Das Laskerhaus in Thyrow

14.09.2005 – Der einzige deutsche Schachweltmeister Emanuel Lasker besaß in dem Örtchen Thyrow, etwa 20 km südlich von Berlin gelegen, ein Sommerhaus, das er sich dort 1921 gebaut hatte. Es hatte eine für damalige Zeiten sehr avantgardistische Architektur, die auch heute noch fasziniert. Leider brannte schon 1928 der erste Stock und das moderne Pultdach ab, aber ein Abbild des Hauses mit seiner ursprünglichen Fassade wurde noch davor in Kagans Neueste Schachnachrichten veröffentlicht, so dass bis heute ein Bild existiert. Spätere Besitzer bauten das Haus um, seit 1992 steht es leer und entkam nur knapp dem Abriss. Die Lasker-Gesellschaft hat es sich zu einer ihrer Aufgaben gemacht, das Haus in seiner ursprünglichen Form zu restaurieren, benötigt dafür aber die Hilfe der Schachfreunde. Mehr...

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Wiederaufbau des Lasker-Hauses in Thyrow

Emanuel Lasker (1868-1941), Mathematiker, Philosoph und Schachweltmeister, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Berlin. Sein dortiger Wohnort in der Aschaffenburgstraße 6a wurde bei einem Bombenagriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Sein persönlicher Besitz, soweit erhalten, ist in alle Welt zerstreut. Übrig geblieben ist sein Sommerhaus in Thyrow. Dieses hatte er 1921 mit einer sehr modernen Architektur bauen lassen und hat dort nachweislich eine reihe seiner Schriften verfasst. Bevor das Haus 1928 bei einem Brand z.T. zerstört wurde, entstand eine Fotografie, die Lasker mit seiner Frau auf seinem grundstück in Thyrow zeigt.

Im Hintergrund ist die eigentümliche ursprüngliche Fassade des Hauses zu sehen. Nach dem Brand wurde der erste Stock neun  aufgebaut, auf das avantgardistische Pultdach wurde verzichtet.

Nach der Machtübernahme durch die Nazis emigrierte Lasker, 1933 schon 65 Jahre alt, aus Deutschland. Er hielt sich in den Niederlanden, England und Russland auf bis er schließlich in die USA übersiedelte. Sein Haus in Thyrov wurde von späteren Mietern umgebaut und verfiel dann allmählich.

Paul Werner Wagner, heute Vorsitzender der Lasker-Ggesellschaft entdeckte das Haus im Jahr 2000 und konnte es vor dem Abriss bewahren. Mit der Gründung der Lasker-Gesellschaft sah er es als eine der Aufgaben an, dass Haus in seiner ursprünglichen Form wieder aufzubauen und als Lasker-Gedenkstätte einzurichten.

Viele Vorabeiten sind inzwischen getätigt, aber für den Wiederaufbau benötigt die Lasker-Gesellschaft finanzielle Unterstützung. Zu diesem Zweck hat sie nun eine Broschüre mit vielen Informationen rund um Lasker und das Laskerhaus drucken lassen. Wer diese mit einer Schutzgebühr von 5 Euro erwirbt, trägt damit zum Wiederaufbau des Laskerhauses in Thyrow bei. Selbstverständlich sind auch darüber hinaus gehende Spenden sehr willkommen.


Die Lasker-Gesellschaft:

www.lasker-gesellschaft.de

Postadresse:   Emanuel Lasker Gesellschaft e.V.
PF 029907
10132 Berlin
 
Sitz:   Palais Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
(2. Etage über dem Künstlerklub DIE MÖWE)
 
Telefon:   0049-30-22 48 88 58
 
Fax:   0049-30-204 37 99
 
e-Mail:   info@lasker-gesellschaft.de
 
Registergericht:   Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
 
Registernummer:   VR 21255 Nz
 
Vertretungsberechtigt:   Paul Werner Wagner
 
Kontoverbindungen:  
 
Beitragskonto:   Emanuel Lasker Gesellschaft e.V.
Dresdner Bank
BLZ: 120 800 00
Konto-Nr.: 40 50 63 57 00
 
Zweckgebundenes
Spendenkonto
Laskerhaus:
  Emanuel Lasker Gesellschaft e.V.
Dresdner Bank
BLZ: 120 800 00
Konto-Nr.: 64 64 64 64
 

 

 

 

 



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