Das Spitzenduell der Runde war die Begegnung zwischen Praggnanandhaa und Maxime Vachier-Lagrave. In einem Najdorf-Sizilianer mit 6.Lc4 kam Vachier-Lagrave ohne große Mühe zum Ausgleich und nach interessantem Verlauf endete die Partie schließlich mit Remis.

Maxime Vachier-Lagrave | Foto: Lennart Ootes
Ein theoretisches Duell lieferten sich Wesley So und Fabiano Caruana, die in einem Sveshnikov-Sizilianer bis zum 23. Zug bekannten Vorbildern folgten. Aber trotzdem konnte Caruana mit Schwarz nie ganz ausgleichen, und musste am Ende froh sein, ein Endspiel mit Minusbauern Remis halten zu können.
Den verblüffendsten Zug der Runde spielte Levon Aronian: Im neunten Zug zog er seinen e-Bauern in einem Sizilianer nach e5, wo Schwarz den Bauern mit Schach schlagen konnte. Bald darauf opferte Weiß noch einen zweiten Bauern, aber setzte dann nicht korrekt fort und musste um das Remis kämpfen.
Als amtierender Weltmeister steht Gukesh in jedem Turnier unter einer gewissen Beweislast. In den ersten vier Runden lief in Bukarest bislang allerdings für ihn nicht viel zusammen, und so spielte er in Runde fünf gegen Duda verbissen auf Gewinn. Das hätte leicht zu einer Niederlage führen können, aber am Ende ließ ihn Duda ins Remis entschlüpfen.

Wartet weiter auf seinen ersten Sieg: Weltmeister Gukesh | Foto: Lennart Ootes
Auch Nodirbek Abdusattorov konnte in den ersten vier Runden in Bukarest nicht gewinnen. Und auch gegen Bogdan-Daniel Deac, die Nummer 10 der Setzliste, gelang ihm das nicht. Der rumänische Großmeister wehrte alle Gewinnversuche Abdusattorovs ab und so blieb die fünfte Runde ohne Gewinnpartie.

Nodirbek Abdusattorov | Foto: Lennart Ootes
Am Montag ist Ruhetag in Bukarest, am Dienstag können die Spitzenspieler weitere Gewinnversuche unternehmen.
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