Chess "according to China"

25.03.2008 – Mit ihrem Buch "Ein Jahr ohne 'Made in China'" hatte die Autorin Sara Bongiorni im letzten Herbst einen Bestseller gelandet. In ihrem Roman wird auf fröhlich (gemeinte) Weise das Scheitern einer Familie beschrieben, die  beim "bewussten Konsumieren" versucht, ein Jahr lang ganz auf Produkte aus China zu verzichten Doch kommt in Wirklichkeit an dieser Stelle nicht einfach nur Neid gegenüber eine überlegenen Kultur zum Ausdruck, die das Prinzip des Kapitalismus beim Kopieren einfach besser verstanden hat als der Erfinder selbst: Teure Geräte werden nämlich so angefertigt, dass die Lebensdauer genau "Gewährleistungsfrist plus drei Tage" beträgt. Alle anderen Produkte zerstören sich bei der ersten Anwendung zuhause oder erweisen sich als völlig nutzlos. Da aber die Fahrkarte für die Busfahrt zum Laden die Kosten der Anschaffung übersteigt, ist eine Reklamation wirtschaftlich nutzlos. Doch auch in entgegengesetzter Richtung offenbart sich kulturelles Unverständnis. Moritz Gomm entdeckte bei seiner Reise durch China eine Anleitung zum Schach, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Game way of chess...

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