Bundesliga 8. Spieltag: Baden-Baden rutscht gegen Deizisau aus

von Stefan Liebig
01.03.2026 – Tabellenführer Viernheim zieht nach dem zweiten Unentschieden von Baden-Baden auf zwei Punkte Vorsprung davon. Dahinter lauert der starke Aufsteiger aus Wolfhagen. Die Abstiegskandidaten, im Februar noch relativ erfolgreich, taten sich schwer an diesem Wochenende und nun klafft bereits eine große Lücke zu den rettenden Plätzen. | Fotos: Reinhard Ahrens, Angelika Valkova, Sandra Schmidt (Titelfoto: WM-Kandidat Matthias Blübaum bei seinem heutigen Kurzeinsatz)

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Viernheim baut Führung aus

Die drei Topteams der Schachbundesliga holte jeweils zwei Siege an diesem Doppelspieltag. Viernheim, Baden-Baden und Wolfhagen setzen sich damit weiter von den Verfolgern ab.

SC Viernheim SK Kirchweyhe
2 GM 2739 POL Jan-Krzysztof Duda ½ : ½ Ivan Saric CRO 2661 GM 1
3 GM 2713 AZE Shakhriyar Mamedyarov 1 : 0 Alexandr Predke SRB 2617 GM 2
8 GM 2683 SRB Alexey Sarana ½ : ½ Robert Markus SRB 2525 GM 4
10 GM 2604 UKR Anton Korobov ½ : ½ Borki Predojevic BIH 2563 GM 5
11 GM 2622 EGY Dr. Bassem Amin ½ : ½ Erik Van den Doel NED 2557 GM 6
12 GM 2601 GER Dennis Wagner ½ : ½ Sasa Martinovic CRO 2547 GM 7
13 GM 2612 URU Georg Meier ½ : ½ Hrvoje Stevic CRO 2516 GM 8
16 IM 2414 GER Dinara Wagner ½ : ½ Bojan Maksimovic SRB 2533 GM 9

Tabellenführer Viernheim musste trat, wie schon die gesamte Saison, ohne Spitzenbrett Nodirbek Abdusattorov an. Der kämpft genau wie Aravindh Chithambaram (Brett 4), Parham Maghsoodloo (Brett 5) und Jorden van Foreest (Brett 7) in Prag um den Turniersieg. Dennoch gewannen die Hessen ohne Niederlage gegen den SK Kirchweyhe. Wenn man keine Partie verliert, reicht ein Sieg für den Mannschaftskampf. Diesen wichtigen Punkt eroberte Shakhriyar Mamedyarov gegen Alexandr Predke.

Die beiden Viernheimer Topspieler: Jan-Krzysztof Duda und Shakhriyar Mamedyarov. | Foto: Angelika Valkova

OSG Baden-Baden 4 4 Schachfreunde Deizisau
6 GM 2720 FRA Maxime Vachier-Lagrave ½ : ½ Matthias Blübaum GER 2698 GM 1
9 GM 2738 HUN Richard Rapport 0 : 1 Dmitrij Kollars GER 2624 GM 2
11 GM 2667 ENG Nikita Vitiugov ½ : ½ Tamas Banusz HUN 2595 GM 6
12 GM 2668 UZB Rustam Kasimdzhanov 1 : 0 Rustem Dautov GER 2539 GM 10
13 GM 2666 POL Radoslaw Wojtaszek ½ : ½ Alexander Graf GER 2497 GM 12
14 GM 2631 FRA Etienne Bacrot ½ : ½ Ruben Gideon Köllner GER 2514 IM 13
15 GM 2616 ESP Alexei Shirov ½ : ½ Michal Krasenkow POL 2478 GM 14
16 GM 2643 GER Alexander Donchenko ½ : ½ Zdenko Kozul CRO 2494 GM 15

Die Fans hätten sich von den beiden sicher mehr gewünscht als eine Theorievariante. Matthias Blübaum ist aber vielleicht mit den Gedanken bereits mehr beim Kandidatenturnier als bei einer Bundesligapartie gegen Maxime Vachier-Lagrave. | Foto: Sandra Schmidt

Wie bereits am Samstag fehlte Vincent Keymer den Badenern natürlich auch am Sonntag wegen seines Prag-Einsatzes. Mit Maxime Vachier-Lagrave und Richard Rapport hatten die OSGer aber zwei 2700er-Schwergewichte aufgeboten. Ersterer traf gegen den Deizisauer Schwesterverein auf den WM-Kandidaten Matthias Blübaum. Besonders kämpferisch waren die beiden offenbar nicht eingestellt. Denn sie einigten sich nach 25 Theoriezügen des Gründfeldinders auf Remis:

