Bundesliga: Zentralveranstaltung in Berlin

von ChessBase
03.02.2021 – Die Mitgliedsvereine des Schachbundesliga e.V. haben sich darauf verständigt, die restlichen Wettkämpfe der Saison 2019-21 in einer Zentralveranstaltung auszutragen. Diese soll im Sommer 2021 in Berlin stattfinden.

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Pressemitteilung


Die Mitgliedsvereine des Schachbundesliga e.V. haben beschlossen, die restlichen sieben Runden der Saison 2019/21 im Rahmen einer Zentralveranstaltung in Berlin im Sommer 2021 auszutragen. An dieser Veranstaltung nehmen alle 15 Erstligavereine teil, um den Deutschen Mannschaftsmeister 2021, die Teilnehmer am Europapokal sowie die Absteiger in die 2. Bundesliga zu ermitteln. 
 
Die zunächst für das Frühjahr 2021 angesetzten Spieltermine können aufgrund der weiterhin angespannten Pandemiesituation nicht wie vorgesehen stattfinden. 
 
Der genaue Termin der Zentralveranstaltung sowie weitere Einzelheiten zur Durchführung werden nach Festlegung umgehend bekannt gegeben. Angestrebt wird die zeitgleiche Austragung der verbleibenden Runden der laufenden Saison der Frauen-Bundesliga am selben Ort.

Ausrichter sind die Schachfreunde Berlin 1903 e.V., unter deren Federführung bereits in den vergangenen Jahren hochattraktive Veranstaltungen beider Bundesligen stattgefunden haben.

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flachspieler flachspieler 07.02.2021 09:38
Ich bin gebeten worden, selbst einen Plan B zu unterbreiten. Vielleicht funktioniert das, was es schon lange vor Corona im US-amerikanischen Schach gab: Mannschaftskämpfe, wo jedes Team an seinem Ort bleibt, in einem Raum versammelt, mit neutralem Schiedsrichter im Raum. Verbindung zur gegnerischen Mannschaft über Internet. Aufgabe der Schiri ist in erster Linie, gegenseitige Hilfe und E-Doping zu unterbinden.

Ingo Althöfer.
flachspieler flachspieler 05.02.2021 12:32
Ich habe so meine Bedenken.

Frage 1: Welches Hotel soll es dennn sein?
Novotel wäre in meinen Augen zu klein.

Frage 2: Gibt es einen Plan B; falls die Corona-
Situation im Spätsommer schlecht ist?

Ingo Althöfer.
WernerBerger WernerBerger 04.02.2021 09:34
Beim von SF Karl Puccino erwähnten Meisterschaftsturnier in Karlsruhe 2020 waren es nur acht Mannschaften = 64 Spieler. Auch sind die Verhältnisse im von der Pandemie arg gebeutelten Berlin mit denen in Karlsruhe nur bedingt vergleichbar.
Karl Puccino Karl Puccino 04.02.2021 05:37
Eine sehr gute Idee mit dieser zentralen Endrunde - so würde ich das sehen, anders als SF WernerBerger.

Knapp 200 SpielerInnen, das wäre nur ein Problem, wenn die Räumlichkeiten eng wären und schlecht belüftet. Die SF Berlin haben das aber super arrangiert mit dem Hotel, so dass auch zu Corona eine Veranstaltung für Profimannschaften durchführbar ist. Beim Meistergipfel 2020 in Karlsruhe hat es ja auch alles exzellent geklappt, ausgerichtet damals von Baden-Baden.

Und die letzten 3 Runden dezentral zu spielen macht es ja leider nicht viel besser, wenn man es mal genauer überlegt. Nicht jeder Verein hat große Räume an der Hand, vor allem aber gäbe es dreimal aufwendiges Anreisen für die Profis aus aller Welt, dreimal Coronatests bei der Einreise, dreimal Quarantäne ggf nach dem Einreisen - das lohnt sich für keinen Spieler, wenn dann nur zwei Runden gespielt werden. Bei sieben Runden aber bekommen wir Bundesligisten das schon alles viel besser hin, gebündelt, ganz wie in Karlsruhe, wenn es auch damals irre, intensiv und dramatisch in den Reisevorbereitungen. Doch - war gut so!

Wir haben uns als Werder Bremen mit für diese große Endrunde ausgesprochen, danken den SF Berlin, und freuen uns auf eine tolle Schachwoche im Sommer, so sie denn (wer weiß das schon) stattfinden kann.

Olaf Steffens
SV Werder Bremen
Schachbundesliga
WernerBerger WernerBerger 04.02.2021 01:26
Knapp 200 Spieler*innen sollen also am selben Ort die Saison 2019/21 ausklingen lassen. Angesichts der bis dahin andauernden Pandemie ein völlig verantwortungsloses Unternehmen, wo doch der beabsichtigte Zweck auch durch separate Mannschaftskämpfe mit maximal 16 Spielern verwirklicht werden könnte.
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