Bundestrainer Bönsch zieht Bilanz

18.08.2012 – Die Juniorenweltmeisterschaft in Athen endete am 15. August. Sieger bei den Junioren wurde Alexander Ipatov, der dem türkischen Schachverband den ersten Juniorenweltmeistertitel sicherte und mit einem Elo-Gewinn von 24 Punkten im Live-Rating die Schallmauer von 2600 Elo-Punkten durchbrochen hat. Bei den Juniorinnen gewann die Chinesin Guo Qi. Die deutschen Teilnehmer Niclas Huschenbeth, Matthias Blübaum und Andreas Heimann landeten zwar nicht auf den Medaillenrängen, aber spielten eine erfolgreiche Weltmeisterschaft. Bundestrainer Uwe Bönsch zieht Bilanz.Turnierseite..., Ergebnisse Junioren..., Ergebnisse Juniorinnen..., Niclas Huschenbeth berichtet...Abschlussbericht von Uwe Bönsch...

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Weltmeisterschaft der Junioren in Athen ist beendet
Niclas Huschenbeth belegte guten neunten Platz

Text und Fotos: Bundestrainer Uwe Bönsch

Die Weltmeisterschaft der unter 20-jährigen in Athen ist Geschichte. Mit Alexander Ipatov gewann erstmals ein türkischer Spieler einen WM-Titel. Silber ging an Richard Rapport aus Ungarn und Bronze an Liren Ding aus China.


(von links nach rechts): Ding Liren, Alexander Ipatov, Richard Rapport

Mit einem tollen Endspurt von drei aus drei belegte Niclas Huschenbeth einen guten 5.-10. Platz. Die Feinwertung ergab für ihn Platz 9.


Niclas Huschenbeth: Bester Deutscher und guter 9. Platz

Andreas Heimann und Matthias Blübaum hatten zwischenzeitlich ebenfalls Chancen auf eine Top-10-Platzierung. Am Ende belegten sie mit jeweils 8 Punkten die Plätze 24 und 25.


Erfolgreich in Athen: Andreas Heimann

Bei den Mädchen setzte sich die Chinesin Qi Guo vor den mit ihr punktgleichen Spielerinnen Nastassia Ziaziulkina aus Weißrussland und Anastasia Bodnaruk aus Russland durch. Für die ebenfalls 9,5 aus 13 Punkten aufweisende Aulia Warda Medina aus Indonesien blieb nur der undankbare 4. Platz. Die beiden deutschen Vertreterinnen Hanna Marie Klek und Alisa Frey belegten den 36. bzw. 53. Platz. Alisa verdarb leider trotz guter Eröffnungsstellungen viele Partien. Trainer Michael Prusikin, der für Matthias Blübaum und Hanna Marie Klek in Athen zuständig war: "Matthias spielte ein gutes Turnier. Als Nr. 40 gestartet, kam er auf sehr gute 8 Punkte aus 13 Runden, erreichte den 25. Platz und gewann einige Elopunkte hinzu. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Matthias bei der U20-WM noch fünfmal starten darf. Die zuletzt so erfolgreiche Hanna Marie erwischte leider ein rabenschwarzes Turnier. Nach einem ausgezeichneten Start von 4 aus 5 lief leider nicht mehr viel zusammen. Mit 50 Prozent der Punkte blieb sie weit unter ihren Möglichkeiten."

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigten großartigen Kampfgeist und hervorragenden Einsatz, für den ich mich bedanken möchte. Außerdem gab es kaum eine Meisterschaft, bei der eine so gute Stimmung und guter Teamgeist in der deutschen Delegation herrschte. Dies ist auch Michael Prusikin und Bettina Blübaum zu verdanken.

Außerdem geht ein großer Dank an die griechischen Organisatoren, die trotz der Finanzkrise eine gut organisierte Weltmeisterschaft auf die Beine stellten.


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