5.Bd2 against the grünfeld offers a solid and exciting repertoire. White delays the immediate e4 and simplifies the resulting variations.
The Grünfeld Defence is not only Black's sharpest response to 1.d4, but also an opening with rich and deep theory. Nowadays, many players follow Magnus Carlsen's approach and treat the opening in a simple way. Anti- grünfeld lines with Bd2 were known as the Smyslov Variation for 50 years. But he avoided direct e2-e4 lines, which are very popular today. The central struggle is very different after Black chooses his plan. In general, Black has three responses:
a. Capture on c3 and after c5 or e5 White gets a passed central pawn.
b. Allow White to create a strong centre after Bg7, then try to attack it with pieces or pawn redirection f7-f5.
c. Direct attack on the d4-pawn with Nd5-b6, which is a less logical solution.
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Im weiteren Verlauf entwickelte sich dennoch ein intensiver Mannschaftskampf. Dmitrij Kollars gelang ein wichtiger Sieg gegen den favorisierten Richard Rapport, wodurch Baden-Baden zwischenzeitlich in Führung ging. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Rustam Kasimdzhanov stellte den Gleichstand wieder her. In der letzten laufenden Partie verpasste Etienne Bacrot jedoch in vielversprechender Stellung die große Chance, den Mannschaftssieg zu sichern, sodass die Begegnung letztlich zur Freude der Deizisauer und nicht zuletzt der Viernheimer mit 4:4 endete.

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Sfr. Wolfhagen SV Werder Bremen
1 GM 2627 UKR Andreij Volokitin ½ : ½ Szymon Gumularz POL 2593 GM 5
2 GM 2637 ESP Maksim Chigaev 1 : 0 Alexander Areshchenko UKR 2602 GM 7
3 GM 2631 UKR Ruslan Ponomariov 1 : 0 Bobby Sky Cheng AUS 2566 GM 8
4 GM 2616 UKR Yuriy Kryvoruchko ½ : ½ Zahar Efimenko UKR 2562 GM 9
6 GM 2606 UKR Yuri Kuzubov 1 : 0 Nikolas Wachinger GER 2452 IM 13
7 GM 2600 UKR Volodymyr Onyshchuk 1 : 0 Spartak Grigorian GER 2413 IM 14
13 GM 2516 UKR Volodymyr Vetoshko ½ : ½ Jari Reuker GER 2404 IM 15
15 IM 2497 ISR Eytan Rozen 1 : 0 Collin Colbow GER 2441 IM 17

Einen unerwartet deutlichen Ausgang nahm der Wettkampf zwischen der SV Werder Bremen und den Schachfreunde Wolfhagen. Obwohl Wolfhagen favorisiert war, überraschte vor allem die Höhe des Ergebnisses. Mit einem klaren 6,5:1,5-Erfolg unterstrichen die Nordhessen ihre Ambitionen und verkürzten gleichzeitig den Rückstand auf Baden-Baden deutlich. Den Schlusspunkt setzte Yuri Kuzubov, der den fünften Sieg für seine Mannschaft beisteuerte. Die Nordhessen sind nun auf zwei Punkte an die Baden-Badener herangerückt. Bei der Endrunde in Berlin treffen alle drei Spitzenteams noch aufeinander. Für Spannung ist also weiterhin gesorgt.

SF Berlin 3 5 FC Bayern München
1 GM 2542 POL Wojciech Moranda 0 : 1 Vladimir Fedoseev SLO 2708 GM 1
2 GM 2537 POL Jacek Tomczak ½ : ½ Kirill Alekseenko AUT 2652 GM 2
4 GM 2529 GER Maxim Vavulin ½ : ½ Jaime Santos Latasa ESP 2618 GM 3
6 IM 2479 AUT Lukas Dotzer ½ : ½ Pouya Idani IRI 2615 GM 4
7 IM 2449 POL Jonasz Baum 0 : 1 Nijat Abasov AZE 2583 GM 6
8 IM 2421 GER Marius Fromm ½ : ½ Jan Subelj SLO 2539 GM 7
9 IM 2431 GER Emil Schmidek ½ : ½ Alvar Alonso Rosell ESP 2552 GM 9
11 IM 2424 GER Ilja Schneider ½ : ½ Joseph Girel FRA 2486 GM 11

Der Tabellenvierte FC Bayern München konnte sich gegen den Abstiegsrivalen aus der Hauptstadt durchsetzen und damit seinen Tabellenplatz zementieren. Entscheidenden Anteil am Erfolg hatten Nijat Abasov und Vladimir Fedoseev, die ihre Partien gewinnen konnten. Durch diesen Sieg haben die Münchner drei Punkte Abstand auf den neuen Tabellenfünften St. Pauli.

