Bilder aus China

14.06.2009 – Als China 1978, zwei Jahre nach Maos Tod, in Haifa das erste Mal an einer Schacholympiade teilnahm, brachte es die Mannschaft auf einen Elo-Schnitt von 2273. 30 Jahre später, bei der Schacholympiade in Dresden, lag der Elo-Schnitt der chinesischen Mannschaft bei 2714. Heute gehört China zu den führenden Schachnationen und der Pool an jungen Talenten scheint unerschöpflich zu sein. Auch bei den diesjährigen chinesischen Meisterschaften, die am 6. Juni zu Ende gingen, triumphierten die Talente. Ye Rongguang, der erste chinesische Großmeister, hat Bilder der aktuellen und kommenden chinesischen Spitzenspieler gemacht. Zu den Bildern...

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Die neuen chinesischen Meister: Ding Liren und Shen Yang

Schlussstand Herren:







Ding Liren, 16 Jahre jung, gewann mit 8,5 aus 11.


Zehnte Runde: Ding Liren (mit Weiß) spielt gegen Wang Hao


Wang Hao wurde Zweiter. Er lag lange in Führung, wurde aber in der letzten Runde von Ding Liren, dessen Gegner nicht pünktlich am Brett saß und deshalb genullt wurde, abgefangen..


Bu Xiangzhi, die chinesische Nummer 3, wurde auch Dritter im Turnier.


Ni Hua. Er wurde mit 6 aus 11 Fünfter.


Für Zhang Pengxiang (Elo 2638) lief das Turnier nicht optimal. Mit 4 Punkten aus 11 Partien wurde er Neunter.


Hou Yifan, Nummer 3 der Frauenweltrangliste spielte bei den Herren mit. Aber wahrscheinlich hatte sie sich mehr erhofft als 3,5 Punkte. Allerdings verlor sie in Runde 8 kampflos, weil sie 5 Sekunden zu spät zur Partie kam.


Zhao Weiqi und Hou Yifan amüsieren sich.


Hou Yifan mit WGM Gu Xiaobing erhalten einen Spezialpreis.

Schlussstand Frauen:






9 Punkte aus 11 Partien machten sie zur neuen chinesischen Meisterin: Shen Yang


Shen Yang konzentriert am Brett

Zhao Xue wurde mit 8,5 aus 11 Zweite.


Auf Platz landete Tan Zhongyi. Sie holte 8 Punkte.


Der vierte Platz ging an Zhang Xiaowen.


Noch einmal Zhang Xiaowen


Ju Wenjun wurde Fünfte.


Gu Xiaobing landete auf dem siebten Platz.


Nachwuchssorgen scheint das chinesische Schach nicht zu haben. Allerdings fehlt Wang Jue noch Erfahrung. Sie landete mit 1 aus 11 auf dem zwölften Platz.


Aber sie scheint diesen Rückschlag gut verkraften zu können.

Fotos: Ye Rongguang



Ye Rongguang war der erste chinesische Großmeister. Mittlerweile spielt er keine Turniere mehr, sondern trainiert lieber. Seit mehr als zehn Jahren betreut er Zhu Chen, die 2001 Frauenweltmeisterin wurde. Ye Rongguang lebt in Holland.



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