Der legendäre Manhattan Chess Club

von André Schulz
17.01.2019 – Die "Lebensdaten" des Manhattan Chess Clubs sind genau bekannt. Er wurde am 24.November 1877 gegründet und am 1. Februar 2002 aufgelöst. In den 124 Jahren seiner Geschichte hatte der MCC unzählige prominente Mitglieder, darunter Lasker, Capablanca und Fischer und organisierte eine Vielzahl von Turnieren. Hier begann die Geschichte der Schachweltmeisterschaften, der 14-jährige Fischer gewann seine erste US-Meisterschaft und das Marshall-Gambit wurde erfunden.

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Der Manhattan Chess Club

Einer der berühmtesten US-Amerikanischen Schachklubs war der Manhattan Chess Club in New York. Er wurde 1877 von Schachfreunden gegründet, die sich regelmäßig im Cafe Logeling, 49 Bowery Street, In Lower Manhattan trafen. Der Inhaber des Cafés war ein großer Schachfreund und hatte für die Schachspieler einen extra Raum im hinteren Teil seines Cafés zur Verfügung gestellt. Einer der führenden Köpfe der Gruppe war der Brite Henry Edward Bird, der aber bald danach im Brooklyn Chess Club seine Zelte aufschlug. Am 24. November 1877 wurde offiziell die Gründung eines Schachclubs beschlossen und nach einigen Diskussionen nannte man ihn schließlich Manhattan Chess Club. Zum ersten offiziellen Klubabend des neuen Clubs am 1. Dezember 1877 erschienen 37 Schachfreunde. Man beschloss einen Eintritt von einem Dollar an den Klubabenden für Nichtmitglieder und einen Jahresbeitrag von vier Dollar. Henry Bird organisierte im Dezember 1877 noch die erste Klubmeisterschaft, die von Graham David Baird gewonnen wurde.

Im Jahr 1883 wurde Johannes Zukertort als Ehrenmitglied in den Club aufgenommen. Willhelm Steinitz war regelmäßiger Gast und auch Samuel Lippschütz trat dem Club bei. Zum Präsidium gehörten damals Leopold Hellwitz, George T. Green, Roscow Channing, Louis Cohn, L.D. Cohn, F.M. Teed, William M. De Visser, J.D. Peters, Charles Saulson, Isaac Rice und Charles M. Harris. Besonders Isaac Leopold Rice war ein großer Schachmäzen. Er war Mitbegründer der Firma "Holland Torpedo Boat". Sie existiert noch, heißt heute "General Dynamic Electro Boat" und gehört zum Konzern der Rüstungsfirma General Dynamic. Im Schach war Isaac Rice auch als Organisator und Schiedsrichter aktiv. Außerdem war "Erfinder" des Rice-Gambits, einer riskanten und leider unkorrekten Variante im Königsgambit. Rice führte einige Thematurniere mit seinem Gambit durch, zahlte hohe Preisgelder und lockte damit Spitzenspieler an.

1884 bezog der Manhattan Chess Club neue Räume in der 22 East 17th Street. George T. Green wurde auf drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Lasker und Steinitz, beide regelmäßige Besucher des Clubs, nutzten die Räume des Manhattan Chess Clubs, um hier die Modalitäten für ihren Weltmeisterschaftskampf auszuhandeln. Der Club war dann auch Ausrichter der ersten acht Partien des Weltmeisterschaftskampfes.

Die erste Weltmeisterschaft: Steinitz gegen Zukertort

 

1889 zog der Klub in die 22 West 27th Street um und war nun 1890-91 auch Gastgeber des Wettkampfes zwischen Wilhelm Steinitz und Isidor Gunsberg. Inzwischen hatte Isaac Rice auch den Vorsitz des Clubs übernommen.

