Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
03.04.2025 – Nach drei Runden liegen die vier deutschen Teilnehmerinnen bei der Fraueneuropameisterschaft in Rhodos alle mit 2 aus 3 im oberen Mittelfeld. Josefine Heinemann verlor in Runde 2 gegen Mai Narva, Fiona Sieber und Dinara Wagner spielten Remis, nur Jana Schneider (Bild) kam zu einem Sieg. Der allerdings eindrucksvoll war. Die Tabellenführung teilen sich drei Spielerinnen mit je 3 aus 3: Mai Narva aus Estland, Eline Roebers aus den Niederlanden und die Georgierin Anastasia Kirtadze. | Foto: Frank Hoppe (DSB), Archiv
02.04.2025 – 15 Spielerinnen starteten bei der Fraueneuropameisterschaft in Rhodos mit zwei Siegen, eine davon ist Josefine Heinemann, die in Runde zwei mit Schwarz souverän gewann. Auch Fiona Sieber und Dinara Wagner spielten stark und konnten mit Schwarz gewinnen. Jana Schneider, die vierte deutsche Teilnehmerin, hatte in Runde 2 Weiß und verlor. | Foto: Josefine Heinemann beim ChessBase Interview
01.04.2025 – Als Nummer 5 der Setzliste zählt Dinara Wagner (Bild) bei der Fraueneuropameisterschaft zum erweiterten Favoritinnenkreis. Aber in Runde 1 erwischte sie einen holprigen Start. Sie spielte mit Weiß gegen die nominell deutlich schwächere WFM Simona Bochnikova aus der Slowakei und stand erst auf Gewinn, dann auf Verlust, aber konnte sich dann mit zwei Figuren weniger noch ins Remis retten. Josefine Heinemann und Jana Schneider kamen zu klaren Siegen, aber Fiona Sieber musste sich in der Auftaktrunde mit einem Remis zufrieden geben. | Foto: Lennart Ootes (Archiv)
27.03.2025 – 2022 wurde Matthias Blübaum zum ersten Mal Europameister, jetzt gewann er den Titel zum zweiten Mal - keinem anderen Spieler ist das je geglückt. Frederik Svane sorgte für einen deutschen Doppeltriumph: Er gewann in der letzten Runde mit Mut zum Risiko gegen Daniil Yuffa und sicherte sich den zweiten Platz. Wie Blübaum kam er am Ende auf 8,5 Punkte aus 11 Partien, aber Blübaum hatte einen Buchholz-Punkt mehr, und der entschied über den Turniersieg. Auf Platz 3 landete der israelische GM Maxim Rodshtein, der ebenfalls 8,5 aus 11 holte. | Foto: David Llada
26.03.2025 – Für die deutschen Spitzenspieler lief die 10. und vorletzte Runde der Europameisterschaft sehr gut. Matthias Blübaum spielte mit Schwarz problemlos Remis, aber Frederik Svane (Bild), Roven Vogel und Rasmus Svane konnten gewinnen. Mit 8 aus 10 liegt Blübaum damit vor der letzten Runde gemeinsam mit Daniil Yuffa an der Spitze, Frederik Svane gehört mit 7,5 aus 10 zur Verfolgergruppe und Huschenbeth, Vogel, Rasmus Svane und Alexander Donchenko können sich mit 7 aus 10 noch Hoffnungen machen, unter die ersten 20 zu kommen und sich für den World Cup zu qualifizieren. | Foto: Turnierseite
25.03.2025 – Mit einem Sieg gegen Baadur Jobava in Runde 9 übernahm Matthias Blübaum bei der Europameisterschaft die alleinige Führung. Mit 7,5 Punkten aus 9 Partien kann er nach 2022 zum zweiten Mal Europameister werden. Oder zumindest unter die ersten 20 zu kommen und sich für den World Cup zu qualifizieren. Das ist das Ziel von Frederik Svane, Niclas Huschenbeth und Alexander Donchenko, die mit 6,5 aus 9 zum großen Feld der Verfolger zählen. | Foto: Matthias Blübaum beim Gewinn der Europameisterschaft 2022 | Foto: ŠZS/Luka Rifelj
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24.03.2025 – Am Wochenende standen in der Bundesliga die Runden 11 und 12 auf dem Programm und der Düsseldorfer SK verteidigte seine Führung mit zwei klaren Siegen souverän. In Runde 11 besiegten die Düsseldorfer Dresden mit 7-1, in Runde 12 folgte ein 6,5-1,5 gegen Mergentheim. Drei Runden vor Schluss liegt Düsseldorf so mit 22 Mannschaftspunkten 3 Punkte vor Viernheim und hat mehr als gute Chancen, die Saison als Sieger zu beenden. Auf den Abstiegsplätzen 14, 15 und 16 liegen Bayern München, Mülheim Nord und Doppelbauer Kiel, wobei Kiel als Absteiger bereits fest steht.
