Bundesliga-Wechselbörse

27.06.2011 – Die kommende Bundesliga-Saison wirft ihre Schatten voraus. Als wichtige Innovation wird die nächste Saison mit mit einer zentralen Auftaktrunde (14.-16. Oktober) gestartet. Alle Mannschaften spielen ihre ersten drei Wettkämpfe gemeinsam in der RWE-Halle in Mülheim, wobei eine der Runden die "Einzelrunde" gegen den Reisepartner sein wird. Die Bundesliga erhofft sich dadurch eine erhöhte Aufmerksamkeit in den Medien und rechnet auch mit vielen Zuschauern vor Ort. Auch die Wechselbörse in den verschiedenen Ligen ist in Aktion. Als prominenten Neuzugang hat der Meister OSG Baden-Baden Rustam Kasimdzhanov verpflichtet. Der in Deutschland lebende Usbeke nimmt den Platz von Georg Meier ein, der ein Studium in den USA aufnimmt. Die Schachfreunde Friedberg freuen sich über die Verpflichtung von Nationalspielerin Melanie Ohme . Der Aufsteiger in die 1. Frauenbundesliga erhofft sich mit seinem Verstärkungen einen Platz im oberen Tabellenbereich. Die 21-Jährige machte beim Simultan schon einmal Werbung für ihren neuen Verein. (Foto: Martin Herwig-Päutz"). Einen sehr prominenten Neuzugang meldet auch der Godesberger SK. Der Aufsteiger in die 2 Bundesliga West spielt nächste Saison mit Robert Hübner am 1. Brett.OSG Baden-Baden... SF Friedberg...  Godesberger SK... Weitere Transfers (Schachbundesliga.de)...Pressemitteilung OSG Baden-Baden...

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FIDE-Weltmeister 2004 Rustam Kasimdzhanov verstärkt die OSG Baden-Baden

Die OSG Baden-Baden meldet einen namhaften Neuzugang. Rustam Kasimdzhanov verstärkt den Deutschen Meister ab der Saison 2011/12. Der 31-jährige Usbeke nimmt den Platz von Georg Meier ein, der in der nächsten Saison in den USA studiert.
 


Der Deutsche Nationalspieler bleibt zwar dem Verein treu, wird aber naturgemäß in der kommenden Saison nicht zum Einsatz kommen. Kasimdzhanov ist eine hervorragende Ergänzung zum bisherigen Kader. Er gehört seit einigen Jahren zu Viswanathan Anands Sekundantenteam und trug maßgeblich dazu bei, dass „Vishy“ 2008 in Bonn den Weltmeistertitel errang und ihn 2010 in Sofia verteidigte. Allerdings unterhält Kasimdzhanov nicht nur zu „Vishy“, sondern auch zum Rest des Teams hervorragende Beziehungen.

Dass er nicht nur ein starker Sekundant ist, zeigte Kasimdzhanov bei der FIDE-Weltmeisterschaft 2004 in Tripolis. Dort bezwang er im Finale Michal Adams, einen weiteren Spieler der OSG Baden-Baden, und wurde FIDE-Weltmeister, der größte Erfolg in seiner Karriere. Aktuell liegt der Usbeke mit einer Elo-Zahl von 2685 auf Platz 51 der Weltrangliste. Kasimdzhanov lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren in Deutschland und spricht fließend Deutsch. Die OSG Baden-Baden freut sich auf einen starken und sympathischen Neuzugang. (Sven Noppes, Foto: Christian Bossert)

 

 

 

 


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