Corus: Zum Nachspielen, Nachdenken und Gruseln

28.01.2002 – Das Corusturnier 2002 war denkwürdig. Kein Kasparov (dachte, er wäre gesund), kein Kramnik (dachte, er spielt gegen Fritz), kein Anand (dachte, er spielt das Fidefinale), keine Ivanchuk und Ponomariov (spielten das Fidefinale). Stattdessen würdige "Ergänzungs"-Spieler. Bareev und auch Grischuk spielten Ergebnisse wie Kasparov. Bareev musste bis zum Turniersieg einiges erleben: In Runde 11 kam er gegen Khalifman in einem Gruselfranzosen unter die Räder. In Runde 12 vergaß Lautier dann Stellungswiederholung zu reklamieren. Bareev gewann diese und auch die nächste Partie und damit das Turnier. Keinerlei Angst kennt Loek van Wely. Er brauchte in der gleichen französischen Gruselvariante nur 19 Züge zum Aufgeben. Kannte er die Partie von Bareev aus der Vorrunde nicht? Doch, er hatte sogar alles schon einmal auf dem Brett gehabt. Gegen Morozevich spielte er dann genau zwei neue Züge bis zur Aufgabe. Modernes Turnierschach! Alle Partien zum Nachspielen... Bareev gegen Lautier (kein Remis)... Zwei- bis dreimal Gruselfranzösisch (zur Nachahmung nicht empfohlen)...

ChessBase 14 Download ChessBase 14 Download

ChessBase 14 ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

Mehr...


Discussion and Feedback Join the public discussion or submit your feedback to the editors


Diskutieren

Regeln für Leserkommentare

 
 

Noch kein Benutzer? Registrieren