Dortmund: Fünf Remis in Runde vier

16.07.2012 – Nach dem flotten Tempo der ersten drei Runden gingen die Großmeister beim 40. Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting in Runde vier ein wenig vom Gas. Sämtliche Partien endeten Remis, langweilig war es trotzdem nicht. Vladimir Kramnik zeigte sich mit Schwarz gegen Arkadij Naiditsch erneut unternehmungslustig und unternahm mit dem Vorstoß des h-Bauern einen frühen Angriff, der jedoch schnell im Dauerschach endete. Ohne viel Dramatik und Höhepunkte endeten allerdings die Partien zwischen Jan Gustafsson und Mateusz Bartel und Daniel Fridman und Georg Meier. Auch Ruslan Ponomariov konnte Sergey Karjakin nie ernsthaft gefährden. Für Spannung sorgten hingegen Peter Leko und Fabiano Caruana, die eine der schärfsten Varianten des Winawer-Franzosen aufs Brett zauberten. In einem taktisch komplizierten Mittelspiel, in dem beide Könige auf Matt standen, verpasste Leko dann eine gute Möglichkeit und die Stellung verflachte schnell zu einem Remisendspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Damit liegen Vladimir Kramnik und Ruslan Ponomariov mit 3 aus 4 weiter gemeinsam an der Spitze.Turnierseite...Tabelle und Partien...

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Peer Steinbrück, von 2002 bis 2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und von 2005 bis 2009 Bundesminister für Finanzen, eröffnet die vierte Runde. Steinbrück ist leidenschaftlicher Schachspieler und fühlt sich offensichtlich wohl.

Ergebnisse der 4. Runde:

P. Leko F. Caruana 0,5:0,5
J. Gustafsson M. Bartel 0,5:0,5
R. Ponomariov S. Karjakin 0,5:0,5
D. Fridman G. Meier 0,5:0,5
A. Naiditsch V. Kramnik 0,5:0,5

Stand nach der 4. Runde:






Bilder

Fotos: Georgios Souleidis


Arkadij Naiditsch kam gegen Vladimir Kramnik zu seinem vierten Remis in Folge.


Kramnik war mit den schwarzen Steinen wieder angriffslustig.


Fabiano Caruana entschied sich für eine der schärfsten Varianten im Franzosen und brauchte am Ende etwas Glück, um den halben Punkt zu retten.


Peter Leko übersah in komplizierter Stellung eine taktische Möglichkeit und ließ seinen Gegner ins Remis entschlüpfen.


Sergey Karjakin hatte es mit Ruslan Ponomariov zu tun.


Jan Gustafsson kam gegen Mateusz Bartel über ein Remis nicht hinaus.




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