Für die weiterhin abstiegsbedrohten Berliner hingegen wird die Lage zunehmend kritisch. Zwar stehen noch direkte Duelle gegen Konkurrenten aus, doch der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist bereits beträchtlich angewachsen.

SG Solingen 2 6 FC St. Pauli
4 GM 2598 NED Erwin L'Ami ½ : ½ Marc Andria Maurizzi FRA 2614 GM 4
6 GM 2629 NED Loek Van Wely 0 : 1 Elham Amar NOR 2581 GM 5
8 GM 2562 NED Jan Smeets ½ : ½ David W L Howell ENG 2668 GM 6
10 IM 2430 GER Alexander Krastev 0 : 1 Bartosz Socko POL 2581 GM 7
11 GM 2483 GER Alexander Naumann ½ : ½ Mads Andersen DEN 2562 GM 9
13 IM 2426 AUT Georg Halvax 0 : 1 Igor Janik POL 2503 GM 11
14 IM 2397 GER Jörg Wegerle 0 : 1 Aljoscha Feuerstack GER 2455 IM 12
16 IM 2360 GER Markus Schäfer ½ : ½ Benedict Krause GER 2416 IM 13

Brett 1 bei St. Pauli: Marc´Andria Maurizzi. | Foto: Anna-Blume Giede

Mit dem Sprung auf Rang 5 an diesem Wochenende hatten beim Carlsen-Klub, der in dieser Saison aber noch nicht mit dem weltbesten Spieler antrat, wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet. Nachdem knappen Sieg am Samstag gegen Düsseldorf wurde es eine klare Angelegenheit zwischen dem FC St. Pauli und der SG Solingen. Die Hamburger setzten sich deutlich mit 6:2 durch und konnten damit ihren Kontrahenten in der Tabelle sogar hinter sich lassen. Bereits früh brachte Aljoscha Feuerstack seine Mannschaft in Führung. Weitere Siege, unter anderem durch Bartosz Socko, sorgten schließlich für einen ungefährdeten Gesamterfolg.

USV TU Dresden SV Deggendorf
2 GM 2561 POL Mateusz Bartel 0 : 1 Arjun Erigaisi IND 2745 GM 1
3 GM 2532 GER Roven Vogel 1 : 0 Aleksandar Indjic SRB 2622 GM 2
4 GM 2541 SVK Jergus Pechac 0 : 1 Venkataraman Karthik IND 2591 GM 7
5 GM 2581 ROU Liviu-Dieter Nisipeanu ½ : ½ Martin Petrov BUL 2543 GM 8
6 GM 2562 SVK Peter Michalik ½ : ½ Egor Krivoborodov GER 2537 GM 9
7 GM 2462 SVK Juraj Druska 0 : 1 Boban Bogosavljevic SRB 2465 GM 10
10 GM 2454 GER Uwe Bönsch 0 : 1 Aleksander Delchev SRB 2426 GM 11
11 GM 2408 GER Raj Tischbierek ½ : ½ Nikola Sedlak SRB 2332 GM 12

Wichtig für den Mannschaftssieg der Deggendorfer und interessant aus eröffnungstheoretischer Sicht war der Sieg von Karthik Venkataraman gegen Jergus Pechac. Der Slowake wählte eine oft gespielte, aber schlechte Variante in der Französischen Verteidigung und verlor gegen den offenbar gut vorbereiteten Inder deutlich:

Für die Deggendorfer, die als Viertletzte in diesen Doppelspieltag gestartet waren, war der Doppelsieg ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Sie konnten sich von den weitestgehend erfolglosen Teams dahinter dadurch deutlich distanzieren und sind einer der großen Sieger des Wochenendes. Arjun Erigaisi konnte am Topbrett zwei Siege zum erfolgreichen Deggendorfer Wochenende beisteuern. Für die unterlegenen Dresdener wird es nun sehr schwierig, sich wieder an die rettenden Plätze heranzukämpfen.

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SC Heimbach-Weis-Neuwied 4 4 MSA Zugzwang
1 GM 2571 CRO Leon Livaic 0 : 1 Pavel Eljanov UKR 2659 GM 1
3 GM 2572 GER Martin Krämer ½ : ½ Leonardo Costa GER 2533 GM 2
5 GM 2536 POL Jakub Kosakowski ½ : ½ Dominik Horvath AUT 2547 GM 3
7 GM 2496 CZE Stepan Zilka 1 : 0 David Shengelia AUT 2497 GM 5
8 GM 2486 POL Grzegorz Nasuta 1 : 0 Stefan Bromberger GER 2483 GM 6
9 GM 2504 CZE Jan Krejci 0 : 1 Gudmundur Kjartansson ISL 2416 GM 9
11 IM 2421 GER Lukas Winterberg 0 : 1 Gerald Hertneck GER 2432 GM 10
15 IM 2510 UKR Yevgeniy Roshka 1 : 0 Arthur Kruckenhauser AUT 2360 FM 12

Der SC Heimbach-Weis-Neuwied ging nach dem bemerkenswerten 4:4-Unentschieden am Vortag gegen Deizisau mit einem komfortablen Vorsprung von vier Punkten auf die Abstiegsränge in die Begegnung gegen den Drittletzten aus München. Auch diese Partie endete ohne Sieger, wobei das erneute Remis vor allem für den besser platzierten SC ein wertvoller Teilerfolg sein dürfte. Die Münchener hingegen bleiben weiter unter Druck, da sie den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze noch nicht verkürzen konnten. Dass am Ende lediglich zwei Partien entschieden wurden und sechs Begegnungen remis endeten, unterstreicht den enormen Kampfgeist und die hohe Bedeutung dieses direkten Duells im Abstiegskampf. Für München konnte insbesondere Routinier Gerald Hertneck mit seiner Erfahrung einen wichtigen Punkt beisteuern und damit verhindern, dass sein Team leer ausgeht. Außerdem gewannen seine Teamkollegen Pavel Eljanov und Gudmundur Kjartansson. Stepan Zilka, Grzegorz Nasuta und Yevgenij Roshka holten die Punkte für Heimbach-Weis-Neuwied.

Gerald Hertneck gewann gegen Lukas Winterberg. | Foto: Sandra Schmidt

Düsseldorfer SK Hamburger SK
1 GM 2650 FID Volodar Murzin ½ : ½ Frederik Svane GER 2645 GM 1
2 GM 2600 MDA Victor Bologan 0 : 1 Rasmus Svane GER 2609 GM 3
3 GM 2565 GRE Antonios Pavlidis ½ : ½ Luis Engel GER 2591 GM 6
4 GM 2576 NED Casper Schoppen 1 : 0 Robert Kempinski POL 2539 GM 8
5 GM 2538 FID Mikhail Kobalia ½ : ½ Gabor Papp HUN 2494 GM 10
7 GM 2479 NED Twan Alexander Burg 1 : 0 Julian Kramer GER 2486 GM 11
8 GM 2468 NED Arthur Pijpers 0 : 1 Konstantin Peyrer AUT 2507 IM 12
10 GM 2478 NED Robin Swinkels 1 : 0 Thies Heinemann GER 2403 GM 15

Auch der Düsseldorfer SK konnte einen wichtigen Erfolg verbuchen. Mit einem knappen Sieg gelang es dem Team, den Abstand zur Gefahrenzone zu vergrößern und sich eine deutlich bessere Ausgangslage für die verbleibenden Runden zu verschaffen. Den entscheidenden Punkt erzielte Caspar Schoppen, der sich in einer abwechslungsreichen Partie schließlich durchsetzen konnte. Dank dieses Erfolges befindet sich Düsseldorf nun in einer komfortableren Position und darf berechtigte Hoffnungen hegen, nicht mehr in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Rasmus Svane gewann mit Schwarz gegen Victor Bologan. Doch am Ende hatten die Düsseldorfer die Oberhand. | Foto: Reinhard Ahrens

Partien:

Tabelle nach zehn gespielten Runden:

Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Sp MP BP BW
1. SC Viernheim  +  5 5 6 6 6 10 20 55½ 242½
2. OSG Baden-Baden  +  4 5 4 6 7 10 18 51½ 222
3. Sfr. Wolfhagen  +  5 4 3 5 6 10 17 49½ 225½
4. FC Bayern München 4  +  4 4 6 4 5 6 10 14 45½ 209½
5. FC St. Pauli 3 3 3  +  6 5 3 4 10 11 40½ 183
6. SG Solingen 4 4 2  +  4 4 5 10 10 41 183½
7. SV Werder Bremen 3 4  +  4 10 10 36½ 155½
8. SV Deggendorf  +  5 3 4 10 9 40½ 191½
9. SK Kirchweyhe 4 3  +  4 4 10 9 39 164½
10. SC Heimbach-Weis-Neuwied 3  +  4 4 3 10 8 39 174½
11. Schachfreunde Deizisau 2 4 5 2 4 5 4 4  +  10 8 37 163½
12. Hamburger SK 2 2 4  +  4 5 10 8 36½ 172
13. Düsseldorfer SK 3 4 4  +  3 10 8 36 167½
14. MSA Zugzwang 5 4 4  +  10 4 34½ 162½
15. SF Berlin 1 2 3 3 4 5  +  10 3 31 126
16. USV TU Dresden 2 2 4 5 3  +  10 3 26½ 136½

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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