ChessBase Magazin 82 erschienen

22.06.2001 – Lust auf Schach pur? Auf der CD des neuen ChessBase Magazins 82 finden Sie Partien aus aktuellen Turnieren, Analysen zu Eröffnungstheorie, Strategie, Taktik, ausgewählten Endspielen, Fernschach und Computerschach. Die neue Ausgabe enthält über 600 MB Videomaterial von den neuesten Turnieren und Interviews mit Garry Kasparov, Vishy Anand, Evgeny Bareev ..... mehr...

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ChessBase 14 ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

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ChessBase Magazin 82 (Juni 2001)

Die Hauptdatenbank
In der Hauptdatenbank finden Sie 1226 Partien und sieben verschiedene Datenbanktexte. Neben dem Einführungstext mit Hinweisen zur Datenbank gibt es zwei Eröffnungsübersichten von Christopher Lutz und Igor Stohl, zusätzlich noch vier Turnierberichte.

Das stärkste Turnier war zweifellos Linares. In diesem Jahr waren die beiden Weltmeister Vladimir Kramnik und Vishy Anand nicht dabei, dafür spielte Garry Kasparov mit und distanzierte die Konkurrenz mit 3 vollen Punkten (7,5 aus 10).

Im März war die komplette Weltelite an der Cote d'Azur aktiv, allerdings in zwei unterschiedlichen Turnieren. Das bekannte Amber Turnier in Monaco fand lediglich einige Kilometer zum konkurrierenden Schnellschachturnier in Cannes statt. In Cannes wurde das Teilnehmerfeld in zwei Gruppen mit jeweils acht Spielern aufgeteilt. Die ersten Fünf qualifizierten sich für das folgende KO-System. Kasparov gewann überzeugend in seiner Gruppe vor Barrev, Grischuk und Judith Polgar nach dem Tiebreak. In der zweiten Gruppe qualifizierten sich Adams, Gurevich, Bacrot und Tkachiev. Auf dem Weg zum Finale besiegte Kasparov Tkachiev und mit einigem Glück Grischuk im Tiebreak. Im Finale gegen Bareev endete die erste Partie mit einem Remis, in der zweiten Partie gab Bareev mit nur noch 5 Sekunden auf der Uhr in einer Remisposition auf.

Das "Chess Summit" USA vs China fand in Seattle statt. Die USA verloren das Match mit 19:21 Punkten. Entscheidend war das 2:6 Ergebnis der Junioren. In der Bundesliga gewann der Lübecker SV gegen Porz in der vorletzten Doppelrunde. Im CBM 82 finden Sie 63 kommentierte Partien aus der Bundesliga.

Zusammenfassung CBM 82:

  • 20 Turniere komplett
  • 1226 Partien
  • 418 kommentierte Spiele von 38 unterschiedlichen Kommentatoren wie Barrev, Dr.Hübner, Kortschnoi, Krasenkow, Lutz, u.v.a.

Zusätzliche Datenbanken

Theorie
A19 Das Basman-Gambit: 1.c4 g5 2.d4 Lg7. Alexander Bangiev und Peter Leisebein haben eine Themendatenbank mit 67 Partien erstellt. Peter Leisebein kommentiert ausführlich 19 Partien, die er mit seiner "Geheimwaffe" gespielt hat.

C42 Das Stafford-Gambit: Dieses Gambit entsteht nach den Zügen 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 Sc6. Jerzy Konikowski kommentiert das Gambit und weist nach, dass Weiß bei korrekter Behandlung entscheidenden Vorteil, erreichen kann. Nach dem Abtausch 4.Sxc6 und folgendem 5.d3 oder 5.Sc3 hat der Nachziehende keine Kompensation für den geopferten Bauern. Das Fazit des Autoren: das Gambit ist nicht empfehlenswert für Schwarz.

D37 Damengambit mit 5.Bf4: Nach der Zugfolge 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 Sf6 4.Sf3 Le7 entsteht das orthodoxe Damengambit, eine der solidesten und stabilsten Antworten auf 1.d4. Danach kann fast forciert die Position nach 5.Lf4 0-0 6.e3 c5 7.dxc5 Lxc5 8.cxd5 Sxd5 9.Sxd5 exd5 10.a3 Sc6 11.Ld3, angestrebt werden, über die Rustem Dautov schreibt: "Der Anziehende muß in dieser Variante deutlich weniger Theorie als in den Abspielen nach 5.Lg5 kennen. Gleichzeitig ist die Struktur klar und verständlich." GM Dautov kommentierte 13 Partien in der Datenbank. Er präsentiert den aktuellen Stand der Theorie in dieser Variante mit einem Datenbanktext und einer Eröffnungsübersicht.

E04 Katalanisch: Falls sich nach den Zügen 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 d5 4.g3 dxc4 5.Lg2 Schwarz für 5...Sc6 entscheidet, dann erreichen wir mit 6.Da4 Lb4+ 7.Ld2 Sd5 8.Lxb4 Sdxb4 die Ausgangsposition, die GM Zoltan Ribli ausführlich analysiert hat. Er vertritt die Auffassung, das Weiß nach 9.0-0 a6 mit 10.Sa3 einen Eröffnungsvorteil erreicht. 9.a3 führt zu extrem scharfen Stellungsbildern.

Strategie
Peter Wells beschäftigt sich mit dem Eröffungsspiel mit vertauschten Farben. Der praktische Wert des "Extratempos" wird in seiner Abhandlung ausführlich untersucht und auf den praktischen Wert geprüft.

Taktik
Valery Atlas ist neu in unserem Autorenteam und hat mit großem Zeitaufwand eine Datenbank mit 27 Partien zusammengestellt. Mit den Trainingsfragen inkl. Hilfefunktionen und Punktebewertung regt diese Datenbank zum intensiven Training des kombinatorischen Könnes an.

Endspiel
Hans-Joachim Hecht weist nach, das aufgrund der verkürzten Bedenkzeiten die Fehlerquote in Endspielen massiv angestiegen ist.

ICCF Fernschach
In Zusammenarbeit mit der ICCF unter der Leitung ihres Vorsitzenden Alan Borwell bieten wir eine Datenbank mit 1748 Partien und 10 Datenbanktexten an. Über 50 Partien sind kommentiert.

Demo
Hie finden Sie eine Beschreibung unserer neuesten Produkte. Brandneu sind diesmal Shredder 5.32 und Junior 7.0. Sie können sich einen guten Eindruck von den spielerischen Qualitäten der neuen Engines verschaffen. Shredder wird mit einer kleinen Datenbank und ausgewählten Partien vorgestellt, die Partien von Junior gegen Deep Fritz sind ebenfalls enthalten.

Fritz-Forum
Das Match zwischen Deep Fritz und Deep Junior in Cadaqués erregte aus verschiedenen Gründen die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit. Es ging um das Recht, ein Match gegen Kramnik im Oktober auszutragen. Der Verlauf des Matches war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem Junior bereits 5:0 führte, stand es nach den geplanten 24 Partien 12:12. Im entscheidenden Tiebreak konnte sich Deep Fritz durchsetzen und gewann final mit 14:12. Diese Partien dürften auch für sehr starke menschliche Spieler hochinteressant sein.

Die aktuelle Ausgabe kostet 39,-DM.
Bestellen können Sie hier .......

 



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