Ergebnisse Spieltag 11:
Der SC Viernheim hatte am vierten Spieltag die sich ihm bietende Gelegenheit genutzt: Die OSG Baden-Baden hatte – mit nur sieben Spielern angetreten – einen wichtigen Punkt gegen den FC Bayern liegen lassen. Diesen einen Punkt Vorsprung, der aus dem Badener Punktverlust resultierte, wollen die Hessen natürlich verteidigen. Dies gelang ihnen an dem vorgezogenen 11. Spieltag souverän.
Im Kampf gegen den FC St. Pauli setzten sich die Viernheimer deutlich durch:
Ein starkes Debüt gab an Brett 8 der erst 14-jährige Bayastan Sydykov. Er ist schon stärkster Spieler Kirgistans und 14. der Welt in seinem Jahrgang. Hier seine aufregende Partie, die er in Absprache mit seinem Teamkapitän Remis gab. Eine anschließende Analyse ergab, dass sie tatsächlich auf ein Dauerschach hinausgelaufen wäre, obwohl der Bundesliganeuling gerne auf Sieg weitergespielt hätte:

Live-Kommentierung aus Viernheim: Ilja Zaragatski und Debütant Bayastan Sydykov analysieren die Partie – im Diagramm ist die Schlussstellung zu sehen.
Hier ging es erst um 15.30 Uhr los, während die anderen Begegnungen der Liga bereits eineinhalb Stunden spielten. Kirchweyhe hatte aber um Aufschub gebeten, da die Anreise sehr schwierig war. Die OSG schlug vor, zur selben Zeit zu beginnen. So wurde es dann auch gemacht. In einem kämpferischen Duell hatten die Baden-Badener am Ende erwartungsgemäß das bessere Ende auf ihrer Seite. Doch die Überraschung des Tages gelang einem Bremer: IM Jari Reuker schlug Alexander Donchenko. Auf Ähnliches hatte sicher auch Nikolas Wachinger gehofft, doch gegen die Legende Alexei Shirov zog er den Kürzeren:
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Der Knoten ist geplatzt beim deutschen Teilnehmer am nächsten Kandidatenturnier: Matthias Blübaum gewann seine erste Partie, nachdem er zuvor drei Remisen und eine Niederlage auf dem Konto hatte:
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Die Königsindische Verteidigung ist seit Jahrzehnten eine der dynamischsten und beliebtesten Antworten auf 1.d4. Spieler wie Garri Kasparow, Bobby Fischer oder Hikaru Nakamura haben sie auf höchstem Niveau eingesetzt – und sie begeistert bis heute, weil sie Schwarz nicht nur solides Spiel, sondern auch reiche Angriffs- und Gegenspielmöglichkeiten bietet. Der besondere Vorteil: Königsindisch ist ein universelles System, das sich gegen 1.d4, 1.c4 und 1.Sf3 gleichermaßen anwenden lässt. Großmeister Felix Blohberger, mehrfacher österreichischer Meister und erfahrener Sekundant, präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz. Sein Ansatz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
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Trotz großer Probleme bei der Anreise konnten die Kirchweyher ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gegen den Abstiegskandidaten Heimbach-Weis-Neuwied dank eines Sieges von Erik von Doel mit 4,5:3,5 gewinnen. Alle anderen Partien endeten Remis. Während der Sieger sich oben festsetzt und auf Rang 4 in die nächste Runde geht, steht für die Verlierer morgen gegen Werder Bremen schon einiges auf dem Spiel: Man hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone.
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Aufsteiger Wolfhagen rangiert nach dem knappen Sieg über den HSK sogar einen Platz vor Kirchweyhe, als erster Verfolger der Topfavoriten aus Viernheim und Baden-Baden. Zwei Weißsiege an Brett 2 und 8 durch Maksim Chigaev und Egor Bogdanov reichten zum 4,5:3,5. Luis Engels Sieg genügte dem HSK nicht zum Ausgleich.

Luis Engel gewann gegen Volodymyr Onyshchuk – das änderte aber nichts am Sieg der Aufsteiger aus Wolfhagen. | Foto: Reinhard Ahrens
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Auch die Solinger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen den Berlinern keine Chance auf einen Lichtblick im harten Abstiegsstrudel. Richtungsweisend war beim 5:3-Sieg des ehemaligen mehrfachen Meisters aus NRW, dass Florian Handke gegen den Doppelsieger des Dezemberspieltags, Magnus Ermitsch (links auf dem Foto unten. Foto: Hans-Joachim Vitz). Markus Ragger und Alexander Krastev stellten den Mannschaftssieg sicher. Auf Berliner Seite konnte lediglich Jonasz Baum gewinnen.

Auch Meister Düsseldorf ließ sich nicht von einem Abstiegskandidaten ins Straucheln bringen. Ausgerechnet derjenige, der gerade noch rechtzeitig mit dem Taxi vom Flughafen ans Brett gebracht wurde, landete den ersten Sieg für die Rheinländer:

Arthur Pijpers schlug Uwe Bönsch. Das trug zum 5,5:2,5 für Düsseldorf gegen Dresden bei. | Foto: Jan Werner
Durch diesen schönen Sieg von Ravi Haria und die ganzen Punkte von Arthur Pijpers und Felix Levin holten die Düsseldorfer 3,5 Punkte an den letzten vier Brettern. Zusammen mit den vier Remisen an den vorderen Brettern machte das 5,5. Düsseldorf ist mit nun sechs Punkten in Anbetracht des großen Aderlasses gut in die Saison gestartet. Mit einer Titelverteidigung war ohnehin nicht zu rechnen. Für die Dresdener hingegen steht ein langer Abstiegskampf auf dem Programm. Doch noch schlechter sieht es für das einzige noch punktlose Team aus:
Schlusslicht MSA Zugzwang musste auf den Derbycharakter setzen, denn die Elozahlen sprachen klar für den FCB. Routinier Gerald Hertneck konnte zwar standesgemäß gegen Oliver Kurmann gewinnen und Stefan Bromberger steuerte noch einen Sieg gegen Jan Subelj bei, doch drei Niederlagen waren zuviel: Durch die FCB-Siege von Kirill Alekseenko, Pouya Idani und Alvar Alonso Rosell fehlte dem MSA ein halber Zähler zur Punkteteilung. Mit leerem Punktekonte geht der MSA in die nächste Runde. Da geht es gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Deggendorf schon um Alles oder Nichts. Die Bayern hingegen stehen mit nun sieben Punkten auf einem starken fünften Platz.
Partien:
Tabelle nach fünf Spieltagen:
Link:
Schachbundesliga.de
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