Im Mai 1892 zog der Klub erneut um, diesmal in das United Charity Building in der 105 East 22nd Street. Im Oktober und November 1892 war Emanuel Lasker regelmäßiger Gast in den Räumen des Manhattan Chess Clubs und spielte unter anderem eine Serie von Zweikämpfen gegen die besten acht Spieler des Clubs,  das waren: Hanham, D. Baird, Ryan, Isaacson, Simonson, Hodges und Delmar.

1894 zählte der Club 124 Mitglieder. Sein Präsident war nun A. Foster Higgins. Später übernahm bis zu seinem Tod im Jahr 1891 Captain George H. Mackenzie den Vorsitz. Er war ein gebürtiger Schotte, kämpfte aber als Soldat im Amerikanischen Bürgerkrieg. Er blieb in den USA und wurde US-Schachmeister.

1895 wurde Emanuel Lasker offizielles Mitglied des Manhattan Chess Clubs. In den folgenden Jahren trug der MCC einige so genannte Kabelwettkampfe gegen Schachklubs anderer Städte aus, 1895 gegen den British Chess Club, 1901 gegen den Franklin Chess Club von Philadelphia.

 

 

Der Manhattan Chess Club 1898 - "West Room" | Foto: http://www.edochess.ca/batgirl/MCC.html

1905 spielte der MCC gegen die Berliner Schachgesellschaft. Gegen Berlin gewannen die Spieler des Manhattan Chess Club mit 4:2 und erhielten als Preis ein signiertes Foto vom US-Präsidenten Theodore Roosevelt. Emanuel Laskers Bruder Berthold Lasker gelang als einzigem Berliner ein Sieg gegen die New Yorker.

 

1905 zog der Klub in das Carnegie Hall Building an der 56th Street um. In diesem Jahr wurde auch Jose Capablanca als 17-Jähriger Mitglied des Manhattan Chess Clubs und konnte dort auf Anhieb den Klubmeister besiegen.

Der junge Capablanca

Diese Partien sind nicht überliefert. Aber aus dem Jahr 1905 ist eine freie Partie überliefert, die Capablanca gegen Joseph Deighn Redding gewann und in der Capablancas Stil bereits erkennbar ist.

 

Von 1910 bis 1923 nahm der Club seinen Sitz im Sherman Square Hotel und zog dann ins Beacon Hotel um. 1908 gewann Otto Roething das Manhattan Schnellschach K.o.-Turnier und setzte sich dabei gegen Capablanca durch Münzwurf durch. 1909 organisierte der Klub einen Wettkampf zwischen Capablanca und Frank Marshall, den Capablanca mit +8 =14 -1 gewann.

Im Herbst 1918 war der Manhattan Chess Club dann Ausrichter eines großen internationales Turniers. Austragungsort war der Salon des Sherman Square Hotel. Spieler aus fünf Ländern nahmen teil. Im Rahmen des Turniers wurde am 1. Oktober 1918 die Stammpartie des Marshall-Gambits gespielt. 

 

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Auf seinen zwei DVDs stellt Jan Gustaffson ein koplettes Repertoire für Schwarz nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 vor, das in der Spanischen Partie auf dem Marshall-Gambit basiert.

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Später war der MCC auch Ausrichter der beiden berühmten New Yorker Turnier von 1925 und 1927, zu denen einige der weltbesten Spieler eingeladen wurden. Die Sieger waren Emanuel Lasker (1924) und Raul Capablanca (1927)

Nach dem großen Wall Street Crash 1929 und der folgenden Depression zog der Manhattan Chess Club übergangsweise in einen Keller am Broadway 37rd Street um. 1932 nahm der Club dann seinen Sitz im Alamac Hotel. 1938 öffnete man den Verein endlich auch offiziell auch für Frauen. Anfang des Zweiten Weltkrieges zog der Klub in Räume am 100 Central Park South um. Er blieb hier von 1941 bis 1956. Der Investmentbanker Maurice Wertheim (1886-1950) hatte sich um bessere Räumlichkeiten gekümmert und übernahm in den 1940er Jahren den Vorsitz des Klubs. Maurice Wertheim war Philanthrop, Schachförderer und er war der Vater der berühmten Historikerin Barbara Tuchmann. 

