ChessBase-Seminar in FIDE-Akademie

05.10.2009 – Die FIDE Akademie in Berlin bietet regelmäßig verschiedene Kurse für Schachtrainer an. Am vergangenen Wochenende war der Computer als Trainingswerkzeug und hier insbesondere der Umgang mit dem Datenbankprogramm ChessBase 10 Thema eines Lehrgangs. Als Referent führte IM Michael Richter von der Berliner Schachschule in die große Funktionalität des ChessBase-Flaggschiffs ein. Da fast alle Teilnehmer mit eigenen Notebooks anreisten, konnten auch individuelle Fragen praxisnah und schnell beantwortet werden. Dr. Ernst Bönsch berichtet. FIDE-Trainerakademie..Bericht und Bilder...

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ChessBase 14 ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

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Jeder wünscht sich mehr Spielkraft durch ChessBase 10!
Von Dr. Ernst Bönsch

Obwohl die zehnte Version des aktuellen Datenbankprogramms bereits seit Juli 2008 auf dem Markt ist, scheint es noch nicht alle technischen Geheimnisse preisgegeben zu haben. Mit hohem Interesse verfolgten nationale und internationale Schachtrainer die bisherigen Lektionen an der FIDE Trainer Academy zum Thema Computerschach und speziell zur Arbeitsweise des ChessBase-Programms.

 

Vom 03.-04. Oktober 2009 fand deshalb ein spezielles Seminar für Trainer und Spieler zur Arbeit mit ChessBase 10 an der Trainerakademie im Berliner Olympiapark statt. Wie schon bei früheren Kursen fungierte als Lektor der ChessBase-Experte IM Michael Richter, der als erfahrener FIDE-Trainer und Leiter einer Schachschule anerkannt schachpädagogische Erfahrungswerte mitbringt.


Chessbase-Experte IM Michael Richter erklärt

Die interessierten Teilnehmer sind mit hohen Erwartungen angereist (aus dem gesamten Bundesgebiet sowie ein Teilnehmer aus der Schweiz) und freuten sich, weitere nützliche Werkzeuge für ihre Trainingsarbeit und Partievorbereitung kennen zu lernen. Wer schon mit früheren Programmversionen arbeitete, kann jetzt eine Reihe von neuen vereinfachenden und schnelleren Faktoren einbeziehen.

Der Lektor gliederte die wichtigsten Funktionen von ChessBase 10 in drei Komplexe:

- Aufgaben im Kontrollzentrum/Startfenster

- in der Partieliste und

- im Brettfenster.

Wie umfangreich und breitgefächert die Chessbase-Konstrukteure an alles gedacht haben soll am Beispiel der Funktionen des Brettfensters verdeutlicht werden:

- Öffnen des Brettfensters

- Laden der Kommentierungspalette

- Benutzen von Spezialkommentaren bei der Partiekommentierung

- Aktivieren von Trainingsfragen

- Farbige Pfeile und Felder

- Speichern von Partien

- Ersetzen von Partien

- Laden einer Engine

- Arbeiten mit der Referenz

- Abstellen der „Hilfepfeile“

- Anlegen eine Eröffnungsreports und

- Laden eines Eröffnungsbuches.

Michael Richter musste viele spezielle Fragen beantworten. Da die Teilnehmer ihre eigenen Laptops mitbrachten, konnten alle Probleme praxisnah erörtert werden. Das trug wesentlich dazu bei, dass alle auf ein lehrreiches und erlebnisreiches Wochenende zurückblicken können.


Alexander Krebs - weitgereister Gast aus der Schweiz

Das „Abendprogramm“ in der Hauptstadt Berlin am dritten Oktober zum Tag der Deutschen Einheit ließ ebenfalls keine Wünsche offen, denn neben den beiden legendären Riesen gab es für Schach- und Nichtschachspieler eine Menge Spektakuläres zu erleben. 

 


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