06.03.2025 – In Runde 7 des Masters beim Schachfestival Prag übernahm der indische Großmeister Aravindh Chithambaram die Tabellenführung, in Runde 8 verteidigte er sie mit einem Remis gegen David Navara, da der Tabellenzweite, Praggnanandhaa, ebenfalls Remis spielte. Für die Siege der Runde sorgten Anish Giri, der mit Schwarz gegen Sam Shankland gewann und Wei Yi, der von einem Fehler Thai Dai Van Nguyens im Turmendspiel profitierte. | Foto: Petr Vrabec | Schachfestival Prag
05.03.2025 – Die siebte Runde des Masters beim Schachfestival Prag stand ganz im Zeichen von Aravindh Chithambaram: Er gewann mit Schwarz gegen Anish Giri und spielte dabei die bisher vielleicht beste Partie des Turniers. Mit diesem Sieg übernahm er zugleich auch die Tabellenführung, da Praggnanandhaa gegen Wei Yi über ein Remis nicht hinauskam. Vincent Keymer ging es ähnlich: Er setzte David Navara lange unter Druck, aber musste am Ende mit einem halben Punkt zufrieden sein. Mehr Glück hatten Sam Shankland und Ediz Gürel: Shankland gewann mit Schwarz gegen Le Quang Liem, Gürel mit Weiß gegen Thai Dai Van Nguyen. | Foto: Petr Vrabec
03.03.2025 – Die fünfte Runde des Masters in Prag brachte nur einen einzigen Sieg. Der gelang Wei Yi gegen Sam Shankland, dem die Eröffnung völlig missriet. Alle anderen vier Partien endeten Remis, wobei Vincent Keymer eine gute Chance verpasste. Zur Halbzeit und vor dem Ruhetag am Montag liegen so Aravindh Chithambaram und Praggnanandhaa mit je 3,5 aus 5 mit einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger gemeinsam in Führung. Im Challengers führt Nodirbek Yakubboev das Feld mit 4 aus 5 alleine an. | Fotos: Shahid Ahmed, ChessBase India
28.02.2025 – Boris Spassky, der zehnte Schachweltmeister, war ein Wunderkind, das bereits im Alter von 18 Jahren Großmeister wurde. Er gewann die Schachweltmeisterschaft 1969 und hielt den Titel bis 1972, als er im berühmten „Match des Jahrhunderts“ gegen Bobby Fischer verlor. Spassky starb am Donnerstag, den 27. Februar, im Alter von 88 Jahren. Im Laufe der Zeit sind auf der ChessBase-Seite eine ganze Reihe von Artikel über Spassky und sein Schach erschienen. Die folgende Auswahl erinnert an einen der besten Spieler der Schachgeschichte. | Foto Frederic Friedel, 2007
28.02.2025 – Vincent Keymer begann das Masters beim Schachfestival Prag mit einem überzeugenden Sieg, aber in Runde 2 musste er eine Niederlage gegen Aravindh Chithambaram (Bild) hinnehmen, der Keymer mit einer zweischneidigen und seltenen Eröffnung überraschte. Die vier anderen Partien des Masters endeten alle mit Remis. Im Challengers endeten zwei der fünf Partien mit einer Entscheidung, aber es hätten durchaus mehr sein können. | Fotos: Shahid Ahmed, ChessBase India
27.02.2025 – Vincent Keymer startete beim Schachfestival in Prag gut in das Masters Turnier: Er spielte eine starke Partie und gewann in Runde 1 gegen den Chinesen Wei Yi, die Nummer 1 der Setzliste. Für den zweiten Sieg des Tages sorgte Sam Shankland, der gegen Ediz Gürel gewann. Die drei restlichen Partien endeten alle mit Remis. Auch im Challengers gab es zwei Siege und drei Remis: Die beiden Sieger waren Jonas Buhl-Bjerre, der mit Schwarz gegen Stamatis Kourkoulos-Arditis und Ivan Salgado Lopez, der Divya Deshmukh besiegen konnte. | Foto: Shahid Ahmed, ChessBase India
21.02.2025 – Manche Schachspieler bleiben vor allem wegen spektakulärer Verlustpartien in Erinnerung. Einer davon ist der chilenische Meister René Letelier, der bei der Schacholympiade 1960 eine berühmte Partie gegen Bobby Fischer verlor, mit der er in die Schachgeschichte einging. Aber Letelier feierte im Laufe seiner Karriere auch zahlreiche Erfolge. 1960 verlieh ihm die FIDE den IM-Titel, er spielte in sieben Schacholympiaden für Chile und war fünf Mal chilenischer Meister. Und spielte im Laufe seiner langen Karriere eine Reihe bemerkenswerter Partien.
