Die Sieger von Athen

17.03.2005 – Das Schachfestival auf der Akropolis ist zu Ende; im GM-Turnier gewann Vugar Gashimov (Aserbaidschan) ebenso souverän wie bei den Damen die Polin Monika Socko. Doch die Reise in die griechische Hauptstadt hat sich auch für andere Teilnehmer mehr als gelohnt. Spannende Partien, großartige Bauten, tolles Wetter und ein mächtiges Abschlussbüffet - Natalia Kiseleva blickt auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück. Mehr...

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In sonniger und angenehmer Atmosphäre ist das insgesamt 20. Akropolis Turnier, zum dritten Mal in dieser Form mit geschlossenem Frauenturnier, zu Ende gegangen.

Die beiden Führenden nach 7 Runden, GM Vugar Gashimov und IM Monika Socko konnten ihren Vorsprung bis zum Ende behaupten und die Turniere souverän gewinnen. Im GM-Turnier folgten mit einem halben Punkt Rückstand 10 Spieler, wobei sich Zviad Izoria durch seinen Sieg in der letzten Runde noch auf den zweiten Platz schieben konnte. Dritter und damit bester Grieche wurde Vasilios Kotronias. 


Alleiniger Turniersieger mit 6,5 Punkten Vugar Gashimov (AZE)

Gewinner des GM-Turniers, Vasilios Kotronias (3.), Vugar Gashimov (1.) und Zviad Izoria (2.)


Die besten Griechen, Vasilios Kotronias (3.), Dimitrios Mastrovasilis (10.) und Konstantinos Moutousis (16.)


Im WGM-Turnier schaffte Foisor Cristina Adela mit ihrem sehr glücklichen Schlussrundensieg noch den Sprung aufs Treppchen hinter der für Griechenland startenden Yelena Dembo. Besonders erfreulich war das Abschneiden der bisher titellosen Sabina-Francesca Foisor, die mit 5,5 Punkten und Rang 5 nur knapp hinter ihrer Mutter landete und sich damit ebenso die WIM-Norm sicherte wie Alexandra Stiri aus Griechenland.


Siegertrio bei den Frauen, Monika Socko vor Yelena Dembo und Cristina Adela Foisor


Glückwunsch zur WIM-Norm, Alexandra Stiri (GRE) und Sabina-Francesca Foisor (ROM)

Abschließend noch ein Kompliment an die Organisatoren, die es geschafft haben, ein angenehmes Turnier unter guten Bedingungen auf die Beine zu stellen.


Hauptorganisator George Mastrokoukos im Gespräch mit Georgios Makropoulos, Präsident des griechischen Schachverbandes und Fize-Präsident der FIDE


Hauptschiedsrichter Sotiris Logothetis

Nach anstrengenden Runden und feierlicher Schlusszeremonie wartete auf die Teilnehmer ein hervorragendes Bankett.


Nach 9 anstrengenden Runden schmeckte das Buffet besonders gut


Naschen erlaubt


Familie Socko beim Abschlussbankett


Gut gespielt, gut gegessen


Und auch im zweiten und damit für dieses Jahr letzten Bericht aus Athen sollen die Impressionen aus dieser wunderschönen Stadt nicht zu kurz kommen:

Das Meer und der Strand sehen noch ziemlich menschenleer aus, ein paar Tapfere sind aber doch schon geschwommen.


Frühlingsanfang am Meer


Der Tempel des Zeus. Obwohl nur noch 16 der ehemals 104 Säulen stehen lässt sich erahnen, welch grandioses Gebäude dem Gottvater hier erbaut worden ist.


Tempel des Zeus


Der Adrianos Bogen wurde zu Ehren des Imperators Adrianos gebaut und teilt Athen in 2 Teile, die alte Stadt und die neue, die während der Herrschaft Adrianos gebaut wurde.


Der Adrianos-Bogen teilt das alte und das neue Athen


Ein würdiger Rahmen in Form einer feierlichen Parade zum Besuch des griechischen Präsidenten …


Militärparade

Stramm gestanden für den Präsidenten


 Zahlreiche Einwohner wollten den Präsidenten sehen



Ein halbes Jahr nach den olympischen Spielen ist noch deutlich zu spüren, dass die Infrastruktur Athens für das größte Sportereignis der Welt angepasst wurde. So fährt zum Beispiel eine futuristische und moderne Straßenbahn direkt bis zum Meer. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten sind mit der Metro schnell und komfortabel zu erreichen. Beim Bau eines Belüftungsschachtes für die Metro stieß man auf ein römisches Bad, so dass der Schacht an eine andere Stelle weichen musste.


 Futuristische Straßenbahn


 Römerbad


 Hier tagt der europäische Rat


 Familie Socko vor der Akropolis


Natalia Kiseleva mit Veronika Socko auf einem der zahlreichen Ausflüge


Am Montag feierten vor allem die Kinder eine Art Karneval und verkleideten sich sehr originell.


 Fasching in Athen


 Tweety 

Bis zum nächsten Mal in Athen.

Natalia Kiseleva



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