CBM Jubiläum: Eröffnungsvideos

von ChessBase
18.03.2021 – Anfang gut, alles gut! Die Verbesserung des eigenen Eröffnungsrepertoires steht für viele Schachfreunde an erster Stelle. Das ChessBase Magazin trägt dem natürlich Rechnung und liefert mit jeder Ausgabe über zehn Eröffnungsartikel und drei Videos – sprich jede Menge neue Ideen für die Anfangsphase der Partie, die nur darauf warten, von Ihnen in der Praxis getestet (und hoffentlich in volle Punkte umgemünzt!) zu werden. Im Rahmen des CBM-Jubiläums haben wir für Sie heute eine kleine Auswahl von Eröffnungsvideos zusammengestellt. Schauen Sie rein!

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Weltklassespieler erklären die Ideen hinter ihren Zügen. Eröffnungsspezialisten präsentieren aktuelle Trends und spannende Ideen für Ihr Repertoire. Meistertrainer in Sachen Taktik, Strategie und Endspiel zeigen Ihnen genau die Tricks und Techniken, die man als erfolgreicher Turnierspieler braucht!

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Kalaschnikow, Winawer, Slawisch und mehr: Eröffnungsvideos aus ChessBase Magazin

Daniel King: Sizilianisch Kalaschnikow-Variante (CBM #198)

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 e5 5.Sb5 d6 6.c4 Le6 7.S1c3

Ausgangspunkt für Daniel Kings Analyse ist die Partie zwischen Vishy Anand und Parham Maghsoodloo von der FIDE Online Olympiade, in der der Ex-Weltmeister mit 6.c4 die prinzipielle Erwiderung gegen den schwarzen Aufbau wählte. King stellt in seinem Video zunächst die Partie vor und geht anschließend auf Alternativen und mögliche Verbesserungen für beide Seiten ein. Mit der Neuerung 13...b5 sorgte der GM aus dem Iran für den ersten wichtigen Moment der Partie. Mit 17...Txc3 ließ er ein starkes Qualitätsopfer folgen.

Erwin l'Ami: Französisch Winawer-Variante 6...b6 7.Dg4 Kf8 (CBM #185)

Auf der Grand Chess Tour 2018 überraschte Fabiano Caruana seinen Gegner Anish Giri in der Winawer-Variante mit 6...b6. In seinem über 20 minütigen Video stellt GM Erwin l'Ami Ihnen die Varianten und Ideen vor. So zeigt er Ihnen, wie Schwarz auf den Vorstoß 7.h4 oder 7.Sh3 (mit der Idee Sf4-h5) reagieren sollte. Auf den weißen Hauptzug 7.Dg4 erwiderte Caruana in Leuven mit dem ungewöhnlichen 7...Kf8 und bekam nach ungenauem Spiel Giris eine angenehme Stellung. Erwin l'Amis Empfehlung für Weiß: 8.Sh3 La6 9.Lxa6 Sxa6 10.Sf4 und nach 10...c5 11.Sh5 Sf5 12.0-0 cxd5 hat Weiß den starken Zwischenzug 13.De2 - "the refuation of the whole line"!

Jan Werle: "Recent developments in the Slav opening (Part II)" (CBM #196)

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.e3 Lg4 5.Db3 Db6 6.Se5 Lf5/Lh5

Jan Werle präsentiert zwei seiner eigenen Partien mit dieser Variante. Beim Gibraltar Open 2020 wählte sein Gegner Ivan Saric6…Lf5 und probierte mit 11...Sd7 und 12…Sc7 ein neues und auf den ersten Blick sehr solides Konzept, das Schwarz die Kontrolle über die Felder b5 und d5 sichern soll. Doch der GM aus den Niederlanden zeigt, wie Weiß eine sehr aussichtsreiche Stellung erreichen kann. Die zweite Partie in diesem Video wurde ein paar Wochen später in der Bundesliga gespielt: Alexei Shirov entschloss sich für die Nebenvariante 6...Lh5. Nach 7.cxd5 Dxb3 8.axb3 Sxd5 9.Sa3 e6 10.e4 Sb4 setzte Werle mit 11.g4 fort. In seiner Analyse geht er Shirovs überraschender Antwort 11…f6 nach und erläutert, warum Weiß auch nach Standardzügen wie 11…Lg6 12.f3 Sd7 die angenehmere Stellung haben sollte.

Jonas Lampert: Sizilianisches Vierspringerspiel (CBM #184)

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e6 6.Sdb5 Lb4 7.Lf4

Nach 6.Sdb5 kann Schwarz 6...d6 spielen und 7.Lf4 e5 8.Lg5 würde zur Sweschnikow-Variante führen. Stattdessen ist 6...Lb4 ein vielgespielter Zug. Darauf schlägt Jonas Lampert 7.Lf4 vor (statt des schwachen 7.Sd6+ bzw. meistgespielten 7.a3). Schwarz sollte die Herausforderung annehmen und 7...Sxe4 erwidern. Dann wird es scharf und forciert. Lampert analysiert eine Variante bis ins Endspiel. Bei bestem Spiel von Schwarz wird Weiß keinen klaren Vorteil erzwingen können, das angenehmere Spiel bleibt aber auf seiner Seite!

Mihail Marin: Angenommenes Damengambit (CBM #197)

1.d4 d5 2.c4 dxc4 3.Sf3 Sf6 4.e3 e6 5.Lxc4 c5 6.0-0 a6

Entsprechend dem Themenschwerpunkt von CBM 197 stellte Mihail Marin die Partie Tajmanov-Rubinetti vom Interzonenturnier 1970 in den Mittelpunkt seines Beitrages über das Angenommene Damengambit. Tajmanov setzte hier mit 7.De2 fort und zog nach dem Hauptzug 7…b5 seinen Läufer nach d3 zurück. Heutzutage erhält meist 8.Lb3 den Vorzug, aber auch Giri und Mamedyarov waren mit 8.Ld3 schon erfolgreich. In Mamedyarov-Navaras (2017) bekam Weiß nach 8…cxd4 9.a4 bxa4 10.Td1!? Le7 11.Txa4 starkes Spiel für den geopferten Bauern. Mihail Marin zeigt in seinem Video, warum auch Rubinettis Antwort 8…Lb7 die Probleme nicht wirklich löst. Nach 9.dxc5 Sc6 spielte Tajmanov einen Zug, der „besser ist als was heute, im Jahre 2020, auf Toplevel gespielt wird“:10.Td1!? Lassen Sie sich von Mihail Marin die strategischen Überlegungen hinter diesem Zug erklären!

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