Am 7. März 1942 erlitt Raul Capablanca im Manhattan Chess Club während der Analyse einer Partie einen Schlaganfall und starb tags darauf im Alter von 53 Jahren.

1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde ein so genannter Radio-Wettkampf zwischen einer Schach-Mannschaft der UdSSR und der USA ausgetragen. Die Spieler der US-Mannschaft stellte der Manhattan Chess Club. Das Match endete sehr eindeutig mit 7,5:2,5 zugunsten der Sowjetspieler.

 

1946 gab es einen weiteren Radio-Vergleichskampf zwischen dem Manhattan Chess Club und dem Schachclub von La Plata in Argentinien. Für den Manhattan Chess Club spielten Reshevsky, Kashdan, Denker, Horowitz, Kevitz, Pinkus, Pavey, Kramer, Shainswit, and Donald Byrne. Einzig Reshevsky gelang ein Sieg.

Eine wichtige Rolle spielte neben Maurice Wertheim in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren auch Sidney F. Kenton als Spielleiter des Klubs. 1948 gewann Arthur Bisquier als 18-Jähriger die Vereinsmeisterschaft. George Kramer, ebenfalls erst 18 Jahre alt, gewann im gleichen Jahr das Meisterturnier des Klubs.

Im Dezember 1948 hielten sich zufällig zur gleichen Zeit vier Großmeister in New York auf, Max Euwe, Reuben Fine, Gideon Stahlberg und Miguel Naidorf und so entstand die Idee, um dieser herum ein Turnier zu organisieren. Sidney F. Kenton besorgte 5.800 Dollar Preisgeld. Stahlberg war nicht lange genug in New York und musste das Angebot ausschlagen, aber der Argentinier Hermann Pilnik sprang ein und so kam das Turnier zustande. Jeder der zehn Teilnehmer erhielt 250 Dollar Antrittsprämie. Reuben Fine ging als Sieger hervor und erhielt als 1. Preis 1000 Dollar. Entscheidend war sein Sieg in der 7. Runde über Najdorf. Najdorf erhielt 750 Dollar. Pilnik und Euwe teilten sich ebenfalls 750 Dollar.

 

1951 wurde in Erinnerung an den im Jahr zuvor verstorbenen Maurice Wertheim der Wertheim Cup ausgetragen, gewonnen von Samuel Reshevsky. In den 1950er Jahren übernahm nun der reiche New Yorker Textilfabrikant Maurice Kasper die Präsidentschaft des Clubs. Später wurde er auch im US-Schachverband aktiv. Morris Steinberg war Vizepräsident des Clubs.

1952 trat William Lombardy dem Manhattan Chess Club bei. In dieser Zeit war Gisela Khan Gresser (1906-2000) regelmäßiger Gast im Klub und nahm hier Unterricht bei Hans Kmoch. Kahn Gresser gewann neun Mal die US-Frauenmeisterschaft und war die erste Frau, die den Titel eines US-Meisters erreichte. 1955 trat Robert Fischer als 12-Jähriger dem Manhattan Chess Club bei. Er gewann auf Anhieb das C-Turnier, dann auch das B-Turnier.

1956 zog der Club erneut um, diesmal in das Hotel Woodrow. Im April 1956 gewann Fischer auch das A-Turnier. Im gleichen Jahr fand ein Manhattan Chess Club Rapid Transit statt, dass Fischer mit 10 aus 10 für sich entschied.

1958 fand im Manhattan Chess Club die US-Meisterschaft statt. Der 14-jährige Robert Fischer holte seinen ersten Titel.

