ChessBase 17 - Megapaket - Edition 2024
ChessBase ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan
Phantasie statt Theorie 1.d4 c5!
Endlich wieder vom ersten Zug an Schach spielen! Mit 1…c5 bringen Sie 1.d4-Spieler sofort aus dem Trott. Jetzt sind Kreativität und Stellungsgefühl gefragt. WGM Eva Moser zeigt Ihnen alle Pläne und Tricks, die Sie kennen müssen. Neu: Mit interaktivem Abs
Die Französische Großmeisterin Deimante Daulyte-Cornette gewinnt in der Schlussrunde des „Graz Chess Ladies“ gegen Jasmin-Denise Schloffer und sichert sich ungeschlagen mit siebenheinhalb Punkten aus neun Partien den Turniersieg im Gedenkturnier zu Ehren der besten österreichischen Schachspielerin aller Zeiten, Eva Moser. Aber auch ihre unterlegene Rivalin hat Grund zur Freude: Schloffer holt mit viereinhalb Punkten ihre zweite WIM-Norm und somit sollte die Steirische Lokalmatadorin noch 2024 den Titel "Internationale Meisterin" vom Weltschachverband erhalten. Turniersiegerin Daulyte-Cornette lobt die perfekte Organisation und erinnert, dass sie vor 14 Jahren bereits ein Turnier in Graz gespielt hat. Eine der Gegnerinnen war damals die vor 5 Jahren viel zu früh verstorbene Eva Moser.
Österreichs Nikola Mayrhuber verpasst am Ende einen möglichen Sensationssieg gegen die unter FIDE-Flagge spielende amtierende Schnellschach-Weltmeisterin Anastasia Bondaruk aus St. Petersburg/Rußland. Bodnaruk musste gewinnen um noch eine Chance auf den Turniersieg zu haben und setzt alles auf Angriff. Mayrhuber verteidigt gut, erhält die besserer Stellung, knapp vor der Zeitkontrolle entgleitet ihr aber die Partie. Bondaruk gewinnt und sichert sich mit sieben Punkten den zweiten Platz vor der Türkischen Ex-Europameisterin Ekaterina Atalik mit sechseinhalb Punkten.
Michael Stöttinger, Präsident des Österreichischen Schachbundes und Veranstalter des Turnieres erinnert bei der Siegerehrung über Grußworte des ÖSB-Ehrenpräsidenten Kurt Jungwirth welche großartigen internationalen Schach-Events in Graz in den letzten Jahrzehnten statt gefunden haben. Das Chess-Ladies Graz 2024 setzt diese Tradition fort. „Der Kampfgeist der Spielerinnen war außergewöhnlich, in manchen Runde wurden alle Partien entschieden, so war das Turnier auch für die Zuseher ein Vergnügen! Die österreichischen Nationalspielerinnen haben im Kampf mit der internationalem Spitzenklasse ihr Potential bewiesen, das bestätigt auch den Kurs der verstärkten Frauenförderung im Österreichischen Schachbund!" (wk)
Endstand
Partien
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