio Palacios-Huerta bei seiner Präsentation




Beim Schach und beim Fußball wird dies jeweils ausgelost. Danach sind die Chancen aber laut Palacios-Huerta nicht gleich verteilt, sondern 60:40 zugunsten des jenigen Spielers, der in der ersten Partie die weißen Steine führt, bzw. derjenigen Mannschaft, die beim Elfmeterschießen als erste schießt. Zur Lösung schlug Palacios-Huerta einen geänderten Wechsel der Reihenfolge vor. Im Schach beispielsweise Weiß Schwarz Schwarz Weiß Weiß Schwarz Schwarz etc.




















Der linke Balken ist größer als der rechte












Das Problem




Die Lösung








Die Zuschauer staunen



 

 

 

 

 

 

 

 

 


Themen: Bilbao
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