Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
16.01.2026 – Nodirbek Abdusattorov darf im Februar in Weissenhaus um die Weltmeisterschaft im Freestyle Chess spielen. Im K.-o.-Turnier des Online-Play-Ins gewann der 21-jährige Usbeke im Halbfinale mit 1,5:0,5 gegen Amin Tabatabaei und entschied danach das Finale gegen Pranav Venkatesh mit 2:0 für sich. | Foto: Amruta Mokal / Freestyle Chess Grand Slam
15.01.2026 – Am 4. Januar meldete der Deutsche Schachbund den Tod von Dimo Werner, Internationaler Meister und 11-facher Nationalspieler. Gestorben war Werner, der zum Ende seines Lebens in einem Pflegeheim in Mainz lebte, allerdings bereits am 29. August 2025. Seine berühmteste Partie spielte Werner (*5. Oktober 1952) im Februar 1981, in der ersten Saison der einteiligen Bundesliga: Er gewann gegen Robert Hübner, der damals zu den besten Spielern der Welt gehörte und im Juli 1981 auf Platz 3 der Weltrangliste stehen sollte. | Foto: Dimo Werner (Heinz-Josef Ullrich, Solingen 1984); Robert Hübner (1971, Bert Verhoeff, Anefo)
12.01.2026 – Am 6. Januar spielten Magnus Carlsen, die Nummer 1 der Welt, und der 12-jährige Argentinier Faustino Oro, der Chancen hat, der jüngste Großmeister aller Zeiten zu werden, im Take Take Take Studio in Oslo den Titled Tuesday. Anschließend plauderten sie im Studio und spielten eine Blitzpartie (3+2). Natürlich ging es um "nichts", aber natürlich sind Partien zwischen jungen Talenten und etablierten Spielern immer spannend und ein Kampf ums Prestige. Und dieses vielleicht einmal geschichtsträchtige Duell wurde in einem Video festgehalten.
07.01.2026 – Vor 110 Jahren, am 7. Januar 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, wurde Paul Keres in Narva, in Estland, geboren. Keres gilt als einer der besten Spieler, die nie Weltmeister wurden, und war und ist durch sein attraktives Spiel und sein Auftreten für viele Spieler ein Vorbild. In ihrer zweiten Ausgabe des Jahres 2004 widmete sich die Schachzeitschrift Karl im Schwerpunkt dem Phänomen Keres. Über 20 Jahre später ist dieses Heft immer noch erstaunlich lesenswert und informativ. Aus Anlass des 110-jährigen Geburtstags von Keres veröffentlicht ChessBase einen Artikel aus diesem Heft. | Foto: Valter Heuer
07.01.2026 – Die Schnellschach- und Blitz-Weltmeisterschaften sind kaum vorbei, da spielten Faustino Oro und Magnus Carlsen schon ihr nächstes Turnier. Beide waren beim ersten Titled Tuesday 2026 dabei und haben ihre Partien im Take Take Take Studio in Oslo live kommentiert und gestreamt. Nach dem Turnier plauderten sie noch eine Weile im Studio und sprachen über Schach, Fußball, das norwegische Wetter und darüber, wie es ist, so jung und so gut im Schach zu sein.
05.01.2026 – Vincent Keymer hat ein sehr erfolgreiches 2025 hinter sich. Er eilte von Erfolg zu Erfolg und kommt von Januar 2025 bis Januar 2026 auf einen Gewinn von 43 Elo-Punkten und startet 2026 so als Nummer vier der Welt. Bei der Blitz-Schachweltmeisterschaft in Doha, die am 30. Dezember 2025 zu Ende ging, landete er mit 12 aus 19 allerdings nur auf Platz 38. Aber am gleichen Tag gewann er den letzten Chess.com Titled Tuesday des Jahres 2025 und beendete sein Schachjahr mit einem weiteren Erfolg. | Foto: Vincent Keymer bei der Rapid- und Blitz-WM 2025 | Foto: Lennart Ootes
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30.12.2025 – Magnus Carlsen hat es wieder geschafft – obwohl er nach dem ersten Tag der Blitz-Weltmeisterschaft in Doha nur auf dem elften Platz lag, wurde er nach einer konzentrierten Aufholjagd und starkem Finish am Ende Dritter und schaffte es ins K.-o.-Turnier. Dort gewann er im Halbfinale gegen Fabiano Caruana und traf dann im Finale auf Nodirbek Abdusattorov. Trotz einer Auftaktniederlage gewann er den Wettkampf am Ende mit 2,5:1,5 und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. Es war sein neunter Titelgewinn bei einer Blitz-Weltmeisterschaft und sein 20. WM-Titel insgesamt. | Foto: Lennart Ootes
29.12.2025 – 19 Runden stehen bei der Blitz-WM im Open auf dem Programm, die besten vier spielen anschließend im K.o.-System um den Titel. Nach 13 Runden liegen Arjun Erigaisi, Maxime Vachier-Lagrave (Bild) und Fabiano Caruana mit jeweils 10 aus 13 punktgleich an der Spitze. Magnus Carlsen kommt auf 9 aus 13 und benötigt einen guten zweiten Tag, um seine Chancen auf den Titel zu wahren. Vincent Keymer liegt mit 8,5 aus 13 einen halben Punkt hinter Carlsen und braucht ein noch besseres Finish, um unter die ersten vier zu kommen. | Foto: Lennart Ootes
23.12.2025 – Nach der neunten und letzten Runde der Vorrunde stehen die beiden Finalisten der Global Chess League fest: Titelverteidiger Triveni Continental Kings trifft im Endspiel auf die Alpine SG Pipers. Die Continental Kings standen bereits eine Runde vor Schluss als Sieger der Vorrunde und erster Finalist fest, die Alpine SG Pipers schafften es trotz einer 6–11-Niederlage gegen die Alaskan Knights ins Finale, da sie am Ende mehr Brettpunkte hatten als die Ganges Grandmasters und die Alpine Pipers. | Foto: ChessBase India
21.12.2025 – Mit vier Remis und zwei Niederlagen liefen die ersten sechs Runden der Global Chess League in Mumbai nicht gut für Vincent Keymer. Doch in Runde 7 gelang ihm der erste Sieg: In einer positionell stark gespielten Partie gewann er in Zeitnot mithilfe eines taktischen Tricks. In der Gesamtwertung führt weiterhin Titelverteidiger Continental Kings. | Foto: ChessBase India (Archiv)
18.12.2025 – "Gute" Verlierer sind selten erfolgreiche Schachspieler. Ist einem Schach wichtig, dann ärgert man sich, wenn man verliert, und Selbstkritik fördert die Bereitschaft, konzentrierter zu trainieren. Spaß sollte Schach natürlich trotzdem machen. In einer Partie zwischen Magnus Carlsen und Matthias Blübaum aus dem chess.com "Titled Tuesday" vom 16. Dezember 2025 war beides zu sehen: Spaß am Schach und seinen Möglicheiten und Ärger über "leichte" Fehler. | Bild: Screenshot aus dem Take Take Take Video mit den Live-Kommentaren Carlsens
12.12.2025 – In den 1960er und 1970er Jahren gehörte der Bamberger Hans-Günter Kestler, der am 12. Dezember 1939 geboren wurde, zu den besten Spielern Deutschlands und 1972 gewann er die Deutsche Meisterschaft in Oberursel. Kestlers erste Liebe gehörte allerdings dem Fußball, doch Helmut Pfleger schaffte es, ihn vom Fußballfeld in den Schachclub Bamberg zu locken. Vielleicht war es die Fußballleidenschaft, die Kestler zu einem ausgesprochenen Mannschaftsspieler machte. | Foto: Lothar Schmid, Hans-Günter Kestler und Helmut Pfleger | Foto: Schachclub Bamberg
