13.02.2019 – Nach einem Ruhetag ging es gestern beim Cairns Cup in Saint Louis mit der 6. Runde weiter. Das Spitzenspiel zwischen Alexandra Kosteniuk und Irina Krush endete remis. Valentina Gunina gewann gegen Elisabeth Pähtz und zog dadurch nach Punkten mit Kosteniuk gleich. | Foto: Lennart Ootes
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Gunina zieht mit Kosteniuk gleich
Am Montag wurde den Teilnehmerinnen des Cairns Cup in Saimz Louis ein Ruhetag gegönnt. Gestern ging es mit der sechsten Runde weiter. Alexandra Kosteniuk lag vor der Runde mit einem halben Punkt Vorsprung in Führung, verfolgt von Irina Krush und Valentina Gunina.
Alexandra Kosteniuk | Foto: Crystal Fuller
Die Spitzenreiterin verteidigte ihre Führung mit einem Remis gegen Irina Krush, wurde aber von Valentina Gunina eingeholt.
Elisabeth Pähtz | Foto: Austin Fuller
Die Partie zwischen Valentina Gunina und Elisabeth Pähtz war lange Zeit völlig ausgeglichen und mündete schließlich in ein Turmendspiel.
Das Endspiel ist objektiv Remis, bietet aber beiden Seiten noch Gewinnansätze. Weiß kann am Königsflügel vorgehen, Schwarz auf seinen Freibauern setzen. Elisabeth Pähtz entschied sich mit ihrem c-Bauern für eine aktive Verteidigung und nach einigen Zügen war diese Position entstanden:
Mit 63...Kd7 (verhindert, dass der weiße Turm nach c6 kommt) hält Schwarz Remis. Weiß muss dann schauen, dass ihr Turm schnell vor den schwarzen c-Bauern kommt, mit 64. Ta6-a1-c1. Schwarz hat dadurch Zeit, seinen h-Bauern mit dem Turm zu decken (65...Td5 und 66...Tc5). Schwarz verfolgte diese Idee mit einem anderen Zug, 63...Td5. Es folgte 64.Kf4 Tc5 und nun war das unangenehme 65.Tg5 möglich. Das Bauernendspiel ist verloren und nach 65...Tc8 gewinnt Weiß den h-Bauern und kommt mit dem Turm über das Feld e5 mit Schach noch rechtzeitig zurück. Die drei verbundenen weißen Freibauern am Königsflügel waren zuviel.
Harika Dronavalli und Zhansaya Abdumalik lieferten sich einen langen Kampf auf italienischem Gelände. Dame und Läufer waren vom Brett verschwunden. Türme und Springer beherrschten die Felder.
Stellung nach 43...Taa8. Weiß hat mehr Raum und steht minimal besser. Weiß wurde nun mit 44.f4 aktiv, aber nach 44...exd4 45.Txd4 Se6 46.T4d2 f5 war die Initiative schon auf Schwarz übergegangen.
Ein paar Züge später wurde der schwarze Vorteil deutlich:
Nach 62...Sxf4 63.gxf4 d3 hätte Schwarz sich ihren Vorteil erhalten. Sie spielte jedoch 62...Sc5?. Es folgte 63.Ta1! Tb7 64.Tc2. Der c-Bauer ging verloren und später auch die Partie.
Die Italienische Eröffnung gehört zu den großen Klassikern der Eröffnungstheorie. In letzter Zeit wird sie zunehmend populär und ist regelmäßiger Gast bei den Top-Turnieren. Stefan Kindermann zeigt warum.
Den dritten Sieg des Tages feierte Nana Dzagnize, eher zufällig. Vor der Zeitkontrolle lieferten sich die beiden Spielerinnen eine Reihe von ungenauen Zügen. Schließlich entstand diese Stellung:
Stellung nach 37.Txb7. Mit 37...c2 hätte Schwarz hier den Punkt einfahren können. Auf 38.Df1 folgt am besten 38....Tb8 39. Txb8 Sxb8 und die Umwandlung des c-Bauern lässt sich nicht mehr verhindern. Schwarz spielte stattdessen 37...Da3. Mit 38.Txd7 Kxd7 39.Db5 konnte Weiß jetzt mattsetzen. Sie spielte erst 38.g3, was zum Sieg aber auch reichte.
Yasser Seirawan und Tania Sachdev unterhielten im Rahmen des Turniers über das neue Format bei den Frauenweltmeisterschaften:
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