Dortmunder Schachtage sollen wieder zum großen Festival werden

von ChessBase
19.01.2022 – Im letzten Jahr sorgten die Dortmunder Schachtage unter neuer Leitung mit einem gut besetzten Großmeisterturnier und dem No Castling- Match der Weltmeister Anand und Kramnik in der Dortmunder Westfalenhalle für einen schönen Sommerevent. Ein großes Open wird den Event im Juli 2022 zum großen Schachfestival machen. | Foto: Goldsaal in der Westfalenhalle (Christian Lünig)

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Pressemitteilung

Sparkassen Chess Trophy 2022 - 49. Internationale Dortmunder Schachtage

Dortmund strebt einen neuen Teilnahmerekord an 

Die Internationalen Dortmunder Schachtage werden vom 16. bis 24. Juli 2022 erstmals seit Beginn der Pandemie wieder im Zeichen eines Schachfestivals für jeden stehen: Es wird sowohl ein offenes A-Open ab einer Spielstärke von 1900 DWZ/Elo, als auch ein B-Open für Spieler bis 1900 DWZ/Elo im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund stattfinden.
Dabei strebt IPS e.V. als Veranstalter einen neuen Teilnahmerekord an. Bei der legendären Veranstaltung 1992 – den 20. Internationalen Dortmunder Schachtagen – waren insgesamt 541 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an gleicher Stelle in den verschiedenen Leistungsklasse der Open am Tisch: In diesem Jahr wird mit 600 Teilnehmern ein neuer Rekord für Dortmund angestrebt.

Erstmals seit vielen Jahren werden dabei im A-Open eingeladene internationale Titelträger dafür sorgen, dass FIDE-Normen erspielt werden können. Das Mercure Westfalenhallen Dortmund bietet als „Hotel der Großmeister“ allen Teilnehmern unter dem Stichwort „IPS“ Sonderkonditionen an.

Für alle Aktiven wird der Eintritt zu den Topturnieren „NC World Masters“ und „Deutschland Grand Prix“ ebenso frei sein wie zu den Nachwuchsturnieren des NRW-Jugendcup und weiteren Angeboten im Rahmen der Schachtage. Nähere Einzelheiten zu diesen Events wird IPS in der zweiten Februarhälfte bekanntgeben.   

Hier finden Sie die Ausschreibung mit Zeitplan und allen Informationen: Zu Ausschreibung bei sparkassen-chess-trophy.de...
 
Turnierdirektor Andreas Jagodzinsky beantwortet hier Fragen zum Event im Interview:

Wie sind die Teilnahmevoraussetzungen und Hygieneregeln vor Ort hinsichtlich der Corona-Pandemie?

„Als Veranstalter werden wir im Rahmen der Bestimmungen agieren, die im Sommer zum Zeitpunkt des Turniers gültig sind. Es hat sich in den vergangenen zwei Jahren herausgestellt, dass der Juli ideal zur Durchführung eines Opens geeignet ist. Hinzu kommt, dass wir vor Ort durch die Belüftungsanlagen der Westfalenhallen und großzügige Abstände bestmöglichen Schutz vor Infektionen gewährleisten. Bereits im letzten Jahr konnten wir eine sichere Veranstaltung durchführen.“

Aber was passiert, falls Infektionen oder staatliche Auflagen eine Teilnahme verhindern?

„Sollte einzelnen Spielern eine geplante Teilnahme nicht möglich sein, erstatten wir selbstverständlich das Startgeld zurück. Schachfreunde aus dem Ausland sollten die für sie geltenden Reisebestimmungen beachten.“

Wie kommt es im Open zu der Teilnehmerzahl 600?

„Wir haben uns für insgesamt 600 Teilnehmer in zwei Leistungsklassen entschieden. Einerseits sorgen wir damit für großzügige Abstände der Spieler untereinander, andererseits könnten wir einen neuen Teilnahmerekord in der Geschichte der Schachtage aufstellen. Wir garantieren also 300 Spielern im A-Open und weiteren 300 Spielern im B-Open die Teilnahme. Das A-Open wird hochkarätig besetzt sein. Es können wieder FIDE-Titelnormen erspielt werden, was mir und unserem Turnierleiter Christian Jochmann persönlich sehr wichtig war. Sobald jeweils 300 Plätze belegt sind, wird eine Warteliste angelegt.“

Die Turniere werden zeitlich getrennt?

„Ja, zeitlich werden die beiden Turniere getrennt. Es ist eine zukunftsträchtige Lösung, die wir in unserem Team entwickelt haben: Größere Abstände werden bewirkt, gleichzeitig aber den Teilnehmern des B-Opens die Möglichkeit gegeben, die Spitzenpartien am Nachmittag in aller Ruhe bei freiem Eintritt zu verfolgen“

Wie groß wäre die Kapazität im Kongresszentrum Westfalenhallen im optimalen Fall?

„Ich muss mich da auf unseren Veranstaltungsleiter Carsten Hensel beziehen, der einige Gespräche mit den Mitarbeitern der Westfallenhallen hierzu hatte. Wenn wir bei der zeitlichen Trennung der Turniere bleiben, die Pandemie eine engere Sitzungsordnung ermöglicht und auch die obere Etage des Kongresszentrums angemietet würde, wären durchaus 1500 – 2000 Teilnehmer denkbar. Es hängt aber auch davon ab, wieviel Platz wir für Nebenturniere, Streaming- und/oder Kommentatoren-Bereiche, Bücherstände, Sponsoren etc. benötigen. Carsten und unser Geschäftsführer Stefan Koth haben sich jedoch vorgenommen, die Kapazität Jahr für Jahr zu steigern.“

Ist das bei lichess.org veranstaltete NC Sparkassen Open damit hinfällig?

„Nein, überhaupt nicht. Wir nehmen das No-Castling Schach und auch das Online-Format weiterhin sehr ernst. Das sieht man schon allein daran, dass der Gewinner des NC Online Sparkassen Opens aus dem Vorjahr, Großmeister Krishan Sasikiran aus Indien, für das NC World Masters eingeladen ist und bereits zugesagt hat. Damit auch die Spieler der A- und B-Open teilnehmen können, werden wir das NC Online Turnier bei lichess ein paar Wochen vor der physischen Veranstaltung in den Westfalenhallen vorschalten.“

Zur Homepage der Dortmunder Schachtage...


 


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