Die Schacholympiade im Schachblog der ZEIT

16.08.2014 – Der Sieg von Arkadij Naiditsch über Magnus Carlsen sorgte in deutschen Medien für Schlagzeilen. Auch der Schachblog der ZEIT widmete dem Geschehen in Tromsø vergangene Woche zwei Artikel: Johannes Fischer beschäftigte sich mit "Chinas Aufstieg zur Weltmacht im Schach" und Dennes Abel stellte die Frage "Magnus Carlsen auf dem Ego-Trip?" Mehr...

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Unter diesem provozierenden Titel geht Dennes Abel der Frage nach, warum Magnus Carlsen bei der Schacholympiade zwei Partien verloren hat. Abel sieht die Gründe in der Experimentierfreude und der Risikobereitschaft des Weltmeisters und kommentiert: "Auf der einen Seite lieben die Schachfans Magnus Carlsen für seine Originalität. Dafür, dass er das Schach wieder belebt hat. Auf der anderen Seite wird er als überheblich bezeichnet, wenn seine Experimente angeblich zu weit gehen. Das ist ein Widerspruch. ... Vielmehr hat Carlsen das gemacht, was er sonst auch tut: Verdammt gutes und vor allem außergewöhnliches Schach gespielt. Und verlieren? Ja, auch Magnus Carlsen darf das."

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Johannes Fischer, der auch für ChessBase die Olympiade verfolgt hat, wirft einen Blick auf "Chinas Aufstieg zur Weltmacht im Schach". Doch anders als Liu Wenzhe, einer der ersten chinesischen Meister, der als Trainer maßgeblich an Chinas Schacherfolgen mitgewirkt hat, glaubt er nicht an eine besondere Eignung der Chinesen zum Schach, sondern sieht andere Gründe für die chinesischen Erfolge: "Viel Arbeit, staatliche Förderung und ein potenzieller Talentpool von 1,4 Milliarden Einwohnern".

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