 

 

In den 1950er und 1960er Jahren befanden sich die Klubräume und das von Hans Kmoch geführte Sekretariat im Henry Hudson Hotel in der West 59th Street. 1969 spielte der Manhattan Chess Club einen Vergleichskampf gegen den New Yorker Marshall Chess Club mit Robert Fischer an Brett eins und gewann mit 8:4. Ein 1970 organisiertes Blitzturnier gewann Fischer mit 21,5 aus 22 Partien (Barden, The Guardian, 4. Okt. 1971) Im Juni 1971 zog der Club aus dem Hudson Hotel in die 14 East 60th Street. Rosser Reeves, Präsident des Klubs, sein Vorgänger Jacques Coe und einige weitere Schachfreunde hatten 20.000 Dollar gesammelt, um dem Klub zu neuen Räumen und einer besseren Ausstattung zu verhelfen. Von dem Geld wurden vor allem neue Tische gekauft. Der Fußboden war komplett mit Teppich ausgelegt und die Wände mit Kork getäfelt, um eine möglichst ruhige Atmosphäre zu schaffen. Harry Zelenko, Designer und Schachspieler, hatte die Inneneinrichtung geschaffen. Zum Club gehörten inzwischen 300 Mitglieder.

Bobby Fischer gewann in diesem Jahr die Vereins-Blitzmeisterschaft. 1973, ein Jahr nach Fischers Sieg beim WM-Kampf gegen Spassky, zählte der Club sogar 400 Mitglieder. 1974 zog der Klub erneut um, diesmal in die 155 E. 55th Street. 1976 führte der Club erneut ein internationales Turnier durch. Die Sieger waren Norman Weinstein, Anatoly Lein und Leonid Shamkovich. Im folgenden Jahr siegten Andrew Soltis und Shamkovich. 1979 wurden die Teilnehmer des Lone Pine Opens (Gheorghiu, Liberzon, Hort und Gligoric, alle 6,5 P.) zum Blitzturnier in den Manhattan CC eingeladen. Vlastimil Hort konnte sich dort gegen starke Konkurrenz durchsetzen.

1984 bezog der Club wieder neue Räume, jetzt an der West 57th Street und 7th, im 10. Stock. Später nahm er seinen Sitz an der 353 West 46th Street zwischen der 8th und 9th Avenue am  "Restaurant Row." Das Gebäude befand sich im Besitz der American Chess Foundation und Walls Street Bankern, die den Club unterstützten. Nach deren Tod fand das Haus neue Besitzer, die mit Schach nichts im Sinn hatten und dem Manhattan Chess Club kündigten. 1985 wurde Josh Waitzkin Mitglied des Clubs. 1992 kauften der Club und die American Chess Foundation ein Haus an 353 W. 46th St. 2001 zog der Club in das New Yorker Hotel, Suite 1521, 481 8th Avenue um. An den Wochentagen war der Club von 18 bis 24 Uhr geöffnet, am Wochenende von 11 bis 23 Uhr.

Am 1. Februar 2002 war dann Schluss. Der Manhattan Chess Club wurde geschlossen. Nach dem Chess Club des Mechanics' Institut in San Francisco war der Manhattan Chess Club der älteste Schachclub der USA. Er existierte 124 Jahre. Sein letzter Präsident war Jeff Kossak.

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Fleißige Chronisten des US-Schachs, vor allem Bill Wall, haben eine Liste aller Domizile des Manhattan Chess Clubs im Laufe seines Bestehens aufgestellt.

Alle Domizile des Manhattan Chess Club von 1877 bis 2002

  1. 1877-1883 Cafe Logeling , 49 Bowery
  2. 1883-1885 110 E. 14th Street
  3. 1885-1889 22 E. 17th Street. Hier wurde die ersten fünf Partien des ersten WM-Kampfes Steinitz gegen Zuckertort gespielt
  4. 1889-1893 22 West 27th Street
  5. 1893-1903 United Charities Building an der 105 E. 22nd




