Viernheim weiter souverän
Große Freude in Viernheim: Das eigene Spiel gegen den FC Bayern München wurde dank der Siege von Parham Maghsoodloo, Dennis Wagner und Igor Kovalenko ohne Niederlage klar gewonnen. Gleichzeitig patzten beide Verfolger und verloren jeweils einen Punkt – sowohl die OSG Baden-Baden als auch die Schachfreunde Wolfhagen spielten nur 4:4. Die Viernheim – immer noch verlustpunktfrei – haben nun bereits drei Punkte Vorsprung auf Baden-Baden und noch einen mehr auf Wolfhagen. Beim Saisonfinale in Berlin muss Viernheim aber noch gegen beide Teams antreten. Doch zuvor geht es am Sonntag noch gegen den SV Deggendorf.

Bundesligaurgestein Klaus Bischoff versuchte es mit einem Wolga-Gambit gegen Dennis Wagner. Doch der deutlich jüngere Großmeister kam auch mit dieser etwas aus der Mode geratenen Eröffnung gut zurecht. | Foto: Angelika Valkova

Felix Blohberger und Amin Bassem trennten sich Remis. | Foto: Angelika Valkova
GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
Die Königsindische Verteidigung ist seit Jahrzehnten eine der dynamischsten und beliebtesten Antworten auf 1.d4. Spieler wie Garri Kasparow, Bobby Fischer oder Hikaru Nakamura haben sie auf höchstem Niveau eingesetzt – und sie begeistert bis heute, weil sie Schwarz nicht nur solides Spiel, sondern auch reiche Angriffs- und Gegenspielmöglichkeiten bietet. Der besondere Vorteil: Königsindisch ist ein universelles System, das sich gegen 1.d4, 1.c4 und 1.Sf3 gleichermaßen anwenden lässt. Großmeister Felix Blohberger, mehrfacher österreichischer Meister und erfahrener Sekundant, präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz. Sein Ansatz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
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Zum dritten Mal in dieser Saison musste sich der einstige Serienmeister OSG Baden-Baden mit einem 4:4 zufriedengeben. Gegen den amtierenden Meister aus Düsseldorf waren die Südwestdeutschen der klare Favorit. Doch schnell gingen die Düsseldorfer durch einen erstaunlichen Sieg in Führung:
Da auf Seiten der Favoriten nur Nihal Sarin gewinnen konnte und an Brett 3 Caspar Schoppen eine bereits verloren geglaubte Partie Remis halten konnte, eroberten die Rheinländer einen Mannschaftspunkt, der der OSG noch schmerzlich fehlen könnte beim Saisonfinale.

Zwar wird es für die Düsseldorfer nichts mit der Titelverteidigung, doch Mannschaftsführer Jan Werner (r.) kann sich über einen für den Klassenerhalt sehr wichtigen und wohl kaum erwarteten Punkt gegen die OSG Baden-Baden freuen. | Foto: Jan Werner

Rechts: der Tabellenführer gegen den FC Bayern München, links: die Sfr. Wolfhagen gegen den SV Deggendorf. | Foto: Angelika Valkova
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Bis vor Kurzem steckte der SV Deggendorf noch mitten im Abstiegskampf. Doch zwei Siege bei der letzten Doppelrunde verschafften den Bayern viel Luft und nach dem heutigen Punktgewinn gegen Wolfhagen sind es nach wie vor fünf Punkte bis zum MSA Zugzwang. Wolfhagen aber verpasste es, mit dem OSG Baden-Baden gleichzuziehen. Noch Schlimmeres verhinderte aus Sicht der Nordhessen Volodymiy Onyshchuk, der mit seinem späten Sieg zumindest noch einen Mannschaftspunkt sicherte. Auf Bayern München wuchs der Vorsprung dadurch allerdings um einen Punkt. Der nächste Verfolger ist weiterhin der FC St. Pauli:
Sehen Sie, welche Eröffnungen Carlsen wählt, um seinen Gegner im Mittelspiel strategisch zu überspielen oder ein vorteilhaftes Endspiel zu erhalten.
Der FC St. Pauli trat wieder ohne Magnus Carlsen an und gewann auch wieder. Der 5. Platz in der Tabelle ist der Beleg für eine starke Saison auch ohne den norwegischen Spitzenspieler. Jonas Bjerre und Aljoscha Feuerstack sicherten den Hamburgern den knappen Erfolg gegen die starken Gegner aus Kirchweyhe, für die nur Erik van der Doel gewinnen konnte. Die Niedersachsen sind damit vier Spieltage vor Schluss nur vier Punkte von der Abstiegszone entfernt.

Jonas Bjerre gewann gegen Ivan Saric (r.). | Foto: Anna-Blume Giede
Auf dem Platz hinter dem FC St. Pauli steht der mehrfache Deutsche Meister SG Solingen. In einem hart umkämpften Match mit dem SC Heimbach-Weis-Neuwied gab es insgesamt fünf entschiedene Partien. Da diese mit 3:2 für die Solinger endeten, stand unterm Strich ein knapper Sieg für die Klingenstädter. Solingen ist somit Sechster, während der SC nur noch drei Punkte vor dem MSA Zugzwang liegt und noch gegen Meister Düsseldorf und die drei topplatzierten Teams antreten muss. Es könnte also noch eng werden ...
Acht Bretter – acht Remis. Das Nordderby ging 4:4 aus. Luis Engel und Nico Zwirs hatten sehr vielversprechende Partien, konnten aber den Sack nicht zumachen. So gab es keinen Sieger beim Spiel HSK gegen SVW.

Für Luis Engel wäre mehr drin gewesen. | Foto: Reinhard Ahrens
Ohne Matthias Blübaum, der in der finalen Phase seiner Vorbereitung auf das Kandidatenturnier steckt, gelang den Schachfreunden Deizisau ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dank des knappen Sieges gegen den Tabellenletzten springen die Süddeutschen auf Rang 9 in der Tabellen und haben jetzt fünf Punkte mehr als der MSA Zugzwang auf Rang 14, dem ersten der drei Abstiegsplätze. Die Dresdener hingegen haben nun ebensoviele Punkte Rückstand auf den rettenden Platz 13. Dardha stand schnell auf Gewinn, musste die Partie aber nach ein paar schwachen Zügen ein zweites Mal gewinnen, was ihm auch gelang. Zusammen mit Zdenko Kozul sorgte er trotz der überraschenden Niederlage von Ruben Gideon Köhler gegen Hans Möhn für die beiden wichtigen Mannschaftspunkte aus Deizisauer Sicht.
Obwohl als Außenseiter in die Partie gestartet, gelang es den Schachfreunden Berlin gegen den MSA Zugzwang, durch Maxim Vavulin und Emil Schmidek zweimal in Führung zu gehen. Doch Vitaly Kunin und Leonardo Costa glichen jeweils aus.
GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
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