Chessable Masters: Ding bucht letzten Halbfinalplatz

von André Schulz
30.06.2020 – Ding Liren und Hikaru Nakamura kämpften im dritten Satz ihres Viertelfinalmatches als letzte Spieler des Chessable Masters um den Einzug ins Halbfinale. Das Duell entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit. Ding gewann zwei Partien, Nakamura keine. | Foto: Lennart Ootes

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Magnus Carlsen, Ian Nepomniachtchi und Anish Giri hatten mit ihren Viertelfinalsiegen drei der vier Plätze im Halbfinale des Chessable Mastern belegt. Der vierte Teilnehmer wurde noch gesucht. Hikau Nakamura und Ding Liren hatten in ihrem Match jeder einen Satz gewonnen. Der dritte und letzte Satz musste gestern die Entscheidung bringen. Diese fiel dann recht klar zugunsten von Ding Liren aus. Die erste von vier regulär angesetzten Schnellschachpartien endete noch remis. Dann entschied der Chinese die Partien drei und vier für sich.

 

25... a4 [Weiß kommt am Damenflügel unter Druck.] 26.Tdc1 Ta8 27.bxa4 Txa4 28.Ta3 Sa2 29.Txa4 [29.Dxa2 Txa3 mit Qualitätsverlust.] 29...Txb1 30.Txb1 Sc3 31.Tba1 Sxa4 32.Txa4 [Den Tausch Dame für Turm und Leichtfigur sieht man ja immer häufiger. Aber die schwarze Dame mit einem Läuferpaar zeigt sich hier als deutlich überlegen.] 32...De8 33.Ta6 [Weiß sollte lieber seine Stellung konsolidieren.] 

 

33...Dc8 [33...Lxc4 34.Sxc4 c5 mit der Idee 35.dxc5 Db5 war auch gut.] 34.Txc6 Ld7 [Wohin mit dem Turm?] 35.Sb6 Db7 36.Sxd7 Dxc6 [Zwei Leichtfiguren für die Dame ist zuwenig Material.] 37.Sxf8 Dc1+ 38.Sf1 Kxf8 [Weiß hält sich noch erstaunlich lange, aber die Partie ist gelaufen.] 

 

39.g4 g6 40.Kg2 f5 41.gxf5 gxf5 42.Sg3 fxe4 43.Sxe4 Kf7 44.h4 h6 45.Sg3 Ke6 46.Se4 Kd5 47.Sg3 Kc4 48.h5 Dg5 49.Lg1 Kd5 50.Lf2 Ke6 51.Lg1 Dd2+ 52.Lf2 Dd3 53.Sf1 Kf5 54.Se3+ Kg5 55.Sg4 Kxh5 56.Le3 Dc3 57.Kf2 Kh4 58.Lxh6 Dxd4+ 59.Ke2 Kg3 60.Ld2 Dc4+ 61.Ke3 Db3+ 62.Kd4 c5+ 63.Ke4 Dxf3+ 0–1

Die 3. Partie sah die derzeit nicht mehr so häufig gespielte Klassische Variante der Königsindischen Verteidigung. Ding wählte die Variante mit 9.b4. Während Nakamura am Königsflügel nicht viel erreichen konnte, nahm der weiße Angriff am Damenflügel gute Formen an.

 

Weiß hat großen Raumvorteil. 27.g3 [Das Sperren des Feldes f4 ist viel wichtiger als der Bauer h3.] 27...cxb6 [27...Lxh3 28.Th2 Lf5 29.Sxg5] 28.axb6 Se7 29.La3 Sc8 30.Db3 Lh7 31.Td1 Lg8 32.Kg2 Lh7 [Schwarz steht passiv und findet kein Spiel.] 33.c5 dxc5 34.Sxc5 [34.Lxc5 Tfe8 35.Db4 war auch sehr stark.] 34...Lxb1 35.Txb1 Tfe8

 

36.Se6 [Der Einritt des Springers dokumentiert die weiße Überlegenheit.] 36...Td7 37.Tc1 Se7 38.Lxe7 Dxe7 39.Tc7 Dd6 40.Tfc2 Lf6 41.Da4 1–0

King's Indian: A modern approach

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André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.

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