     
  6. 1903-1918 Carnegie Hall N.E. Ecke 7th Ave. und 56th Street
  7. 1918-1933 Am 29. August 1918 zog der Klubs in das Sherman Square Hotel, Broadway und 71st Street.
  8. 1933-1936 (oder vielleicht 1937) Hotel Alamac
  9. 1936(1937) bis 1940 Hotel Beacon Broadway und 75th Street
  10. Mecca Temple, West 56th Street zwischen Sixth und Seventh Avenue (die Reihenfolge zwischen 9. und 10. ist nicht ganz geklärt)
  11. Maurice Wertheim's Penthouse Wohnung
  12. 1940-1957 100 Central Park South. Im August 1955 wurde Bobby Fischer hier Mitglied des Klubs
  13. 1957-1962 Wegen gestiegener Mieten zog der Klub 1957 in das Hotel Woodrow, 35 West 64th Street. Bobby Fischer gewann hier seine erste US-Meisterschaft im Alter von 14 Jahren, 1957/58
  14. 1962-1971 Henry Hudson Hotel - West 57th Street
  15. 1971-1974 East 60th Street, nahe dem Copacabana Night Club
  16. 1974-1984 155 E. 55th Street
  17. 1984-1992 Carnegie Recital (Weill) Hall
  18. 1992-2000 353 West 46th Street
  19. 2000-2002 Hotel New Yorker 8th Ave. und 34th Street

Auch eine Liste aller Sieger der Vereinsmeisterschaften des Clubs konnte noch erstellt werden.

Die Sieger der Vereinsmeisterschaften des Manhattan Chess Clubs von 1877 bis 2001

1877 Graham David Baird
1878
1879 unbekannt
1880 unbekannt
1881 Frank Melville Teed (1856-1929)
1882 unbekannt
1883 Dr. Gustave Simonson (1864-1935)
1884 John S. Ryan (1849-1914)
1885 Eugene Delmar (1841-1909)
1886 John S. Ryan
1887 Samuel (Simon) Lipschuetz (1863-1905)
1888 David Graham Baird (1854-1913)
1889 Samuel Lipschuetz
1890 D. G. Baird
1891 D. G. Baird
1892 James Moore Hanham (1840-1923)
1893 Albert Beauregard Hodges (1861-1944)
1894 unbekannt
1895 D. G. Baird
1896 Louis Schmidt, Jr. (1855-1938)
1897 unbekannt
1898 D.G. Baird und Gustave H. Koehler
1898-1899 Albert B. Hodges
1899 James Hanham
1900 Samuel Lipschuetz
1900-1901 Frank J. Marshall (1877-1944)
1901 Frank Marshall
1903 J.M. Hanham, Jacob Halper, Harold Phillips (1874-1967)
1904 D.G. Baird
1905 Gustave Koehler
1905-1906 Albert W. Fox (1881-1964)
1907 Paul F. Johner (1887-1938)
1908 Albert Pulvermacher
1909 Manuel Ayala, Otto Roething (1865-1915), Leon Rosen (1869-1942)
1909-1910 Frank J. Marshall
1911 Jacob Rosenthal (1881-1954)
1912 Magnus Smith (1869-1934)
1913 Magnus Smith
1913-1914 Abraham Kupchik (1892-1970)
1915 Abraham Kupchik
1916 Abraham Kupchik
1917 Abraham Kupchik
1918 Jose Capablanca (1888-1942)
1918-1919 Abraham Kupchik
1919-1920 Abraham Kupchik, Oscar Chajes (1873-1928)
1920-1921 Dawid Janowski (1868-1927) nach Playoff gegenüber Roy T. Black (1888-1962)
1921-1922 Morris A. Schapiro (1903-1996)
1922-1923 Morris A. Schapiro
1923-1924 Oscar Chajes
1924-1925 Abraham Kupchik
1925-1926 Abraham Kupchik
1926-1927 Geza Maroczy (1870-1951)
1927-1928 Abraham Kupchik
1928-1929 Alexander Kevitz (1902-1981)
1929-1930 Isaac Kashdan (1905-1985)
1931 Isaac Kashdan
1932-1933 A. Kevitz per Tiebreak gegenüber Robert Willman (1908-1977).
1933-1934 Robert Willman
1934-1935 A. Kevitz nach Playoff gegen Isaac Kashdan
1935 Abraham Kupchik nach Playoff gegen Isaac Kashdan
 

