Carlsen rappt

17.12.2018 – "Da Playboy Foundation" ist die einzige norwegische Gangsta-Rap Produktionsfirma und Magnus Carlsen ist einer der Fans. Als er gefragt wurde, ober nicht mal mitmachen will, sagte der Schachweltmeister sofort zu.

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Vom Brett ans Mikro?

Öffnet sich hier ein neues Karrierefeld für den Schachweltmeister? Im Interview gab Magnus Carlsen ja kürzlich bekannt, dass er von den langen Partien bei der Weltmeisterschaft gegen Caruana eher gelangweilt war. Erst der Schnellschach-Tiebreak hätte ihm Spaß gemacht. Hoffentlich gilt das nun nicht für alle seine Turnierpartien. 

In jedem Fall hat der Weltmeister ein neuen Fass aufgemacht und sich nun als Co-Rapper beim norwegischen Rap-Star Thomas Thrap Huse alias Mr. Pimp-Lotion, oder kurz: Mr. Pimp L, betätigt.

 

 

Mit diesem Vers stellt sich Carlsen im Song vor:

Jeg er sjakkens arrogante badboy
Brettspillets mest relevante badboy

(Ich bin der arrogante Badboy vom Schach,
des Brettspiels meist relevanter Badboy)

 

 

 

"Ich hatte erfahren, dass Magnus Carlsen regelmäßig unseren Podcast hört und auch schon bei unseren Konzerten war. Auch während der Weltmeisterschaft hat er unsere Musik gehört. Also habe ich ihn angerufen und er war sofort begeistert und hat zugesagt mitzumachen, " berichtete Mr. Pimp L der norwegischen Zeitung Dagblad.

Magnus Carlsens Schach rappt bekanntlich aber auch:

Master Class Band 8: Magnus Carlsen

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Mr. Pimp Lotion hat zusammen mit Oral Bee (Anders Kranmo Smedstad) und Big Ice (Andreas Wille Paulsen) die Produktionsfirma Da Playboy Foundation gegründet und produziert als einzige Firma in Norwegen Gangsta-Rap und G-Funk im Stile der US-Westküste.

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Krennwurzn Krennwurzn 20.12.2018 09:22
@Mario1962 … der Meerrettich sieht die Welt bunt - nicht schwarz-weiß ;-)

Frohe Weihnachten und Alles Gute für 2019
MARIO1962 MARIO1962 20.12.2018 01:23
@Christop Baumann ...... der Meerrettich ist bekannt für Texte , die keiner versteht.
Riddler Riddler 19.12.2018 10:55
@Grandsleeper:
Gratuliere... Sie haben erfolgreich den Schritt absolviert, denn so ziemlich jede Generation vor ihnen schon absolviert hat. Mit fortschreitendem Alter kann man immer weniger verknusen, dass die Welt sich weitergedreht hat, dass sich Ansichten, Geschmäcker, Verhaltensweisen ändern. Und das wird unweigerlich als das Ende der Welt interpretiert, stellt aber in Wahrheit nur das Ende des eigenen Tellerrandes dar. Das ist alles nicht schlimm, wie gesagt, das macht jede Generation so. Die Welt wird sich trotz Gangsta-Rap, I-bims und Facebook weiterdrehen. Und irgendwann wir vielleicht auch Magnus Carlsen mal über die kommende Generation und das unmittelbar anstehende Ende der Welt sinnieren. Womöglich rapt er darüber. :)
Krennwurzn Krennwurzn 18.12.2018 10:01
only@ChristopBaumann
Es war eine ironische Antwort auf @Grandsleeper und die sarkastische Frage ob er Very Big Vlad Putin (im Gegensatz zu Big Vlad Kramnik) sei, weil dieser (Putin) ja den Rap verbieten/kontrollieren/… möchte.
Christop Baumann Christop Baumann 18.12.2018 12:45
Krennwurzen. Was das Verbot unbotmaessiger Kunst angeht, sind wir uns sicher einig. Aber wo ist der Bezug zu Carlsen. Die hysterische Positivitaet in der Schachberichterstattung mit einem Auge immer nach den Sponsoren schielend geht mir auf die Nerven.
Krennwurzn Krennwurzn 17.12.2018 10:42
Kunst zu verbieten nur weil sie einem nicht gefällt erscheint mir ein sehr gefährlicher Weg zu sein.
Christop Baumann Christop Baumann 17.12.2018 05:09
Und Sie, der Sie als personifizierter Meerrettich auftreten, meinen also, dass es das Moment des in Putins Reich nicht Erwünschten war, das Herrn Carlsen zum Gansta-Rapp gebracht hat? Oder habe ich Sie falsch verstanden und Sie wollen mit dem herbeizitierten Spiegel-Artikelchen etwas Anderes sagen?
tofra tofra 17.12.2018 02:15
bereits Kortschnoj hat damals zu Kasparows Wechsel in die "Politik" geäußert:er hätte beim Schach bleiben sollen,das kann er.
Krennwurzn Krennwurzn 17.12.2018 01:50
@Grandsleeper … Hallo Very Big Vlad Putin ;-)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/wladimir-putin-will-rapmusik-kontrollieren-a-1243968.html
wok wok 17.12.2018 01:23
Grandsleeper, bitte entspannen Sie sich. Wenn man nach Beispielen für eine "kranke Welt" sucht - gottlos ist sie wohl ohnehin und war sie wohl schon immer - sollte man vielleicht erst mal bei machtgeilen Psychopathen in aller Welt beginnen, die an der Spitze von Staaten elementare Menschenrechte missachten und dennoch von ihren Völkern bejubelt werden. Man muss kein Fan von pubertärem Gangsta-Rap sein, um Magnus zuzubilligen, dass er tun und lassen kann, was er will. Auswirkung auf die Schachwelt kann ich nicht erkennen, solange er sich nicht vom Schach zurückzieht. Die Schachwelt hat jahrzehntelang korrupte und von Alien-Entführungen fabulierende FIDE-Präsidenten überlebt, da ist ein rappender Schachweltmeister harmlos.
Grandsleeper Grandsleeper 17.12.2018 01:06
Merkt hier noch jemand, wie krank und kaputt diese gottlose Welt geworden ist?
Und hier haben wir nun letztendlich einen dieser Zeit gemäßen "Star"-Typ von Weltmeister, der allen möglichen blöden und verkommenen Firlefanz mitmacht, während sein schachbezogenes moralisches (welch ungeliebtes Wort heute!) Versagen im letzten WM-Match bereits kein Thema mehr ist.
"Gangsta-Rap" ... wie tief kann man sich mit dem endzeitlichen Lauf der Welt noch sinken lassen gegenüber früheren Zeiten? Kaputte Welt am Abgrund bedeutet auch kaputte Schachwelt. Und nicht nur auf dem Schachbrett repräsentiert der jew. Weltmeister offenbar den Geist seiner Zeit.
Aber schlaft weiter, alles gut ...
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