Bundesliga-Stars kämpfen für die Schachgruppe am GUB

18.04.2005 – Beim Bundesligafinale bekundeten die anwesenden Bundesligaspieler aus Hamburg, Preetz und von den Berliner Vereinen Kreuzberg und Neukölln ihre Solidarität für die Schachgruppe am Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek. Diese älteste noch bestehende Schulschachgruppe, gleichzeitig die größte in Deutschland, ist durch die geplante Schließung ihrer Schule in ihrer Existenz bedroht. Zur Unterstützung fanden die Bundesligakämpfe diesmal in der Aula des Gymnasiums Uhlenhorst Barmbek statt und die Bundesligaspieler spielten in den T-Shirts der Schachgruppe. Bericht von Pascal Simon...

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Bundesliga-Stars kämpfen für Schachgruppe am GUB
Von Pascal Simon



Als am letzten Wochenende die Schlussrunden der Schachbundesliga gespielt wurden, fand neben dem Kampf um den Titel auch ein Kampf um die älteste Schulschachgemeinschaft Deutschlands statt. Dort geht es weniger um Punkte, sondern vielmehr um die Existenz der Keimzelle des deutschen Jugendschachs. Denn nach den Plänen der Schulbehörde Hamburgs soll das Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek geschlossen werden. Betroffen wäre davon leider auch die größte Schulschachgruppe Deutschlands mit 100 MItgliedern, was etwa einem Fünftel der Gesamtschülerschaft entspricht.

Seit der Bekanntgabe des Vorhabens der Schulbehörde kämpft die Schulschachgruppe mit vielen druckvollen und gelungenen Aktionen gegen dieses Vorhaben. Beim größten Schachturnier der Welt, "Rechtes gegen Linkes Alsterufer", überreichte man sogar Uwe Seeler ein Solidaritäts-T-Shirt.


Und so nutzte die SGHHUB auch diesmal die prominente Plattform der Schachbundesliga, um auf ihre Existenzbedrohung aufmerksam zu machen.


Andy Fischer mit GUB-T-Shirt

Der Bundesligawettkampf des Hamburger Schachklubs, der mit seinem Reisepartner Preetz gegen die Berliner Vereine Neukölln und Kreuzberg spielet, fand dieses Mal aus Solidarität mit der Schachgruppe am GUB in der altehrwürdigen Aula des Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek statt, die früher einmal das reguläre Spiellokal des Hamburger SK für die Bundesligaheimkämpfe war.

So gab es neben den Schachspielern auch einen Infostand mit Presseartikel und einem Überblick über Geschichte der Schulschachgruppe. Zusätzlich übergaben Mitglieder der Schach-AG Protest-T-Shirts an alle HSK-Spieler und an den Gründer der Schachgruppe Christian Zickelbein. Darüber hinaus wurden noch T-Shirts von allen anwesenden Bundesliga-Spielern signiert.


Christian Zickelbein


Christian Zickelbein mit Presse


GM Jan Gustafsson, zur Zeit Nummer Zwei in Deutschland


Gustafsson - Nisipeanu
 


Gustafssons Unterschrift


Dirk Sebastian

Alle Beteiligten hoffen natürlich weiter, dass durch sie mit Hilfe solcher Solidaritäts-Aktionen die Schließung des Gymnasiums verhindert oder wenigstens der Erhalt der Schach-AG gesichert werden.


Livio-Dieter Nisipeanu


Oliver Reeh in Aktion


Rainer Polzin


Raj Tischbierek






Zuschauer beim Blitzen

 

 



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