Fischer ist tot, heute auf den Tag genau seit zehn Jahren, aber sein Mythos lebt - obwohl der US-Amerikaner der Schachweltmeister mit den wenigsten Partien und der kürzesten Amtszeit ist. Nach seinem Sieg hat Fischer zwanzig Jahre lang keine Partie gespielt. Erst zu einem "Revanche-Wettkampf" gegen Spassky tauchte er 1992 wieder zeitweilig aus dem Nirvana auf.
Auf dem Papier blieb Fischer nach seinem Sieg von 1972 zwar drei Jahre lang Weltmeister, aber genau genommen amtierte nur ein paar Tage. Dann verschwand er.
Der WDR beschäftigte sich zum heutigen zehnjährigen Todestag von Robert Fischer in zwei Beiträgen mit dem elften Schachwelltmeister der Geschichte.

WDR: Meilensteine der Geschichte...
Für die WDR-Reihe Stichtag erinnert sich Helmut Pfleger:
