Bundesliga 11. Spieltag: Viernheim marschiert voran

von Stefan Liebig
11.01.2026 – Trotz des heftigen Winterwetters konnten alle Partien des vorgezogenen 11. Spieltages ausgetragen werden. Lediglich am Spielort Bremen fing man 1,5 Stunden später an. Insgesamt behielten die Favoriten durchgehend kühlen Kopf und gewannen ihre Kämpfe. Entsprechend verändert sich in der Tabelle relativ wenig. | Fotos: Alexandra Leib (Titelfoto v.l.n.r.: Jonas Bjerre, Shakhriyar Mamedyarov, Nikolaos Theodorou, Jan-Krzysztof Duda), Reinhard Ahrens, Jan Werner, Hans-Joachim Vitz

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Ergebnisse Spieltag 11:

Der SC Viernheim hatte am vierten Spieltag die sich ihm bietende Gelegenheit genutzt: Die OSG Baden-Baden hatte – mit nur sieben Spielern angetreten – einen wichtigen Punkt gegen den FC Bayern liegen lassen. Diesen einen Punkt Vorsprung, der aus dem Badener Punktverlust resultierte, wollen die Hessen natürlich verteidigen. Dies gelang ihnen an dem vorgezogenen 11. Spieltag souverän.

Im Kampf gegen den FC St. Pauli setzten sich die Viernheimer deutlich durch:

SC Viernheim 5 3 FC St. Pauli
2 GM 2731 POL Jan-Krzysztof Duda 1 : 0 Nikolaos Theodorou GRE 2648 GM 2
3 GM 2730 AZE Shakhriyar Mamedyarov ½ : ½ Jonas Bjerre DEN 2628 GM 3
7 GM 2703 NED Jorden Van Foreest ½ : ½ Jesper Sondergaard Thybo DEN 2581 GM 8
8 GM 2686 SRB Alexey Sarana ½ : ½ Mads Andersen DEN 2550 GM 9
11 GM 2625 EGY Dr. Bassem Amin ½ : ½ Igor Janik POL 2517 GM 11
12 GM 2600 GER Dennis Wagner 1 : 0 Benedict Krause GER 2417 IM 13
16 IM 2410 GER Dinara Wagner ½ : ½ Can Ertan TUR 2367 IM 14
17 FM 2388 KGZ Bayastan Sydykov ½ : ½ Jonah Krause GER 2321 FM 15

Ein starkes Debüt gab an Brett 8 der erst 14-jährige Bayastan Sydykov. Er ist schon stärkster Spieler Kirgistans und 14. der Welt in seinem Jahrgang. Hier seine aufregende Partie, die er in Absprache mit seinem Teamkapitän Remis gab. Eine anschließende Analyse ergab, dass sie tatsächlich auf ein Dauerschach hinausgelaufen wäre, obwohl der Bundesliganeuling gerne auf Sieg weitergespielt hätte:

Live-Kommentierung aus Viernheim: Ilja Zaragatski und Debütant Bayastan Sydykov analysieren die Partie – im Diagramm ist die Schlussstellung zu sehen.

SV Werder Bremen OSG Baden-Baden
1 GM 2625 ARM Haik M. Martirosyan ½ : ½ Maxime Vachier-Lagrave FRA 2734 GM 6
2 GM 2638 SRB Velimir Ivic 0 : 1 Nikita Vitiugov ENG 2663 GM 11
3 GM 2622 ENG Luke J McShane 0 : 1 Rustam Kasimdzhanov UZB 2664 GM 12
8 GM 2571 AUS Bobby Sky Cheng ½ : ½ Radoslaw Wojtaszek POL 2667 GM 13
9 GM 2563 UKR Zahar Efimenko ½ : ½ Etienne Bacrot FRA 2631 GM 14
13 IM 2456 GER Nikolas Wachinger 0 : 1 Alexei Shirov ESP 2609 GM 15
15 IM 2380 GER Jari Reuker 1 : 0 Alexander Donchenko GER 2665 GM 16
17 IM 2440 GER Collin Colbow 0 : 1 Bennet Hagner GER 2451 IM 17

Hier ging es erst um 15.30 Uhr los, während die anderen Begegnungen der Liga bereits eineinhalb Stunden spielten. Kirchweyhe hatte aber um Aufschub gebeten, da die Anreise sehr schwierig war. Die OSG schlug vor, zur selben Zeit zu beginnen. So wurde es dann auch gemacht. In einem kämpferischen Duell hatten die Baden-Badener am Ende erwartungsgemäß das bessere Ende auf ihrer Seite. Doch die Überraschung des Tages gelang einem Bremer: IM Jari Reuker schlug Alexander Donchenko. Auf Ähnliches hatte sicher auch Nikolas Wachinger gehofft, doch gegen die Legende Alexei Shirov zog er den Kürzeren:

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SV Deggendorf 3 5 Schachfreunde Deizisau
2 GM 2635 SRB Aleksandar Indjic 0 : 1 Matthias Blübaum GER 2679 GM 1
4 GM 2577 IND Diptayan Ghosh ½ : ½ Dmitrij Kollars GER 2630 GM 2
8 GM 2545 BUL Martin Petrov ½ : ½ Benjamin Gledura HUN 2654 GM 3
9 GM 2542 GER Egor Krivoborodov 0 : 1 Gata Kamsky FRA 2606 GM 5
10 GM 2453 SRB Boban Bogosavljevic 1 : 0 Rustem Dautov GER 2550 GM 10
11 GM 2424 SRB Aleksander Delchev ½ : ½ Alexander Graf GER 2503 GM 12
13 GM 2406 BIH Dalibor Stojanovic ½ : ½ Ruben Gideon Köllner GER 2515 IM 13
15 GM 2404 SRB Miroslav D Miljkovic 0 : 1 Michal Krasenkow POL 2475 GM 14

Der Knoten ist geplatzt beim deutschen Teilnehmer am nächsten Kandidatenturnier: Matthias Blübaum gewann seine erste Partie, nachdem er zuvor drei Remisen und eine Niederlage auf dem Konto hatte:

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SK Kirchweyhe SC Heimbach-Weis-Neuwied
1 GM 2655 CRO Ivan Saric ½ : ½ Leon Livaic CRO 2559 GM 1
2 GM 2616 SRB Alexandr Predke ½ : ½ Martin Krämer GER 2565 GM 3
3 GM 2598 CRO Ante Brkic ½ : ½ Jorge Joao Viterbo Ferreira POR 2505 GM 6
4 GM 2527 SRB Robert Markus ½ : ½ Grzegorz Nasuta POL 2479 GM 8
5 GM 2561 BIH Borki Predojevic ½ : ½ Lukas Winterberg GER 2425 IM 11
6 GM 2558 NED Erik Van den Doel 1 : 0 Sven Tica CRO 2405 IM 12
7 GM 2548 CRO Sasa Martinovic ½ : ½ Yevgeniy Roshka UKR 2506 IM 15
8 GM 2516 CRO Hrvoje Stevic ½ : ½ Tim Ronge GER 2284 FM 16

Trotz großer Probleme bei der Anreise konnten die Kirchweyher ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gegen den Abstiegskandidaten Heimbach-Weis-Neuwied dank eines Sieges von Erik von Doel mit 4,5:3,5 gewinnen. Alle anderen Partien endeten Remis. Während der Sieger sich oben festsetzt und auf Rang 4 in die nächste Runde geht, steht für die Verlierer morgen gegen Werder Bremen schon einiges auf dem Spiel: Man hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone.

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Sfr. Wolfhagen Hamburger SK
1 GM 2622 UKR Andreij Volokitin ½ : ½ Frederik Svane GER 2649 GM 1
2 GM 2628 ESP Maksim Chigaev 1 : 0 Rasmus Svane GER 2612 GM 3
6 GM 2601 UKR Yuri Kuzubov ½ : ½ Leon Luke Mendonca IND 2615 GM 4
7 GM 2611 UKR Volodymyr Onyshchuk 0 : 1 Luis Engel GER 2584 GM 6
8 GM 2561 ROU Alexander Motylev ½ : ½ Robert Kempinski POL 2535 GM 8
12 GM 2530 SUI Li Min Peng ½ : ½ Konstantin Peyrer AUT 2493 IM 12
13 GM 2514 UKR Volodymyr Vetoshko ½ : ½ Thies Heinemann GER 2406 GM 15
14 GM 2500 UKR Egor Bogdanov 1 : 0 Jakob Weihrauch GER 2247 FM 18

Aufsteiger Wolfhagen rangiert nach dem knappen Sieg über den HSK sogar einen Platz vor Kirchweyhe, als erster Verfolger der Topfavoriten aus Viernheim und Baden-Baden. Zwei Weißsiege an Brett 2 und 8 durch Maksim Chigaev und Egor Bogdanov reichten zum 4,5:3,5. Luis Engels Sieg genügte dem HSK nicht zum Ausgleich.

Luis Engel gewann gegen Volodymyr Onyshchuk – das änderte aber nichts am Sieg der Aufsteiger aus Wolfhagen. | Foto: Reinhard Ahrens

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SG Solingen 5 3 SF Berlin
3 GM 2576 NED Max Warmerdam ½ : ½ Wojciech Moranda POL 2541 GM 1
4 GM 2634 NED Erwin L'Ami ½ : ½ Jacek Tomczak POL 2535 GM 2
5 GM 2560 AUT Markus Ragger 1 : 0 Arturs Neiksans LAT 2584 GM 3
6 GM 2628 NED Loek Van Wely ½ : ½ Jan Klimkowski POL 2526 GM 5
8 GM 2562 NED Jan Smeets 0 : 1 Jonasz Baum POL 2449 IM 7
10 IM 2429 GER Alexander Krastev 1 : 0 Raphael Lagunow GER 2428 IM 10
11 GM 2481 GER Alexander Naumann ½ : ½ Ilja Schneider GER 2422 IM 11
12 GM 2520 GER Dr. Florian Handke 1 : 0 Magnus Ermitsch GER 2430 IM 12

Auch die Solinger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen den Berlinern keine Chance auf einen Lichtblick im harten Abstiegsstrudel. Richtungsweisend war beim 5:3-Sieg des ehemaligen mehrfachen Meisters aus NRW, dass Florian Handke gegen den Doppelsieger des Dezemberspieltags, Magnus Ermitsch (links auf dem Foto unten. Foto: Hans-Joachim Vitz). Markus Ragger und Alexander Krastev stellten den Mannschaftssieg sicher. Auf Berliner Seite konnte lediglich Jonasz Baum gewinnen.

Düsseldorfer SK USV TU Dresden
2 GM 2601 MDA Victor Bologan ½ : ½ Mateusz Bartel POL 2566 GM 2
3 GM 2568 GRE Antonios Pavlidis ½ : ½ Liviu-Dieter Nisipeanu ROU 2580 GM 5
4 GM 2563 NED Casper Schoppen ½ : ½ Jens-Uwe Maiwald GER 2412 GM 8
7 GM 2490 NED Twan Alexander Burg ½ : ½ Maximilian Neef GER 2462 IM 9
8 GM 2473 NED Arthur Pijpers 1 : 0 Uwe Bönsch GER 2463 GM 10
9 GM 2493 ENG Ravi Haria 1 : 0 Hans Möhn GER 2364 FM 15
12 GM 2477 FID Andrey Orlov ½ : ½ Ruben Lutz GER 2305 FM 17
15 GM 2412 GER Felix Levin 1 : 0 David Fruth GER 2201 18

Auch Meister Düsseldorf ließ sich nicht von einem Abstiegskandidaten ins Straucheln bringen. Ausgerechnet derjenige, der gerade noch rechtzeitig mit dem Taxi vom Flughafen ans Brett gebracht wurde, landete den ersten Sieg für die Rheinländer:

Arthur Pijpers schlug Uwe Bönsch. Das trug zum 5,5:2,5 für Düsseldorf gegen Dresden bei. | Foto: Jan Werner

Durch diesen schönen Sieg von Ravi Haria und die ganzen Punkte von Arthur Pijpers und Felix Levin holten die Düsseldorfer 3,5 Punkte an den letzten vier Brettern. Zusammen mit den vier Remisen an den vorderen Brettern machte das 5,5. Düsseldorf ist mit nun sechs Punkten in Anbetracht des großen Aderlasses gut in die Saison gestartet. Mit einer Titelverteidigung war ohnehin nicht zu rechnen. Für die Dresdener hingegen steht ein langer Abstiegskampf auf dem Programm. Doch noch schlechter sieht es für das einzige noch punktlose Team aus:

FC Bayern München MSA Zugzwang
1 GM 2705 SLO Vladimir Fedoseev ½ : ½ Pavel Eljanov UKR 2649 GM 1
2 GM 2639 AUT Kirill Alekseenko 1 : 0 Leonardo Costa GER 2540 GM 2
3 GM 2615 ESP Jaime Santos Latasa ½ : ½ Vitaly Kunin GER 2505 GM 4
4 GM 2612 IRI Pouya Idani 1 : 0 David Shengelia AUT 2480 GM 5
7 GM 2540 SLO Jan Subelj 0 : 1 Stefan Bromberger GER 2483 GM 6
8 GM 2536 AUT Valentin Dragnev ½ : ½ Valentin Baidetskyi AUT 2496 IM 7
9 GM 2544 ESP Alvar Alonso Rosell 1 : 0 Gudmundur Kjartansson ISL 2420 GM 9
13 IM 2392 SUI Oliver Kurmann 0 : 1 Gerald Hertneck GER 2428 GM 10

Schlusslicht MSA Zugzwang musste auf den Derbycharakter setzen, denn die Elozahlen sprachen klar für den FCB. Routinier Gerald Hertneck konnte zwar standesgemäß gegen Oliver Kurmann gewinnen und Stefan Bromberger steuerte noch einen Sieg gegen Jan Subelj bei, doch drei Niederlagen waren zuviel: Durch die FCB-Siege von Kirill Alekseenko, Pouya Idani und Alvar Alonso Rosell fehlte dem MSA ein halber Zähler zur Punkteteilung. Mit leerem Punktekonte geht der MSA in die nächste Runde. Da geht es gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Deggendorf schon um Alles oder Nichts. Die Bayern hingegen stehen mit nun sieben Punkten auf einem starken fünften Platz.

Partien:

Tabelle nach fünf Spieltagen:

Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Sp MP BP BW
1. SC Viernheim  +  6 5 6 5 10 29 127½
2. OSG Baden-Baden  +  4 5 6 5 9 25 104
3. Sfr. Wolfhagen  +  3 6 5 8 24½ 111½
4. SK Kirchweyhe  +  4 4 5 8 21½   94
5. FC Bayern München 4  +  4 4 5 7 21   99½
6. SG Solingen 4  +  4 5 5 6 21   92½
7. Düsseldorfer SK 4 4  +  5 6 20½   96½
8. SV Werder Bremen 4  +  4 5 6 20½   87
9. Schachfreunde Deizisau 2 5 4 4  +  5 5 6 20   88
10. FC St. Pauli 3 3  +  5 4 5 5 19½   89
11. Hamburger SK 2  +  4 5 5 3 18   91
12. SV Deggendorf 3  +  5 2 18   85
13. SC Heimbach-Weis-Neuwied 3  +  5 2 18   77
14. SF Berlin 2 3 4  +  5 1 15   62
15. USV TU Dresden 2 4 3  +  5 1 14   73
16. MSA Zugzwang  +  5 0 14½   62½

Link:

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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