DPMM: Endspiel Deizisau gegen Baden-Baden

von Klaus Besenthal
03.07.2021 – In der niedersächsischen Gemeinde Weyhe, unmittelbar südlich von Bremen gelegen, wird an diesem Wochenende die wegen der Pandemie immer noch offene Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft (DPMM) der Saison 2019/20 zu Ende gespielt. In den Halbfinals siegten am Samstag die aus der Bundesliga bekannten Spitzenteams: die SF Deizisau mit 2,5:1,5 gegen den SK Kirchweyhe, die OSG Baden-Baden mit 4:0 gegen die SG Leipzig. Das Endspiel zwischen Deizisau und Baden-Baden beginnt am Sonntag um 10 Uhr (Liveübertragung auf dieser Seite).

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Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft 2019/20 - Halbfinale

SK Kirchweyhe 1½ - 2½ SF Deizisau

Brett 1: Palac - Donchenko 0:1

Brett 2: Stevic - Keymer ½:½ 

Brett 3: Kovacevic - Kollars ½:½

Brett 4: Brkic - Kozul  ½:½

Beim Sieg von Alexander Donchenko gegen Mladen Palac war wieder einmal zu besichtigen, dass Angreifen einfacher ist als Verteidigen. Palac sah sich Drohungen gegen f7 und g7 ebenso gegenüber wie Gefahren auf der langen Diagonalen a1/h8. Eine erfolgreiche Verteidigung war möglich, doch unter den Rahmenbedingungen einer praktischen Partie scheiterte der kroatische Großmeister schnell:

 

OSG Baden-Baden 4 - 0 SG Leipzig

Baden-Baden war, anders als Deizisau in dem anderen Halbfinale, an sämtlichen Brettern schon elomäßig klar überlegen gewesen, so dass der deutliche Sieg letztlich keine Überraschung war. Festgestanden hatte dieser schon frühzeitig, nachdem Baden-Baden an Brett 1 und 2 schnell gewonnen hatte: Es würde bei Gleichstand nach Berliner Wertung abgerechnet werden, und da zählen Siege an höheren Brettern mehr. An Brett 3 und 4 wurde dann aber trotzdem noch stundenlang gekämpft, eher das genaue Endresultat ermittelt war.

Brett 1: Kasimdzhanov - Natsidis 1:0

Brett 2: Gustafsson - Richter 1:0

Brett 3: Schlosser - Nguyen 1:0

Brett 4: Schmaltz - Roesemann 1:0

Partien

 

Turnierseite beim DSB


Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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