05.02.2025 – Levy Rozman ist der erfolgreichste Schachstreamer der Welt. Sein YouTube-Kanal Gotham Chess hat 5,94 Millionen Abonnenten, von denen Hunderttausende regelmäßig zuschauen, wie der 29-jährige New Yorker beinahe täglich über aktuelle Schachereignisse spricht und Partien analysiert. Doch am 4. Februar, auf dem Weg zum Freestyle Grand Slam in Weissenhaus, präsentierte sich Rozman in Hamburg seinen Fans live. Mit dabei waren GM Jan Gustafsson und IM Georgios "The Big Greek" Souleidis, Deutschlands erfolgreichster Streamer.
03.02.2025 – Die FIDE hat Anfang Februar die neue Weltrangliste veröffentlicht, die aber schon nicht mehr ganz aktuell ist, da das Turnier in Wijk aan Zee nicht berücksichtigt werden konnte. So bleibt Carlsen zwar die Nummer eins, aber Caruana, der in der FIDE-Weltranglistein auf Platz 2 liegt, fiel in der Live-Weltrangliste auf Platz 4. Nummer 1 bei den Frauen bleibt Hou Yifan, bester Junior ist weiterhin Gukesh, gefolgt von Praggnanandhaa und auch die beste Juniorin kommt aus Indien: Divya Deshmukh. Deutschlands Nummer 1 ist Vincent Keymer, der 66 Elo-Punkte vor Frederik Svane liegt.
03.02.2025 – Mehr Drama geht kaum. Vor der 13. und letzten Runde des Tata Steel Turniers in Wijk aan Zee lagen Weltmeister Gukesh und Praggnanandhaa gleichauf an der Spitze, mit einem ganzen Punkt folgte Nodirbek Abdusattorov auf Platz 3. Doch in der letzten Runde verlor Gukesh gegen Arjun Erigaisi und Praggnanandhaa unterlag Vincent Keymer. Da Abdusattorov gegen Pentala Harikrishna über ein Remis nicht hinauskam, mussten Gukesh und Praggnanandhaa im Tiebreak in einem Blitz-Match um den Turniersieg spielen. Gukesh gewann die erste Partie, doch in der zweiten Partie schlug Praggnanandhaa zurück und erzielte den Ausgleich. In der dritten Partie patzte Gukesh in einem Remisendspiel und Praggnanandhaa gewann das Tata Steel Turnier 2025. | Fotos: Lennart Ootes und Juriaan Hoefsmit / Tata Steel Chess
30.01.2025 – Das Tata Steel Turnier in Wijk aan Zee ist Gukeshs erstes Turnier nach seinem WM-Kampf gegen Ding Liren, und er scheint entschlossen, sich als Weltmeister zu beweisen. In Runde 10 gewann er mit Schwarz eine kämpferische Partie gegen Warmerdam und verteidigte so seine Tabellenführung. Aber auch Nodirbek Absudattorov und Praggnanandhaa kämpfen noch um den Turniersieg. Abdusattorov gewann mit aggressivem Spiel und etwas Glück gegen Sarana und Praggnanandhaa gewann das Spitzenduell gegen Fedoseev. Die restlichen vier Partien endeten mit Remis. Im Challengers zeigte Frederik Svane, wie gut er Turmendspiele spielt und gewann gegen Divya Deshmukh. Damit liegt er vor dem Ruhetag und drei Runden vor Schluss mit 6 aus 10 1,5 Punkte hinter Tabellenführer Nguyen. | Fotos: Lennart Ootes/Tata Steel Chess
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