11.12.2025 – Bei den Freestyle Chess Grand Slam Finals in Südafrika setzten sich Magnus Carlsen und Levon Aronian (Bild) im Halbfinale erneut gegen die aufstrebenden Talente durch. Carlsen schlug Javokhir Sindarov, Aronian gewann knapp gegen Vincent Keymer. Damit stehen Carlsen und Aronian im Finale, während Keymer gegen Sindarov um Platz drei spielt. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
10.12.2025 – Vincent Keymer kommt beim Finale der Freestyle Grand Slam Tour in Südafrika immer besser in Form. Im Rundenturnier landete er auf dem vorletzten Platz, aber im Viertelfinale besiegte er Arjun Erigaisi mit 1,5:0,5 und trifft im Halbfinale nun auf Levon Aronian, der im Tiebreak gegen Hans Niemann gewann. Auch der Wettkampf zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana wurde im Tiebreak entschieden – Carlsen gewann und sicherte sich so den Gesamtsieg der Tour. Im Halbfinale trifft er auf Javokhir Sindarov, der sich gegen den glücklosen Parham Maghsoodloo durchsetzen konnte. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
09.12.2025 – Das Freestyle Chess Grand Slam Finale in Südafrika begann mit einem Schnellschach-Rundenturnier (10+5), das die Paarungen des Viertelfinales bestimmte. Die drei Besten durften sich anschließend aussuchen, gegen wen sie im Viertelfinale spielen wollten. Für Javokhir Sindarov, der gerade den FIDE World Cup gewonnen hatte, war es ein besonderes Turnier: Er feierte am 8. Dezember seinen 20. Geburtstag und gewann mit 5½ aus 7. Und einer souveränen Leistung – er besiegte Magnus Carlsen, Parham Maghsoodloo, Fabiano Caruana und Hans Niemann und spielte drei Partien remis. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
08.12.2025 – Glaubt man einem gängigen Klischee, so spielen junge Spieler taktisch und ältere Spieler strategisch-positionell. Doch die fünfte Partie des 6-Partien-Wettkampfs in Monte Carlo zwischen dem 34-jährigen Maxime Vachier-Lagrave, der seit Jahren zur absoluten Weltklasse zählt, und dem 14-jährigen türkischen Talent Yagiz Kaan Erdogmus strafte dieses Klischee Lügen. Die ersten vier Partien des Wettkampfs endeten alle mit Remis, doch dann gelang Erdogmus mit einer Partie aus dem Strategielehrbuch der erste Sieg.
05.12.2025 – Der usbekische Großmeister Nodirbek Abdusattorov dominierte das Elite-Turnier der London Chess Classic von Beginn an. Er startete mit einem Remis in Runde 1, gewann anschließend jedoch sechs Partien in Folge und lag so nach sieben Runden mit 6,5 aus 7 in der Tabelle ganze zwei Punkte vor Alireza Firouzja. Gegen den spielte er in Runde 8 und sicherte sich in besserer Stellung mit einem Dauerschach den Turniersieg. | Bild: Ausschnitt aus dem Logo der XTX Markets London Chess Classic 2025
04.12.2025 – Hauptattraktion der XTX Markets London Chess Classic ist das Elite-Turnier, aber auch das Open war mit zahlreichen Großmeistern und Internationalen Meistern sehr stark besetzt. Nach neun Runden kamen drei Spieler auf 7 Punkte aus 9 Partien und teilten sich den ersten Platz: GM Praggnanandhaa aus Indien (Bild), der serbische GM Velimir Ilic und GM Ameet K Ghasi aus England. Da es in London keinen Tiebreak gab, teilten sich die drei auch das Preisgeld für die ersten drei Plätze und erhielten je 11.000 Pfund. | Foto: Yury Krylov / London Chess Classic
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