Abraham Kupchik, vielfacher Klubmeister | Foto: World Chess Hall of Fame

1936 Alexander Kevitz per Tiebreak gegenüber Albert C. Simonson (1914-1965)
1937 Isaac Kashdan nach Playoff gegen Albert C. Simonson
1938 Isaac Kashdan
1939 Jack Moskowitz (1912-2004)
1940 Arnold Denker (1914-1978)
1941 Albert S. Pinkus (1903-1984)
1942 Fred Reinfeld (1910-1964) und Sidney N. Bernstein (1911-1992)
1943 unbekannt
1944 Arnold Denker nach Stichkampf mit Willman
1945 Albert Pinkus
1946 Alexander Kevitz
1947 Alexander Kevitz (nach anderen Quellen Arnold Denker)
1948 Arthur B. Bisguier (1929-2017 )
1949 Arthur B. Bisguier
1950 Arnold Denker, George Shainswit (1918-1997).
1950-1951 Arnold Denker
1951-1952 George Kramer (1929- )
1952-1953 Max Pavey (1918-1957)
1954 Arnold Denker
1954-1955 Alexander Kevitz and James Sherwin (1933- )
1955-1956 Max Pavey
1956-1957 Abe Turner (1924-1962)
1957-1958 Arthur B. Bisguier
1958-1959 Arthur B. Bisguier
1959-1960 Pal C. Benko (1928- )
1961 Pal C. Benko
1961-1962 Paul Brandts
1963 Bernard Zuckerman
1964 Bernard Zuckerman
1965 Pal C. Benko
1966 Pal C. Benko
1967 Pal C. Benko
1967-1968 Arthur B. Bisguier
1968-1969 Arthur B. Bisguier
1969 Arthur Bisguier
1969-1970 Arnold Denker
1971 Arthur Feurstein
1972 Walter Shipman
1973 George Kramer
1974 Alexander Kevitz, George Kramer, Walter Shipman
1975 Neil McKelvie
1976 Milorad Boskovic
1977 Alexander Kevitz
1978 Joel Benjamin
1979 Jorge Massana, Neil McKelvie
1980 Jeffrey Kastner
1981 John Fedorowicz
1982 Joel Benjamin, Vitaly Zaltsman
1983 Joel Benjamin
1984 Walter Shipman
1985 Walter Shipman
1986 Jonathan Schroer
1987 Ronald M. Young, Bernard Zuckerman
1988 Mark Ginsburg
1989 Michael Rohde
1990 Mark Ginsburg
1991 Kamran Shirazi und Zaltsman gewinnnen die 114. Meisterschaft des Manhattan Chess Club.
1992 Joel Benjamin
1993 Jay Bonin
1994 Jay Bonin, Walter Shipman
1995 Walter Shipman
1996 John Fedorowicz, Alexander Wojtkiewiez
1997 Jay Bonin
1998 Joel Benjamin
1999 Joel Benjamin (zum sechsten Mal)
2000 Eric Cooke
2001 Leonid Yudasin
 




André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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beyondCritics beyondCritics 20.01.2019 08:02
Dieses englisch/deutsche Kauderwelsch ist einfach grauenhaft. Wie kommt denn sowas zustande?
schachkauf schachkauf 19.01.2019 01:42
Weil die Anzahl der Mitglieder, die den Verein finanziell und tatkräftig am Leben erhalten haben, gegenüber der Anzahl Mitglieder die nur nehmen aber nichts geben wollen, irgendwann in der Unterzahl waren.
Rheingauer Rheingauer 17.01.2019 05:21
Warum wurde gerade ein so traditionsreicher Schachclub einfach so geschlossen?!
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